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Irina Mikitenko zurück in der Erfolgsspur
[31.05.2010] Irina Mikitenko ist am Sonntag in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die aktuelle World Marathon Majors (WMM)-Siegerin gewann den österreichischen Frauenlauf in Wien über 5 km mit 15:40 Minuten. Das Rennen ist mit über 21.000 Teilnehmerinnen der größte kontinentaleuropäische Lauf seiner Art.

Irina Mikitenko siegt wieder: Sonntag gewann sie in Wien.
Foto: photorun.net
Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) bestimmte vom Start weg das Tempo an der Spitze einer dreiköpfigen Gruppe. Mit ihr zusammen liefen die ehemalige New-York-Marathon-Siegerin Jelena Prokopcuka (Lettland) und die Australierin Eloise Wellings. Nach etwa drei Kilometern fiel zunächst die Lettin zurück. Als Irina Mikitenko dann rund einen Kilometer vor dem Ziel das Tempo etwas forcierte, war auch Eloise Wellings geschlagen. Die Australierin wurde schließlich in 15:49 Minuten Zweite vor Jelena Prokopcuka (16:00).
„Dieser Frauenlauf war ein tolles Erlebnis, eine sehr schöne Veranstaltung. Die Atmosphäre war super und es standen viele Zuschauer an der Strecke“, sagte Irina Mikitenko, die verletzungsbedingt beim Flora London-Marathon im April aus dem Rennen gegangen war. Der Erfolg in Wien war ihr erster Sieg bei einem ernsthaften Wettkampf seit ihrem Triumph beim Flora London-Marathon 2009.
Am kommenden Sonnabend wird Irina Mikitenko nun beim Europa-Cup über 10.000 m in Marseille für das deutsche Team an den Start gehen. Für die 37-Jährige geht es dann darum, die Norm für die Europameisterschaften in Barcelona zu erfüllen. Gefordert sind 32:25 Minuten. „Das Rennen in Wien war ein guter Test. Straße und Bahn, das ist zwar etwas anderes, aber ich habe gemerkt, dass etwas drin ist. Die Norm muss ich in Marseille laufen“, sagte Irina Mikitenko.
Text: race-news-service.com
Afrikaner dominieren 10 km in Bangalor
[24.05.2010] Der Kenianer Titus Mbishei und die Äthiopierin Ayalew Wude Yimer haben im indischen Bangalor einen 10-km-Lauf gewonnen und sich dabei gegen starke afrikanische Konkurrenz durchgesetzt. Das Rennen wurde vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) in die höchste Kategorie der Straßenläufe aufgenommen (Gold Label).

Ayalew Wude Yimer gewann die 10 km in Bangalor.
Foto: photorun.net
Überraschend kam der Sieg des erst 19-jährigen Kenianers Titus Mbishei, der nicht zu den großen Favoriten gehörte. Der Silbermedaillengewinner bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2008 über 10.000 m lief von Beginn an in der Spitzengruppe mit Titelverteidiger Deriba Merga (Äthiopien). Schon bald übernahm Titus Mbishei die Führungsarbeit und schüttelte einen Gegner nach dem anderen ab. Einen wurde er jedoch lange Zeit nicht los: Moses Kipsiro (Uganda) war erst auf dem letzten Kilometer geschlagen. Mbishei gewann bei warmem Wetter in 27:54 Minuten mit 14 Sekunden Vorsprung vor Kipsiro, der wie schon 2009 Rang zwei belegte. Dritter wurde Feyisa Lelisa (Äthiopien/28:23) vor Deriba Merga (28:32). Die ersten 15 Plätze belegten Läufer aus Afrika.
Noch hochklassiger besetzt als das Rennen der Männer war jenes der Frauen. So war es zunächst Elvan Abeylegesse, die olympische Silbermedaillengewinnerin über 5.000 und 10.000 m, die das Tempo an der Spitze bestimmte. Doch die aus Äthiopien stammende Türkin, die sich in diesem Jahr stärker auf Straßenrennen konzentriert, fiel weit zurück und musste sich am Ende mit Rang elf in 33:28 Minuten zufrieden geben. Es sah dann nach einem Erfolg der Kenianerin Grace Momanyi aus, doch kurz vor dem Ziel konnten Ayalew Wude Yimer und ihre Landsfrau, die Vorjahressiegerin Aselefech Mergia, den leichten Rückstand noch aufholen. Wude, die WM-Dritte über 10.000 m von Berlin 2009, schnappte sich mit einem starken Endspurt den Sieg in 31:58 Minuten vor Mergia (32:00) und Momanyi (32:05). Sechste wurde die aus Kenia stammende Holländerin Hilda Kibet (32:22), Rang acht belegte die Boston-Marathon-Siegerin des Jahres 2008, Dire Tune (Äthioipen/32:29).
Text: race-news-service.com
Gebrselassie gewinnt windiges Rennen in Manchester
[17.05.2010] Haile Gebrselassie hat zum dritten Mal den Bupa Great Manchester Run gewonnen. Der Äthiopier setzte sich über die 10-km-Distanz in 28:02 Minuten durch. Zum dritten Mal verpasste der Superstar allerdings den avisierten Weltrekord über diese Strecke. Der Wind machte eine Rekordjagd unmöglich. Auch bei den Frauen ging der Sieg an Äthiopien: Worknesh Kidane lief hochklassige 31:19 Minuten.

Haile Gebrselassie war zum dritten Mal die Nummer eins in Manchester.
Foto: photorun.net
„Ich wollte eigentlich viel schneller laufen, aber die Bedingungen ließen das nicht zu. Das Problem war der Wind“, erklärte Haile Gebrselassie, der schon vor dem Rennen befürchtet hatte, dass das Wetter seine Rekordpläne in Manchester einmal mehr stoppen könnte. Der Weltrekord des Kenianers Micah Kogo steht bei 27:01 Minuten. Während des Laufes hielt sich der Marathon-Weltrekordler stets in der Spitzengruppe und im letzten Teil war nur noch ein Konkurrent verblieben: Der aus Marokko stammende Ayad Lamdassem hatte jedoch im Finish keine Chance gegen Haile Gebrselassie. Der jetzt für Spanien startende Läufer wurde Zweiter in 28:09 Minuten. Mit deutlicherem Rückstand folgte der achtmalige Cross-Europameister Sergiy Lebid (Ukraine) auf Rang drei in 28:29.
„Es war wichtig für mich zu gewinnen und ich spüre, dass in der Zukunft noch etwas geht“, erklärte Haile Gebrselassie, der das Rennen in Manchester bereits in den Jahren 2005 und 2009 gewonnen hatte. „Ich werde mich jetzt mit meinem Manager unterhalten und dann entscheiden, wo ich im Herbst Marathon laufe.“ Zur Auswahl stehen die Läufe in Berlin, Chicago und New York. Viel spricht allerdings einmal mehr für die deutsche Hauptstadt, denn schon im vergangenen Jahr hatte Haile Gebrselassie angekündigt am liebsten auch 2010 beim Berlin-Marathon starten zu wollen.
Das vergleichsweise höherklassige Ergebnis erzielte in Manchester allerdings die Frauen-Siegerin: Worknesh Kidane gewann das Rennen in 31:19 Minuten und reiht sich damit in der aktuellen Jahresweltbestenliste auf Rang sieben ein. Die 28-jährige Äthiopierin lief in England ihr erstes ernsthaftes Rennen über 10 km auf der Straße. Worknesh Kidane, eine frühere Crosslauf-Weltmeisterin und WM-Zweite über 10.000 m, löste sich in der zweiten Hälfte des Laufes mit einem schnellen Kilometerabschnitt von 2:59 Minuten entscheidend von ihren Konkurrentinnen. Die Portugiesinnen Jessica Augusto (31:51) und Ines Monteiro (32:02) belegten die Plätze zwei und drei. Vierte wurde Aniko Kalovics (Ungarn/32:20). Im zweiten Rennen nach der Geburt ihres Sohnes lief es dagegen nicht für Jo Pavey. Die Britin wurde abgeschlagene Fünfte mit 32:42 Minuten. „Ich bin frustriert und enttäuscht – das war ein ganz schlechter Lauf“, sagte Jo Pavey, die sich nun über 10.000 m für die Europameisterschaften qualifizieren möchte.
Text: race-news-service.com
"Tempomacher" für den Laufsport: Berlins 25-km-Rennen feiert Jubiläum
[06.05.2010] Zu einem großen Jubiläumsrennen werden am kommenden Sonntag die BIG 25 Berlin: Zum 30. Mal wird der 25-km-Lauf gestartet, der in Deutschland sporthistorische Bedeutung hat. Das Jubiläumsrennen wird hochklassig besetzt sein, alles zusammen erwarten die Veranstalter rund 10.000 Läufer.

1981 wurde das Rennen zum ersten Mal vor dem Olympiastadion gestartet. Am Sonntag finden die BIG 25 Berlin zum 30. Mal statt.
Foto: photorun.net
Als am 3. Mai 1981 die ,25 km de Berlin’ ihre Premiere hatten, war dies auch ein Start für die Laufbewegung. Während vor allen Dingen in Amerika aber auch in Großbritannien und einigen anderen Ländern das Laufen viel populärer war und bereits große Cityrennen stattgefunden hatten, steckte die Laufbewegung in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Straßen waren bis zu jenem 3. Mai 1981 nicht für die Läufer da. Es gab zwar schon vorher, bei den Marathonveranstaltern in Berlin und Frankfurt, Bestrebungen, es den Amerikanern nachzumachen. Doch um- und vor allen Dingen durchsetzen konnten diese Pläne als erstes die französischen Alliierten in Berlin. Sie organisierten die ,25 km de Berlin’, die somit zu einem Wegbereiter deutscher Cityläufe wurden. Heute heißt das Rennen BIG 25 Berlin.
Im Laufe der Jahre hat sich die Veranstaltung weiter entwickelt. Waren es früher ausschließlich die 25 Kilometer, die gelaufen wurden, gibt es seit einigen Jahren eine Reihe von weiteren Wettbewerben. Zunächst kam ein Kinderlauf über rund 2,5 Kilometer hinzu, dann das 10-km-Rennen und noch etwas später die 5x5-km-Staffel.
Der französische Major Bride hatte einst die Idee für einen 25-km-Lauf quer durch Berlin. Vorbild war für ihn das 20-km-Rennen von Paris nach Versailles. Da das alliierte Recht in Berlin Vorrang hatte, konnte die Polizei nichts unternehmen, um den Lauf mitten durch die Stadt zu stoppen. Nicht nur für Major Bride und die ihm bei der Organisation zur Seite stehenden Institutionen, der Landessportbund (LSB) und der Berliner Leichtathletik-Verband (BLV), bedeutete das einen Großeinsatz, auch für die Polizei. Doch die ,25 km de Berlin’ wurden zu einem viel beachteten Erfolg, und damit war der Damm gebrochen. Noch im gleichen Jahr verlief auch die Strecke des Berlin-Marathons durch die Innenstadt.
3.250 Läufer starteten bei der Premiere 1981. Die beiden Türken Mehmet Yurdadön und Mehmet Terzi liefen damals nach 1:16:59 Stunden Hand in Hand ins Ziel. Bei den Frauen siegte die Französin Yonille Audibert in 1:36:35. Dass es gleich im ersten Jahr zwei Läufer gab, die gemeinsam als Gewinner durch das Ziel liefen, passte zum Konzept der französischen Organisatoren. Denn sie wollten mit dem Rennen ihre freundschaftliche Verbundenheit zu der Berliner Bevölkerung dokumentieren. Die Soldaten der westlichen Alliierten bildeten während der ersten zehn Jahre einen nicht unerheblichen Anteil am immer größer werdenden Teilnehmerfeld.
Den Höhepunkt, was die Beteiligung anging, erlebten die ,25 km de Berlin’ 1990. Rund ein halbes Jahr nach dem Fall der Mauer rannten 14.300 Läufer aus aller Welt durch die Stadt. In der Folge gab es einen deutlichen Teilnehmerrückgang bei der zeitweilig größten Laufveranstaltung Deutschlands. Doch in den vergangenen Jahren hat sich das Rennen wieder besser entwickelt und die Teilnehmerzahlen stiegen auf rund 10.000. Spitzensportlich hat das 25-km-Rennen bereits viermal Weltrekorde bei den Männern produziert. Zuletzt fiel diese Marke im Olympiastadion vor sechs Jahren: Paul Kosgei erreichte das Ziel nach 1:12:45 Stunden. Die Zeit des Kenianers ist nach wie vor der offizielle Weltrekord. Gemessen an den beiden Siegzeiten im Mai 2009 waren jene BIG 25 Berlin das hochklassigste 25-km-Rennen aller Zeiten. Matthew Koech (Kenia) triumphierte in 1:13:24 während seine Landsfrau Peninah Arusei mit 1:22:31 einen Kursrekord etablierte, der nur 18 Sekunden vom Weltrekord entfernt ist.
Die Weltrekorde bei den BIG 25 Berlin:
1993 Tendai Chimusasa (ZIM) 1:14:25
1997 Kenneth Cheruiyot (KEN) 1:13:58
2001 Rodgers Rop (KEN) 1:13:44
2004 Paul Kosgei (KEN) 1:12:45
Text: race-news-service.com
Iaroslav Musinschi rennt Kursrekord in Düsseldorf
[03.05.2010] Iaroslav Musinschi krönte den 8. Metro Group Düsseldorf-Marathon mit einem hochkarätigen Streckenrekord von 2:08:32 Stunden. Der 33-jährige Läufer aus Moldawien stellte zugleich eine europäische Jahresbestzeit auf und ist der erste Europäer, der 2010 ein Ergebnis unter 2:10 Stunden erreichte. Bei den Frauen triumphierte am Rheinufer die Russin Natalya Volgina in 2:30:47. Die besten deutschen Läufer belegten jeweils vierte Ränge und stellten dabei nationale Jahresbestmarken auf: Falk Cierpinski lief 2:17:18, Melanie Kraus erreichte nach 2:36:00 das Ziel.

Iaroslav Musinschi gewinnt in Düsseldorf mit einem Kursrekord und einer europäischen Jahresbestzeit.
Foto: photorun.net
Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, verzeichnete das Rennen eine Rekordzahl von 13.000 Meldungen. Darunter waren 4.200 Marathonläufer. „Wir haben einen Lauf der Rekorde erlebt und können stolz darauf sein, der schnellste deutsche Frühjahrsmarathon zu sein“, sagte Race-Direktor Jan Winschermann, der wohl eher nicht damit gerechnet hatte, dass der drei Jahre alte Kursrekord des Kenianers Bellor Yator (2:09:47 Stunden) fallen würde.
Bei idealen Wetterbedingungen mit Temperaturen von anfangs 12° Celsius lief Iaroslav Musinschi vom Start weg sein eigenes Rennen an der Spitze. Geführt von einem Tempomacher erreichte er die Halbmarathonmarke in 64:04 Minuten und wurde dann auch auf der zweiten Hälfte kaum langsamer. Kontinuierlich baute Musinschi, der mit einer Bestzeit von 2:10:15 Stunden nach Düsseldorf gekommen war, seinen Vorsprung aus. Am Ende siegte er mit einem Vorsprung von gut dreieinhalb Minuten vor Andrej Toptun (Ukraine/2:12:08) und Pawel Ochal (Polen/2:13:23).
„Ich bin natürlich sehr froh über meine Zeit. Aber ich möchte mich besonders bei meinem Pacemaker bedanken. Er hat mich bis zur 30-km-Marke super geführt“, sagte Iaroslav Musinschi. Der 21-jährige Kenianer Lani Rutto erreichte die 30-km-Marke nach 1:31:05 Stunden. Dann ging er wie abgesprochen aus dem Rennen, obwohl er noch frisch wirkte. Der für die Eliteathleten zuständige Christoph Kopp brauste kurz danach mit dem Motorrad, mit dem er auf der Strecke unterwegs war, zu dem Kenianer und motivierte ihn zum Weiterlaufen. Doch es war etwas zu spät, der Moldawier war schon zu weit weg.
Obwohl Iaroslav Musinschi bei den Europameisterschaften in Barcelona im Sommer nach dieser Leistung zu den Favoriten gehören würde, will er in der spanischen Hitze nicht an den Start gehen. „Ich laufe lieber einen Herbstmarathon“, erklärte der Moldawier, der sich in Düsseldorf Prämien von insgesamt 21.000 Euro erlief und nun voraussichtlich beim Frankfurt-Marathon am 31. Oktober starten wird. Der Trainer des Siegers hat im Langstreckenbereich übrigens schon großen Erfolg gehabt: Anatoli Bychkov, der aus Tadschekistan stammt, coachte auch Elvan Abeylegesse. Die aus Äthiopien stammende Türkin führte er zu zwei olympischen Silbermedaillen in Peking 2008 (5.000 und 10.000 m). Sie hat inzwischen allerdings einen anderen Trainer.
Als Vierter stellte währenddessen Falk Cierpinski in Düsseldorf mit 2:17:18 eine deutsche Jahresbestzeit auf. „Nach nur sieben Wochen Trainingszeit in der Folge eines Rückenproblems bin ich sehr konservativ und kontrolliert gelaufen. Dabei war wichtig, dass ich die EM-Norm erfülle“, sagte Falk Cierpinski, der in Barcelona starten wird.
Bei den Frauen führte lange Zeit Mehtap Sizmaz, die mit einer Bestzeit von 2:31:13 ins Rennen gegangen war. Die Türkin passierte die 10-km-Marke in 34:26 Minuten und lag damit im Bereich einer Zielzeit von 2:25 Stunden. Doch als es auf die 20-km-Marke zuging, wurde sie deutlich langsamer. Nach der ersten Hälfte (1:13:25 Stunden) brach sie ein und beendete später das Rennen vorzeitig. Bei Kilometer 25 war Natalya Volgina an ihr vorbeigelaufen. Die Russin siegte am Ende deutlich vor Volha Salevich (Weißrussland/2:31:41) und Svetlana Semova (Russland/2:33:01). „Für mich ist das ein schöner Erfolg, denn ich konnte verletzungsbedingt ein Jahr lang keinen Wettkampf laufen“, sagte Natalya Volgina, deren Bestzeit bei 2:27:32 Stunden steht.
Vierte wurde Melanie Kraus (Bayer Leverkusen), die mit 2:36:00 Stunden ebenfalls eine deutsche Jahresbestzeit aufstellte. Doch damit konnte sie bei ihrem ersten Marathonstart seit einem Jahr – 2009 war sie in Düsseldorf verletzt aus dem Rennen gegangen – nicht zufrieden sein. Denn die EM-Norm von 2:33 Stunden hat sie verpasst. „Es lief in der ersten Hälfte gut und ich war mir sicher, dass etwas geht heute. Aber dann bin ich eingebrochen“, sagte eine enttäuschte Melanie Kraus.
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