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Irina Mikitenko bleibt in London auf der Strecke


Tsegaye Kebede triumphierte beim London-Marathon.
Foto: photorun.net

[26.04.2010] Marathon Nummer sechs entpuppte sich als Stolperstein für die beiden Läufer, die in den vergangenen zwei Jahren die Nummer eins waren über die 42,195 km: Die beiden Titelverteidiger Sammy Wanjiru (Kenia) und Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) blieben beim Virgin London-Marathon auf der Strecke. Beide liefen zum sechsten Mal in ihrer Karriere über die 42,195 km, beide kamen erstmals nicht ins Ziel. Stattdessen triumphierten Tsegaye Kebede (Äthiopien) und Liliya Shobukhova (Russland) am Sonntag in der britischen Metropole. Beim hochklassigsten Marathon des Jahres ging die Rekordzahl von 36.946 Läufern an den Start – 162.000 Athleten hatten sich ursprünglich um eine Startnummer beworben!

Tsegaye Kebede lief mit 2:05:19 Stunden die viertschnellste Zeit des Jahres und war deutlich vor dem Kenianer Emmanuel Mutai (2:06:23) und Jaouad Gharib (Marokko/2:06:55) im Ziel. Liliya Shobukhova verbesserte in London die Jahresweltbestzeit der Äthiopierin Atsede Bayisa (2:22:04 Stunden in Paris) um vier Sekunden und gewann vor ihrer Landsfrau Inga Abitova (2:22:19) und Aselefech Mergia (Äthiopien/2:22:38). Während Kebede insgesamt 130.000 US-Dollar an Sieg- und Zeitprämien verdiente, erhielt Shobukhova 80.000 Dollar.

Bereits bei Kilometer 18 war dagegen für Irina Mikitenko der Virgin London-Marathon 2010 beendet. Die 37-Jährige, die an der Themse einen Hattrick anstrebte, was in der Geschichte des Rennens zuvor lediglich zwei Athleten gelungen war (Dionicio Ceron und Katrin Dörre-Heinig), gab das Rennen aufgrund muskulärer Probleme auf. „Ich bin sehr enttäuscht, aber so etwas kann in einem Marathon passieren“, sagte Irina Mikitenko, die frühzeitig Muskelschmerzen im unteren Bereich des Schienbeins und des Sprunggelenks bekam. Die im anfänglichen Regen rutschigen Straßen verschlimmerten das Problem noch und bei Kilometer 15 blieb Irina Mikitenko kurzzeitig stehen. „Ich habe dann versucht, in einem etwas langsameren Tempo weiterzulaufen, aber es ging nicht“, sagte die Titelverteidigerin, die bei den englischen Buchmachern vor dem Start die Topfavoritin war.

„Das tut jetzt psychisch mehr weh als physisch“, sagte Irina Mikitenko nach dem vorzeitigen Ausstieg in London. In ihren fünf Marathonläufen zuvor war sie nie schlechter als Rang zwei platziert. 2008 und 2009 war Irina Mikitenko jeweils die schnellste Läuferin der Welt über die 42,195 km. Sie hatte zuletzt zweimal in London sowie 2008 mit einem deutschen Rekord in Berlin gewonnen (2:19:19 Stunden).

Während Irina Mikitenko die Strecke verließ und ins Athletenhotel an der Tower Bridge ging, lagen auf dem Weg zum Ziel am Buckingham Palast acht Läuferinnen in Führung. Unmittelbar nachdem die Tempomacherin Aniko Kalovics (Ungarn) an der Halbmarathonmarke (70:56 Minuten) ihre Arbeit beendet hatte, übernahm Liliya Shobukhova die Führung und bestimmte fortan das Tempo. „Ich laufe lieber an der Spitze mein Rennen, auch wenn ich dadurch eine Art Tempomacherin für die anderen bin“, antwortete die 32-jährige Russin auf die Frage, warum sie frühzeitig nach vorne gegangen war.


Liliya Shobukhova dominierte die Frauenkonkurrenz in London.
Foto: photorun.net

Nach Kilometer 30 (1:41:08 Stunden) begann die Spitzengruppe auseinander zu fallen. Zu jenen die nicht mehr mithalten konnten, gehörte auch die chinesische Weltmeisterin von 2009, Bai Xue, die schließlich in 2:25:18 Rang sieben belegte. Schon viel früher im Rennen waren Olympiasiegerin Constantina Dita (Rumänien) und US-Rekordlerin Deena Kastor weit zurückgefallen. An der 35-km-Marke waren dann noch vier Läuferinnen an der Spitze übrig: Hinter Shobukhova liefen Abitova und Mergia sowie Bezunesh Bekele (Äthiopien), die am Ende in 2:23:17 Vierte wurde. Immer wieder drückte Liliya Shobukhova auf das Tempo und schließlich löste sie sich am Themseufer rund zwei Kilometer vor dem Ziel entscheidend. „Mein nächstes großes Ziel ist nun der Marathon-Olympiasieg in London 2012“, sagte die Russin.

In der aktuellen World Marathon Majors (WMM)-Serie, die Irina Mikitenko 2008 und 2009 jeweils gewann, hat Liliya Shobukhova nun die Führung von der Deutschen übernommen. Der Sieg der Russin in London kam nicht überraschend. Vor einem Jahr war die inzwischen 32-jährige 5.000-m-Europarekordlerin (14:23,75 Minuten) bei ihrem Marathondebüt auf Anhieb Dritte in London, im Oktober 2009 gewann sie dann den Chicago-Marathon vor der damals zweitplatzierten Irina Mikitenko.

Auch bei den Männern spielte der Vorjahressieger in der entscheidenden Phase des Rennens keine Rolle. Olympiasieger und Titelverteidiger Sammy Wanjiru stieg nach 27 km mit einem Knieproblem aus. Zuvor hatte die Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 63:06 Minuten erreicht. In der Folge waren es vor allen Tsegaye Kebede und der Marathon-Weltmeister von Berlin 2009, Abel Kirui (Kenia), die das Tempo hoch hielten. Neben Wanjiru fielen dadurch weitere Athleten zurück. Im Rennen durch die früheren Londoner Docks entwickelte sich schließlich ein Zweikampf. An der 30-km-Marke (1:28:46) lagen Kebede und Kirui gemeinsam an der Spitze, sechs Sekunden vor Emmanuel Mutai.

Doch das Duell des Äthiopiers und des Kenianers sollte schon bald eine Vorentscheidung sehen. Bereits 10 km vor dem Ziel löste sich der 23-jährige Tsegaye Kebede. Bei Olympia 2008 und der WM 2009 hatte der Äthiopier jeweils Bronze gewonnen, in London wurde er vor einem Jahr nur von Sammy Wanjiru geschlagen. Jetzt lief er zum größten Erfolg seiner Karriere. „Ohne den Regen wäre ich vielleicht noch etwas schneller gewesen und hätte eine Zeit von unter 2:05 Stunden erreichen können“, sagte der Sieger, der seine Bestzeit von 2:05:18 Stunden um lediglich eine Sekunde verpasste. Hinter Emmanuel Mutai, Jaouad Gharib und Bouramdane Aberrahime (Marokko/2:07:33) wurde Abel Kirui schließlich Fünfter mit 2:08:04. In seinem zweiten Marathonrennen kam der Halbmarathon-Weltrekordler Zersenay Tadese (Eritrea) dieses Mal ins Ziel. Allerdings blieb er als Siebenter in 2:12:03 Stunden deutlich hinter seinen eigenen Erwartungen zurück.

In der WMM-Serie 2009-2010 konnte Tsegaye Kebede durch seinen Londoner Sieg zum führenden Sammy Wanjiru aufschließen. Beide haben vor den Herbstrennen in Berlin, Chicago und New York jeweils 50 Punkte.

Text: race-news-service.com

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Kenianer Sugut und Kimutai gewinnen windigen Wien-Marathon


Henry Sugut triumphiert beim Vienna City Marathon.
Foto: VCM / Niki Wagner

[19.04.2010] Obwohl die Kenianer seit Jahren die City-Marathonläufe dominieren, war ihnen in Wien noch nie ein Doppelsieg gelungen. Das änderte sich am Sonntag: Bei der 27. Auflage des Vienna City Marathon stellte das Läuferland Nummer eins erstmals beide Sieger. Henry Sugut setzte sich dabei überraschend bei den Männern durch. Mit 2:08:40 Stunden erreichte er angesichts der windigen Bedingungen eine beachtliche Zeit. Schnellste Frau war Hellen Kimutai in 2:31:08. Für die Österreicher Günther Weidlinger und Andrea Mayr erfüllten sich währenddessen die Hoffnungen auf Landesrekorde nicht. Bei der 27. Auflage des größten und hochklassigsten österreichischen Straßenrennens wurde die Rekordzahl von 32.940 angemeldeten Läufern aus 108 Nationen registriert.

Das Männerrennen begann schnell und es sah so aus, als ob der Kursrekord von Abel Kirui (Kenia/2:07:38) gebrochen werden könnte. Die Temperaturen waren im Gegensatz zu den letzten Jahren in Wien dieses Mal mit 8° Celsius bei Sonnenschein am Start ideal. Entsprechend schnell waren die ersten Zwischenzeiten. Die Spitzengruppe passierte die 5-km-Marke nach 14:50 Minuten, der 10-km-Punkt war nach 30:07 erreicht. Dann allerdings nahm der Wind deutlich zu, was dazu führte, dass die Tempomacher müde und die Kilometerzeiten langsamer wurden. Schon bald nachdem die Spitzengruppe die Halbmarathonmarke in 64:30 Minuten erreicht hatte, stieg der letzte Tempomacher aus.

Bei den windigen Bedingungen lagen dann am 25-km-Punkt (1:16:15 Stunden) noch elf Läufer vorne. Aber keiner von ihnen wollte das Tempo zu diesem Zeitpunkt forcieren. Das passierte erst nach der 30-km-Marke (1:32:19), als sich vier Läufer aus der Gruppe lösten: Henry Sugut und seine kenianischen Landsleute Paul Kimugul und Joseph Lomala Kimospo sowie der Äthiopier Mesfin Ademasu. Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel zog dann Henry Sugut davon, indem er den nächsten Kilometerabschnitt in 2:55 Minuten rannte. Damit war das Rennen entschieden.

Der 24-jährige Kenianer hatte vor dem Wien-Marathon erst ein Rennen über die 42,195 km absolviert. Dabei war er im vergangenen Oktober Dritter in Reims in 2:10:45. So gehörte er in Wien nicht zu den großen Favoriten. Doch am Ende hatte er sich mit einer Zeit von 2:08:40 Stunden um über zwei Minuten verbessert. Der zweitplatzierte Joseph Lomala Kimosop stellte mit 2:09:32 ebenfalls eine persönliche Bestzeit auf. Dritter wurde der Äthiopier Mesfin Ademasu in 2:09:41. Eine europäische Jahresbestleistung erreichte der Pole Henryk Szost als Vierter in 2:10:27. „Ich bin froh und stolz, dass ich den Vienna City Marathon gewonnen habe. Bei meinem nächsten Rennen will ich mich weiter verbessern“, sagte Henry Sugut.

Der vorher favorisierte Kenianer Felix Limo musste sich mit Rang sieben in 2:11:34 zufrieden geben. Wesentlich schlimmer erwischte es den zweiten großen Namen im Feld: Luke Kibet (Kenia), der Marathon-Weltmeister und Wien-Sieger von 2007, kam nicht einmal einen Kilometer weit. Dann stieg er mit einer Wadenmuskelverletzung aus und musste vorsichtshalber ins Krankenhaus, das er aber schnell wieder verlassen konnte. Im Vorfeld hatte Luke Kibet auch Achillessehnenprobleme.

Günther Weidlinger musste bei seinem Heimspiel eine Enttäuschung verkraften. Von seinem Ziel, als erster Österreicher unter 2:10 Stunden zu laufen, war er am Ende weit entfernt. In seinem dritten Marathon musste er sich mit 2:14:05 und Rang zwölf zufrieden geben. Ein Wadenproblem hatte ihn gestoppt, nachdem er in der Anfangsphase des Rennens gut unterwegs war für eine Zeit unter 2:10. „Aber bei Kilometer 10 habe ich schon etwas in der Wade gemerkt“, erzählte Günther Weidlinger, der dann nach 26 km stehen blieb aufgrund der Schmerzen. „Ich saß auf dem Boden. Aber dann habe ich mir gesagt, du kannst hier in Wien vor heimischem Publikum nicht aufgeben. Also bin ich weitergelaufen, was natürlich besonders schwer war, da ich fortan alleine rennen musste. Die letzten 16 km bin ich praktisch mit einem Fuß gelaufen, aber ich wollte unbedingt am Heldenplatz ankommen“, erzählte Günther Weidlinger, der sich nun auf den Europameisterschafts-Marathon in Barcelona vorbereiten wird.

Im Frauenrennen hatte eine vierköpfige Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 1:14:40 Stunden erreicht. Dies waren Titelverteidigerin Andrea Mayr, die zweimalige Wien-Siegerin Luminita Talpos (Rumänien/2007 und 2008) sowie Irene Mogaka und Hellen Kimutai. Die beiden Kenianerinnen gingen dann vor der 25-km-Marke in Führung und später löste sich Mogaka von ihrer Landsfrau. Sieben Kilometer vor dem Ziel hatte sie sechs Sekunden Vorsprung. Doch sie konnte das Tempo nicht halten und so zog Hellen Kimutai fünf Kilometer vor dem Ziel vorbei.

Die 32-jährige Kimutai, die bereits vor zehn Jahren Zweite in Wien war, gewann dieses Mal mit 2:31:08 Stunden vor Irene Mogaka (2:31:28) und der am Ende stark aufkommenden Olha Kalenarova-Ochal (Ukraine/2:33:05), die zwischenzeitlich einen großen Rückstand von über zwei Minuten hatte. Vierte wurde Luminita Talpos in 2:33:37, Rang fünf blieb Andrea Mayr (2:34:09).

“Ich wusste, dass Wien ein gutes Rennen ist, ansonsten wäre ich nicht hierher zurück gekommen“, sagte Hellen Kimutai, die eine persönliche Bestzeit von 2:25:52 Stunden hat. Auf die Frage, wie sie es als vierfache Mutter (die Kinder sind 11 und 8 Jahre alt, ihre Zwillinge 6) schafft, so erfolgreich zu sein, erklärte die Kenianerin: „Mein Mann kümmert sich um die Kinder. Er arbeitet als Farmer und unterstützt mich auch im Training. Meinen Erfolg verdanke ich ihm.“ Dafür unterstützt Hellen Kimutai jetzt mit einer Siegprämie von 15.000 Euro, die auch Henry Sugut bekam, die Familienkasse.

Anders läuft das bei Andrea Mayr. Die Krankenhausärztin musste am Montag nach dem Marathon zum Dienst antreten. „Das war heute einfach nicht mein Tag. Ich musste schon nach 10 Kilometern anfangen zu kämpfen und bin froh, dass ich das Ziel erreicht habe“, sagte Österreichs Marathon-Rekordlerin (2:30:43).

Text: race-news-service.com

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Patrick Makau wird in Rotterdam zum viertschnellsten Läufer aller Zeiten


Patrick Makau kurz vor dem Ziel beim Rotterdam-Marathon.
Foto: photorun.net

[12.04.2010] Patrick Makau wurde in seinem dritten Marathon zum viertschnellsten Läufer aller Zeiten. Der 25-jährige Kenianer gewann am Sonntag den Rotterdam-Marathon in der Jahresweltbestzeit von 2:04:48 Stunden. Beim bisher größten Sieg seiner Karriere lief Makau zudem die fünftschnellste je gelaufene Zeit über die 42,195 km. Mit seinem zweitplatzierten Landsmann Geoffrey Mutai blieb in dem großartigen Rennen noch ein zweiter Läufer unter 2:05 Stunden. Mit seinen 2:04:55 sortiert sich Mutai in der Liste der Schnellsten aller Zeiten gemeinsam mit seinem prominenten Landsmann Paul Tergat an Position fünf ein. Zwei weitere Athleten blieben in Rotterdam unter 2:05:30 Stunden. Damit erreichten erstmals in einem Marathonrennen vier Läufer unter 2:06 das Ziel. Insgesamt sieben Athleten kamen unter 2:10 ins Ziel.

Aufgrund der enorm schnellen Männerzeiten hat Rotterdam in der Liste der schnellsten Marathonrennen nach vielen Jahren wieder die Führung übernommen und damit Berlin sowie London auf die Ränge zwei und drei verdrängt. Der Durchschnitt der schnellsten zehn je in Rotterdam gelaufenen Männerzeiten liegt nun bei erstaunlichen 2:05:15,7 Stunden.

Schnellste Frau war bei der 30. Auflage des Rennens die Äthiopierin Aberu Kebede, die in 2:25:25 Stunden gewann. Für das Jubiläumsrennen vor mehreren hunderttausend Zuschauern hatten sich 12.456 Läufer angemeldet.

Bei kühlem, trockenem aber auch windigem Wetter schlugen die Pacemaker auf der flachen Rotterdamer Strecke ein Tempo an, das zeitweise gut im Bereich von Haile Gebrselassies Weltrekord lag. Der Äthiopier hatte 2008 in Berlin mit 2:03:59 Stunden gewonnen. Die 10-, 15- und 20-km-Zwischenzeiten liefen mit 29:16, 43:57 und 58:40 Minuten auf ein Ergebnis von etwa 2:03:47 Stunden hinaus. Doch auf den folgenden 5-km-Abschnitten verlor die Spitzengruppe etwas Zeit, so dass der Weltrekord nicht mehr erreichbar war. Nach einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 62:08 Minuten beendeten die letzten beiden Tempomacher bei Kilometer 30 (1:28:58) das Rennen.

Zehn Läufer waren trotz des hohen Tempos immer noch gemeinsam in der Spitzengruppe. Es war dann der Äthiopier Feyisa Lelisa, der forcierte und damit die Gruppe auseinander riss. Die Kenianer Geoffrey Mutai und Vincent Kipruto, der zuvor noch aufgrund eines leichten Krampfes kurz stehen geblieben war, gingen sofort mit dem Äthiopier mit. Patrick Makau wählte eine etwas andere Taktik und lief stattdessen langsam an das Führungstrio heran. Zu Viert erreichten sie dann die 35-km-Marke nach 1:43:52 Stunden. Geschlagen war zu diesem Zeitpunkt der Vorjahres-Zweite James Kwambai (Kenia), der 2009 mit 2:04:27 eine noch schnellere Zeit erzielt hatte als Makau am Sonntag. Kwambai hatte Probleme, konnte in der Endphase nur noch joggen und wurde schließlich 20. in 2:24:07.

An der Spitze machten zwischen Kilometer 35 und 39 die drei Kenianer das Tempo, während Feyisa Lelisa zwei Schritte hinter dem Trio lief. Dann versuchte sich Patrick Makau zu lösen, was dazu führte, dass Lelisa und Kipruto nicht mehr mithalten konnten. Doch Geoffrey Mutai ließ sich nicht so leicht abschütteln. Fast sah es so aus als könnte es wie 2009 eine Spurtentscheidung in Rotterdam geben (damals überholte Duncan Kibet seinen Landsmann Kwambai auf den letzten Metern und siegte zeitgleich vor ihm). Doch rund 800 Meter vor dem Ziel war Geoffrey Mutai schließlich geschlagen. Ganz langsam öffnete sich eine entscheidende Lücke und Patrick Makau hatte das Rennen zu seinen Gunsten entschieden.

Rang drei belegte Vincent Kipruto in 2:05:13, Vierter wurde Feyisa Lelisa mit 2:05:23. Auch diese beiden Zeiten sind Weltspitze. In der Liste der besten Marathonläufer aller Zeiten liegen Kipruto und Lelisa nun auf den Rängen 10 und 13. Mit Bernard Kipyego folgte ein Debütant auf Rang fünf. Der Kenianer erreichte 2:07:01 Stunden, obwohl er an einem Verpflegungspunkt gestolpert war. Als bester Europäer wurde Koen Raymaekers (Niederlande) Neunter in 2:11:09.

Mit seinem eindrucksvollen Sieg hat Patrick Makau in seinem dritten Marathon das umgesetzt, was man aufgrund einer Reihe von starken Leistungen über kürzere Distanzen vermutet hatte. Mit einer Zeit von 58:52 ist der Kenianer im Halbmarathon der drittschnellste Läufer aller Zeiten. In Deutschland gewann er unter anderem den Halbmarathon und die 25 km in Berlin. Vor einem Jahr lief er in Rotterdam sein Marathondebüt und wurde Vierter mit 2:06:14 Stunden. Bei seinem zweiten Rennen über die 42,195 km stieg er in New York aus, nachdem er Verletzungsprobleme hatte. Jetzt schloss er auf zu den Schnellsten aller Zeiten.

Wie schon oft in Rotterdam standen die Frauen spitzensportlich im Schatten der Männer. Längst nicht so stark besetzt war ihr Feld. Zu einem Start-Ziel-Sieg lief dabei die erst 20-jährige Aberu Kebede. In 2:25:25 Stunden gewann die Äthiopierin vor der US-Amerikanerin Magdalena Lewy-Boulet, die mit 2:26:22 eine persönliche Bestzeit aufstellte. Rang drei ging an die ursprünglich favorisierte Chinesin Zhu Xialin (2:29:42), Vierte wurde die Russin Yevgenia Danilova (2:31:44). Aberu Kebede war im Januar in Dubai ihr Marathondebüt gelaufen. Dort hatte sie auf Anhieb 2:24:26 Stunden erreicht und kam mit nur sieben Sekunden Rückstand als Zweite ins Ziel. Im zweiten Versuch gelang ihr nun der erste Marathonsieg.

Die 10 besten je gelaufenen Männerzeiten

2:03:59Haile GebrselassieETHBerlin2008
2:04:26Haile GebrselassieETHBerlin2007
2:04:27Duncan KibetKENRotterdam2009
2:04:27James KwambaiKENRotterdam 2009
2:04:48Patrick MakauKENRotterdam2010
2:04:53Haile GebrselassieETHDubai2008
2:04:55Paul TergatKENBerlin2003
2:04:55Geoffrey MutaiKENRotterdam2010
2:04:56Sammy KorirKENBerlin2003
2:05:04Abel KiruiKENRotterdam2009
Text: race-news-service.com

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Die große Vorschau auf die spektakulären April-Marathonrennen

[07.04.2010] Die besten drei Wochen in Folge, die der internationale Marathonlauf im Jahr zu bieten hat, beginnen am kommenden Sonntag in Rotterdam und enden dann Anfang Mai in Düsseldorf. Zu den spektakulären April-Marathonrennen gehören auch zwei Läufe der World Marathon Majors (WMM), die schon im Vorfeld Schlagzeilen produzierten: Während in London 120.000 Menschen Marathon laufen wollten, stehen in Boston gleich 17 Athleten mit Bestzeiten von unter 2:10 Stunden auf der Startliste. Es ist in diesem Jahr auch ein Marathon-Frühling der Jubiläen: Das Rennen in Rotterdam wird ebenso zum 30. Mal gestartet wie der London-Marathon, in Hamburg steht der 25. Marathon auf dem Programm und in Hannover gibt es die 20. Auflage. Vor einem Jahr produzierten die Frühjahrs-Rennen bei den Männern außerordentliche Ergebnisse: Vier der schnellsten zehn je gelaufenen Zeiten stammen aus dem April 2009. Das macht Appetit auf neue, hochklassige Rennen an den Wochenenden nach Ostern.


Irina Mikitenko dominierte den London-Marathon 2009. In diesem Jahr wird sie wiederum auf die Britin Mara Yamauchi (links) treffen.
Foto: photorun.net

Der am stärksten besetzte City-Marathon findet seit Jahren in London statt. Das wird auch dieses Mal so sein. „Der Virgin London-Marathon ist vergleichbar gut besetzt wie ein Rennen bei einer Weltmeisterschaft. Ich laufe gerne in London und nehme die Herausforderung an. Ich hoffe, dass ich mich gut vorbereiten kann“, sagte Irina Mikitenko, bevor sie in ein mehrwöchiges Höhentrainingslager nach Kirgisien reiste. Im vergangenen Jahr triumphierte die Läuferin des TV Wattenscheid zum zweiten Mal in Folge in London und sicherte sich ebenfalls zum zweiten Mal den Jackpot der World Marathon Majors (WMM)-Serie. „Es ist mein Ziel, zum dritten Mal in London zu gewinnen, aber ich weiß natürlich, dass es angesichts der starken Konkurrenz sehr schwer wird“, erklärte Irina Mikitenko, die in der Vorbereitung auf London, wie 2008 und 2009, noch ein Testrennen beim Paderborner Osterlauf bestreiten wird. Noch nicht entschieden hat die 37-Jährige, ob sie am kommenden Sonnabend kurz nach ihrer Rückkehr aus Kirgisien über 10 km oder im Halbmarathon starten wird.


Sammy Wanjiru auf dem Weg zum Sieg in London 2009.
Foto: photorun.net

In London gehören 22 Tage später dann sowohl die Olympiasiegerin Constantina Dita (Rumänien) als auch die stark einzuschätzende Berliner Weltmeisterin Bai Xue (China) zu den Gegnerinnen der deutschen Marathon-Rekordlerin, die mit ihrer Bestzeit von 2:19:19 Stunden die schnellste Läuferin im Londoner Feld ist. Neben Irina Mikitenko haben gleich neun weitere Athletinnen Bestzeiten von unter 2:23:30. Und darunter ist noch nicht einmal die vielleicht stärkste Konkurrentin der Deutschen: Die Russin Liliya Shobukhova (2:24:24) verfügt über eine sehr starke Grundschnelligkeit und profitierte davon beim Chicago-Marathon im vergangenen Oktober, den sie vor Irina Mikitenko gewann. Auch im Rennen um den Sieg in der World Marathon Majors-Serie 2009-2010 ist die 32-jährige Russin die zurzeit größte Konkurrentin von Irina Mikitenko. Wer hier über einen Zeitraum von zwei Jahren bei den Rennen der WMM-Serie am meisten Punkte aus maximal vier Rennen sammelt, gewinnt eine halbe Million US-Dollar.

Extrem stark besetzt ist auch das Rennen der Männer an der Themse: Gleich ein halbes Dutzend Athleten hat Bestzeiten von unter 2:05:30 Stunden! Nie zuvor, auch nicht bei Olympia oder bei einer WM, trafen sechs Läufer mit derartig schnellen persönlichen Rekorden in einem Marathon aufeinander. Darunter ist mit dem Rotterdam-Marathon-Sieger 2009, Duncan Kibet (Kenia), der zweitschnellste Läufer aller Zeiten (2:04:27) sowie der Weltmeister Abel Kirui (Kenia/2:05:04) und der Titelverteidiger Sammy Wanjiru (Kenia/2:05:10), der zugleich auch der Olympiasieger ist. Und dann haben die Londoner auch noch Zersenay Tadese (Eritrea) verpflichtet, der im vergangenen Jahr dort bei seinem Debüt ausstieg und nun einen zweiten Marathonversuch unternimmt. Ende März sorgte Tadese mit einem Weltrekord über die Halbmarathondistanz für Furore. In Lissabon lief er 58:23 Minuten.


Salina Kosgei gewann vor einem Jahr mit nur einer Sekunde Vorsprung den Boston-Marathon vor Dire Tune. Beide gehen in Boston wieder an den Start.
Foto: photorun.net

Auch breitensportlich ist London zumindest im Frühjahr die Nummer eins. Vor knapp einem Jahr konnten sich die Läufer für die Startnummern-Lotterie registrieren. Innerhalb von nur 64 Stunden hatten sich 120.000 Teilnehmer gemeldet, die in der britischen Metropole Marathon laufen wollten. Die Kapazitätsgrenze der Lotterie war in Rekordzeit erreicht. Gut 51.000 von ihnen wurde eine Startnummer zugelost.

Das zweite WMM-Rennen des Frühjahrs findet sechs Tage vor London in Boston statt. Die 114. Auflage des Traditionsrennens ist bei den Männern so stark besetzt wie seit einigen Jahren nicht mehr. Gleich 17 Läufer wurden verpflichtet, die Bestzeiten von unter 2:10 Stunden aufweisen. In dieser Hinsicht ist Boston die Nummer eins im April. Während Deriba Merga (Äthiopien/2:06:38) als Titelverteidiger ins Rennen um die 150.000-Dollar-Siegprämie geht, will Kursrekordler Robert K. Cheruiyot (Kenia/2:07:14) nach 2003, 2006, 2007 und 2008 zum fünften Mal in Boston gewinnen. Der Schnellste im Boston-Elitefeld, das in der Vergangenheit so oft von Kenianern dominiert wurde, kommt aus Marokko: Abderrahim Goumri hat eine Bestzeit von 2:05:30 Stunden.

Auch bei den Frauen ist eine Vierfach-Siegerin am Start: Die zweifache Weltmeisterin Catherine Ndereba (Kenia/Bestzeit 2:18:47) hat das Rennen 2000, 2001, 2004 und 2005 gewonnen. Sie trifft unter anderen auf die Vorjahressiegerin Salina Kosgei (Kenia/2:23:22) und Dire Tune (Äthiopien/2:24:40), die im vergangenen Jahr nur mit einer Sekunde Rückstand Rang zwei belegt hatte.


In einem dramatischen Rennen in Rotterdam führte James Kwambai 2009 bis kurz vor dem Ziel. Dann überholte ihn Duncan Kibet auf den letzten Metern.
Foto: John de Pater / Rotterdam-Marathon

Den Anfang der Kette großer Frühjahrs-Marathonrennen machen am Sonntag nach Ostern Rotterdam und Paris. Während in Paris noch nicht bekannt gegeben wurde, welche Eliteläufer am Start sein werden, kehrt James Kwambai nach Rotterdam zurück. In einem dramatischen Zweikampf hatte er vor einem Jahr in Holland ganz knapp der Kürzeren gezogen. Als Zweiter wurde Kwambai einen Schritt hinter seinem Landsmann Duncan Kibet, der nun in London läuft, ebenfalls zum zweitschnellsten Läufer aller Zeiten (2:04:27). „Mit dem Ziel vor Augen hatte ich mich schon auf das Jubeln vorbereitet“, erinnert sich James Kwambai an die Situation vor einem Jahr, als er auf den letzten Metern das Rennen verlor. So etwas wird ihm sicher nicht wieder passieren. Als schärfster Rivale gilt Vincent Kipruto (Kenia), der im vergangenen Jahr in Paris einen Kursrekord aufgestellt hatte und seine Bestzeit auf 2:05:47 Stunden verbesserte. Zwei Landsleute könnten für eine Überraschung sorgen: Patrick Makau Musyoki, der im vergangenen Jahr in Rotterdam bei seinem Debüt auf Anhieb 2:06:14 Stunden lief, und der Debütant Bernard Kipyego werden zu beachten sein.


Hellen Kimutei in Frankfurt 2009
Foto: photorun.net

Ein Mann, der bei den Europameisterschaften in Barcelona eine gute Rolle spielen könnte, will beim Wien-Marathon am 18. April starten: Der frühere Hindernisläufer Günther Weidlinger (Österreich) steigerte sich im vergangenen Herbst in Frankfurt bereits auf beachtliche 2:10:47. Allerdings hatte Weidlinger zuletzt aufgrund einer leichten Wadenverletzung einen Trainingsausfall. Ebenfall auf der Startliste steht mit Luke Kibet (Kenia) ein Läufer, der 2007 zunächst in Wien gewann und dann Weltmeister wurde. Gespannt blicken Österreichs Marathonfans auch auf das Frauenrennen, wo Andrea Mayr den Landesrekord auf unter 2:30 Stunden drücken möchte und zugleich möglichst dicht an Hellen Kimutai (Kenia/2:25:53) und die zweimalige Wien-Siegerin Luminita Talpos (Rumänien/2:26:43) herankommen möchte.

Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, werden in Wien über 30.000 Läufer an den Start gehen. Damit ist das Rennen in Österreich das größte Frühjahrsrennen im deutschsprachigen Raum. Bis zu 20.000 Marathonläufer können in Hamburg starten. Wie das Elitefeld in diesem Jahr aussehen wird, stand bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. In den Jahren bis einschließlich 2008 immer wieder hochklassig, hatte das Eliterennen nach dem Rückzug des ursprünglichen Titelsponsors entsprechend gelitten. „Wir mussten den Eliteetat den wirtschaftlichen Entwicklungen anpassen“, erklärt Race-Direktor Wolfram Götz, auch bei der 25. Auflage mit diesem gekürzten Etat auskommen muss. Immerhin gelang aber die Verpflichtung von Wilfred Kigen (Kenia/Bestzeit: 2:07:33).


Immer größer wird der Wien-Marathon. Die Läufer passieren hier das Opernhaus.
Foto: photorun.net

Während Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) in Hamburg Marathon laufen möchte, steht Falk Cierpinski (SG Spergau) in Düsseldorf auf der Startliste. Bei den Frauen plant Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) am Rhein ihren ersten Marathonstart seit sie vor einem Jahr an gleicher Stelle verletzungsbedingt nach wenigen Kilometern aus dem Rennen gegangen war. In Düsseldorf setzt man in diesem Jahr bewusst auf europäische Konkurrenz.

So könnte, was schnelle Zeiten an der Spitze betrifft, der Hannover-Marathon bei seiner 20. Auflage in den Blickpunkt rücken. Hier ist mit Samson Bungei (Kenia) der Zweitplatzierte des Köln-Marathons 2009 gemeldet (2:08:36). Er ist der Bruder des 800-m-Olympiasiegers Wilfred Bungei. Zudem startet ein weiterer Läufer mit einem prominenten Bruder: Edwin Kutto (Kenia), der 2009 in Köln als Tempomacher durchlief und 2:11:55 erreichte, ist der Bruder des Marathon-Weltmeisters Abel Kirui. Auch der frühere 3000-m-Hindernis-Weltrekordler Wilson Boit Kipketer (Kenia/2:11:07) läuft in Hannover, wo im Marathon rund 2.000 Meldungen erwartet werden (das wäre ein Plus von rund 40 %). Bei den Frauen stehen die Dublin-Marathon-Siegerin 2009, Kateryna Stetsenko (Russland/2:32:45), und Georgina Rono (Kenia/2:31:49) auf der Startliste.

DIE WICHTIGSTEN MARATHON-TERMINE IM FRÜHJAHR

11. AprilRotterdam
 Paris
 Mailand
 Zürich
18. AprilWien
 Nagano
 Belgrad
19. AprilBoston
25. AprilLondon
 Hamburg
 Madrid
 Enschede
2. MaiDüsseldorf
 Hannover
9. MaiPrag

Die 10 besten Zeiten aller Zeiten

MÄNNER

2:03:59Haile GebrselassieETHBerlin2008
2:04:26Haile GebrselassieETHBerlin2007
2:04:27Duncan KibetKENRotterdam2009
2:04:27James KwambaiKENRotterdam2009
2:04:53Haile GebrselassieETHDubai2008
2:04:55Paul TergatKENBerlin2003
2:04:56Sammy KorirKENBerlin2003
2:05:04Abel KiruiKENRotterdam2009
2:05:10Samuel WanjiruKENLondon2009
2:05:15Martin LelKENLondon2008

FRAUEN

2:15:25Paula RadcliffeGBRLondon2003
2:17:18Paula RadcliffeGBRChicago2002
2:17:42Paula RadcliffeGBRLondon2005
2:18:47Catherine NderebaKENChicago2001
2:18:56Paula RadcliffeGBRLondon2002
2:19:12Mizuki NoguchiJPNBerlin2005
2:19:19Irina MikitenkoGERBerlin2008
2:19:26Catherine NderebaKENChicago2002
2:19:36Deena KastorUSALondon2006
2:19:39Yingjie SunCHNPeking2003

DATEN UND FAVORITEN AUSGEWÄHLTER FRÜHJAHRS-RENNEN

ROTTERDAM (11. April)
Meldezahl: 12.456
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.fortismarathonrotterdam.nl

Siegprämie: abhängig von Siegzeit
Gesamtpreisgeld: 1 Million US-Dollar

Streckenrekorde:
2:04:27 Duncan Kibet (KEN/2009), James Kwambai (KEN/2009)
2:21:47 Tegla Loroupe (KEN/1998)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: James Kwambai (KEN/2:04:27), Vincent Kipruto (KEN/2:05:47), Patrick Makau (KEN/2:06:14), Daniel Rono (KEN/2:06:58), Geoffrey Mutai (KEN/2:07:01), Francis Kiprop (KEN/2:07:04), Isaac Macharia (KEN/2:07:16), Elias Kemboi (KEN/2:08:15), Yirdaw Dejene (ETH/2:08:30), Dereje Tesfaye (ETH/2:08:36), Feyisa Lelisa (ETH/2:08:47), Robert Kipchumba (KEN/2:09:56), Bernard Kipyego (KEN/Debüt), Koen Raymaekers (NED/2:12:59).
Frauen: Zhu Xiaolin (CHN/2:23:57), Anne Kosgei (KEN/2:27:46), Olga Glok (RUS/2:28:27), Irene Jerotich (KEN/2:28:57).

PARIS (11. April)
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 40.000
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.parismarathon.com

Siegprämie: noch nicht bekannt (50.000 Euro in 2009)
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): noch nicht bekannt (268.500 Euro in 2009/zeitabhängig)

Streckenrekorde:
2:05:47 Vincent Kipruto (KEN/2009)
2:23:05 Marleen Renders (BEL/2002)

Topathleten und Bestzeiten:
Noch nicht bekannt

WIEN (18. April)
Meldezahl: 7.500
Meldungen noch möglich: Ja
Internetseite: www.vienna-marathon.com

Siegprämie: 15.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 64.500 Euro

Streckenrekorde:
2:07:38 Abel Kirui (KEN/2008)
2:23:47 Maura Viceconte (ITA/2000)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Luke Kibet (KEN/2:08:52), Günther Weidlinger (AUT/2:10:47)
Frauen: Hellen Kimutai (KEN/2:25:53), Luminita Talpos (ROU/2:26:43),
Andrea Mayr (AUT/2:30:43), Derebe Godana (ETH/2:31:31)

BOSTON (19. April)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 25.000
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.baa.org

Siegprämie: 150.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 746.000 Dollar

Streckenrekorde:
2:07:14 Robert K. Cheruiyot (KEN/2006)
2:20:43 Margaret Okayo (KEN/2002)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Abderrahim Goumri (MAR/2:05:30), Ryan Hall (USA/2:06:17), Gilbert Yegon (KEN/2:06:18), Robert Kiprono Cheruiyot (KEN/2:06:23), Evans Cheruiyot (KEN/2:06:25), Chala Dechase (ETH/2:06:33), Deriba Merga (ETH/2:06:38), Elijah Keitany (KEN/2.06:41), David Mandago (KEN/2:06:53), Benjamin Maiyo (KEN/2:07:09), Robert K. Cheruiyot (KEN/2:07:14), Tekeste Kebede (ETH/2:07:52), Gashaw Asfaw (ETH/2:08:03), John Komen (KEN/2:08:06), Samuel Mugo (KEN/2:08:20), Stephen Kiogora (KEN/2:08:24), Meb Keflezighi (USA/2:09:15)
Frauen: Catherine Ndereba (KEN/2:18:47), Madai Perez (MEX/2:22:59), Salina Kosgei (KEN/2:23:22), Teyba Erkesso (ETH/2:23:53), Dire Tune (ETH/2:24:40), Lidiya Grigoryeva (RUS/2:25:10), Weiwei Sun (CHN/2:25:15), Bruna Genovese (ITA/2:25:28), Albina Ivanova (RUS/2:25:35), Yurika Nakamura (JPN/2:25:51), Agnes Kiprop (KEN/2:26:22), Nailya Yulamanova (RUS/2:26:30).

LONDON (25. April)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 51.266
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.london-marathon.co.uk

Siegprämie: 55.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 295.000 Dollar

Streckenrekorde:
2:05:10 Samuel Wanjiru (KEN/2009)
2:15:25 Paula Radcliffe (GRB/2003/WR)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Duncan Kibet (KEN/2:04:27), Abel Kirui (KEN/2:05:04), Samuel Wanjiru (KEN/2:05:10), Martin Lel (KEN/2:05:15), Tsegaye Kebede (ETH/2:05:18), Jaouad Gharib (MAR/2:05:27), Emmanuel Mutai (KEN/2:06:15), Yonas Kifle (ERI/2:07:34), Marilson dos Santos (BRA/2:08:37), Abdi Abdirahman (USA/2:08:37), Yuko Matsumiya (JPN/2:09:18), Zersenay Tadese (ERI/ --- )
Frauen: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid/2:19:19), Deena Kastor (USA/2:19:36), Lyudmila Petrova (RUS/2:21:29), Constantina Dita (ROU/2:21:30), Svetlana Zakharova (RUS/ 2:21:31), Askale Tafa Magarsa (ETH/2:21:31), Bezunesh Bekele (ETH/2:23:09), Mara Yamauchi (GBR/2:23:12), Bai Xue (CHN/2:23:27), Yoshimi Ozaki (JPN/2:23:30), Liliya Shobukhova (RUS/2:24:24), Atsede Habtamu (ETH/2:24:47), Aselefech Mergia (ETH/2:25:02)

HAMBURG (25. April)
Meldezahl: 20.000
Anmeldungen noch möglich: Ja
Internetseite: www.marathon-hamburg.de

Siegprämie: nicht bekannt
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): nicht bekannt

Streckenrekorde:
2:06:52 Julio Rey (ESP/2006)
2:24:14 Irina Timofeyeva (RUS/2008)

Favoriten und Bestzeiten:
Männer: Wilfred Kigen (KEN) 2:07:33, Matthew Bowen (KEN/2:13:39), Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42), James Yatich (KEN/2:14:19)
Frauen: eventuell Ulrike Maisch (LAV Rostock)

DÜSSELDORF (2. Mai)
Meldezahl: 4.000
Anmeldungen noch möglich: Ja
Internetseite: www.metrogroup-marathon.de

Siegprämie: 7.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 35.750 Euro

Streckenrekorde:
2:09:47 Bellor Yator (KEN/2007)
2:26:44 Luminita Zaituc (GER/2004)

Favoriten und Bestzeiten:
Männer: Yuriy Hychun (UKR/2:10:59), Dmitriy Semyonov (RUS/2:11:15), Andriy Toptun (UKR/2:12:41), Falk Cierpinski (SG Spergau/2:13:30), Tobias Sauter (SG Spergau/2:17:27)
Frauen: Natalya Volgina (RUS/2:27:32), Melanie Kraus (Bayer Leverkusen/2:27:58), Kirsten Otterbu (NOR/2:29:12), Mehtap Dogan (TUR/2:31:13)

Text: race-news-service.com

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