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race-news | 27.02.2009

Nächster Hallen-Weltrekord von Meseret Defar


Zweiter Weltrekord in Prag: Meseret Defar kann zufrieden sein.
Foto: www.photorun.net

Die Äthiopierin Meseret Defar hat binnen acht Tagen zum zweiten Mal einen Hallen-Weltrekord gebrochen. Die 25-Jährige gewann am Donnerstagabend bei dem neuen Leichtathletik-Meeting in Prag das Zwei-Meilen-Rennen in 9:06,26 Minuten und war damit gut vier Sekunden schneller als bei ihrem eigenen Rekordlauf vor gut einem Jahr in Boston (9:10,50 Minuten).

„Es war mein Ziel, in dieser Hallensaison drei Weltrekorde aufzustellen. Ich habe einen verpasst, aber das ist trotzdem nicht schlecht“, erklärte Meseret Defar, die in der vergangenen Woche in Stockholm die 5.000 m in 14:24,37 Minuten gelaufen war. Lediglich beim Meeting in Stuttgart Anfang Februar hatte sie die 3.000-m-Marke verpasst. Für Meseret Defar war es in Prag bereits Weltrekord Nummer neun in ihrer Karriere.

Anfangs sah es allerdings fast so aus, als würde es nichts werden mit dem Rekordrennen in Prag. Denn die Tempomacherin, ihre Landsfrau Ksenia Agafonova, lief an der Spitze zu langsam. Erst nach 4:38 Minuten war die erste Meile gelaufen. „Zeitweilig dachte ich, das schaffe ich nicht mehr“, erklärte Meseret Defar, die dann aber die zweite Hälfte in starken 4:29 Minuten rannte. Nach der enttäuschenden Sommersaison 2008, in der Meseret Defar zunächst den 5.000-m-Weltrekord an Tirunesh Dibaba verlor und dann im olympischen 5.000-m-Finale gegen ihre Landsfrau als Dritte keine Chance hatte, will die Läuferin in Berlin im August ihren WM-Titel über 5.000 m verteidigen.

Zwei weitere Jahresweltbestleistungen gab es bei dem auf Anhieb hochkarätigen Prager Hallenmeeting. Über 800 m gewann Ismail Ahmed Ismail (Sudan) in der viertschnellsten je in der Halle gelaufenen Zeit von 1:44,75 Minuten. Schneller waren nur der Weltrekordler Wilson Kipketer (Dänemark), der Olympiasieger von 2004 Yuriy Borzakovskiy und der Kenianer Joseph Mutua. Über 5.000 m gewann der Äthiopier Abreham Cherkos in 13:07,83 Minuten das Duell gegen Kenias Hindernis-Spezialisten Paul Koech (13:09,37).

Text: race-news-service.com

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race-news | 26.02.2009

Wien-Marathon startet richtungsweisende "Clean Running"-Kampagne


Läufer am Opernhaus beim Vienna City-Marathon.
Foto: www.photorun.net

Vor 25 Jahren wurde der erste Wien-Marathon gestartet. Seitdem war Österreichs größte Laufsport-Veranstaltung immer wieder ein Trendsetter. So auch jetzt: Im Vorfeld der 26. Auflage des Vienna City-Marathons am 19. April starteten die Organisatoren um Wolfgang Konrad eine ebenso richtungsweisende wie bemerkenswerte Kampagne: ,Clean Running’ wird schon nach kurzer Zeit zu einem Erfolg. Rund 3.000 Läufer unterstützen bisher die Aktion des Vienna City-Marathons. Und es werden auf der Internetseite www.vienna-marathon.com täglich mehr.

Zweimal hatten die Wiener Veranstalter in der Vergangenheit bemerkenswerte technische Innovationen gestartet: 1995 wurde hier weltweit zum ersten Mal bei einem Marathon vollständig auf die Chip-Zeitnehmung gesetzt. Heute ist längst ein internationaler Standard daraus geworden. Im Jahr 2000 gelang dem Vienna City-Marathon mit dem SMS-Ergebnisservice eine weitere Weltpremiere. Den Teilnehmern wurden dabei unmittelbar nach dem Zieldurchlauf ihre Zeit und die Platzierung per SMS aufs Handy geschickt.

Nun aber geht es nicht um Technik, sondern um Fairness. In einem „Manifest für Fairness im Sport“ heben Unterstützer die positiven Emotionen und Wirkungen des Laufsports hervor und sprechen sich gleichzeitig gegen Doping, Manipulationen und rücksichtslose Verhaltensweisen aus. Unabhängig von einer Teilnahme am Vienna City-Marathon kann jeder Läufer die Kampagne persönlich unterstützen. Athleten, die ,Clean Running’ unterstützen und beim Vienna City-Marathon laufen werden, erhalten eine mit einer gelben Sonne gekennzeichneten Startnummer. Damit wird ihre Unterstützung dieser Fairness-Kampagne sichtbar.

"Wir wollen damit ein klares Zeichen setzen und laden zur Unterstützung ein. Der Spitzensport war zuletzt häufig Gegenstand von kritischen Diskussionen und Skandalen, auch der Laufsport. Auseinandersetzungen über Doping und Fairness sind gut, weil sie zur Aufklärung und Wahrheitsfindung beitragen. Der dadurch in der Öffentlichkeit entstehende Eindruck ist jedoch zwiespältig, weil der Laufsport in seiner Gesamtheit nicht von Betrug durchzogen ist. Im Gegenteil, es ist nur eine kleine Gruppe von Sportlern und deren Umfeld, die durch unkorrektes und unsportliches Verhalten die positive Ausstrahlung des Laufsports in den Hintergrund rücken. Der Großteil der Läuferinnen und Läufer lehnt das Vortäuschen und Erschleichen von gemessenen Leistungen zutiefst ab“, erklärt der Race-Director des Vienna City-Marathons, Wolfgang Konrad.

Rund 3000 Läufer haben sich bisher online registriert und unterstützen die Wiener Aktion. Einer der prominentesten ist Österreichs Weltklasseläufer Günther Weidlinger, der am 19. April in Wien sein Marathondebüt laufen wird. „Ich finde es toll, dass der Vienna City-Marathon diese Aktion gestartet hat. Das ist ein starkes Signal der Laufszene und ich bin mit voller Überzeugung dabei“, erklärt Günther Weidlinger.

Wolfgang Konrad: "Laufen ist Herzenssache"

Zu der "Clean Running"-Kampagne seiner Veranstaltung hat Race-Director Wolfgang Konrad das folgende Statement abgegeben:

Wann haben Sie zuletzt von gewalttätigen Ausschreitungen bei einer Laufveranstaltung gehört? Von Krawallen zwischen Fans und Polizisten? Wann wurde zuletzt ein Läufer von Wurfgeschoßen generischer Unterstützer schwer verletzt? Wann ist der Sieger eines Rennens wegen seiner Hautfarbe geschmäht worden?

Die Antwort ist: Im Laufsport kommen diese Dinge nicht vor. Der Laufsport ist mit seiner weltweiten Strahlkraft und seinen persönlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen der Ausdruck für ein gemeinsames und friedvolles Miteinander, unabhängig von Nation, Religion und Hautfarbe. Der Vienna City Marathon sowie alle nationalen und internationalen Laufsportveranstaltungen sind der Beweis dafür. Selbstverständlich werden negative Ausprägungen der Gesellschaft auch im Laufsport sichtbar – Betrug, Doping, rücksichtsloses Verhalten, Medikamentenmissbrauch.

Um die positiven Seiten des Laufsports hervorzuheben, hat der Vienna City Marathon die Initiative "Clean Running – Für Fairness im Sport" gestartet. Die Kommentare vieler Unterzeichner zeigen, welche Herzensangelegenheit das für die Lauf-Community ist: "Laufen ist der schönste Sport der Welt, und das soll auch so bleiben!" – "Es gibt 2 Möglichkeiten um schnell laufen zu können: Die erste ist durch hartes Training. Die zweite nicht akzeptabel." – "There is no excuse for Doping. There never was, there will never be." – "Laufen ist pure Lebensfreude, da gehört "Raubbau" am eigenen Körper nicht dazu!" – "Clean Running - .... meinen (unseren) Kindern zu Liebe...."

Es freut mich sehr, dass die Läuferinnen und Läufer diese Initiative so stark und emotionell angenommen haben. Das ist ein wichtiges Signal der Laufszene. Wer etwas anderes vertritt, steht im Abseits. Im Mittelpunkt aber steht die persönliche Freude am Sport. Wenn im kommenden Frühjahr Zehntausende Teilnehmer bei den großen österreichischen Laufveranstaltungen unterwegs sind, kommt genau das zum Ausdruck.

So, keep on running!

Wolfgang Konrad

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies im Internet tun unter:
www.vienna-marathon.com

Text: race-news-service.com

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race-news | 24.02.2009

Saisonauftakt für Irina Mikitenko am Sonntag in Rom


Irina Mikitenko nutzt den Rom-Ostia-Halbmarathon am Sonntag als Formtest in der Vorbereitung auf den London-Marathon.
Foto: www.photorun.net

In etwas wärmeren Regionen startet Irina Mikitenko am kommenden Sonntag in ihr Wettkampfjahr 2009. Die Läuferin des TV Wattenscheid wird gut fünf Monate nach ihrem Triumph beim real,- Berlin-Marathon am 1. März beim 35. Rom-Ostia-Halbmarathon an den Start gehen. „Ich freue mich, dass ich nach vielen Trainingswochen endlich wieder ein Rennen laufen kann. Das ist wichtig, um zu sehen, wo ich stehe“, erklärt die 36-jährige Siegerin der World Marathon Majors (WMM)-Serie 2007-2008. Das vergangene Jahr war das mit Abstand erfolgreichste in der Karriere von Irina Mikitenko, die alle ihre sieben Rennen gewann.

Aufgrund einer Grippe hatte Irina Mikitenko den geplanten Start beim Silvesterlauf in Trier am 31. Dezember absagen müssen. „In den letzten Wochen konnte ich ordentlich trainieren, auch wenn die Voraussetzungen aufgrund des Wetters nicht ideal waren. Ich musste deswegen für Tempotraining auch in die Leichtathletikhalle nach Frankfurt ausweichen“, sagt die deutsche Marathon-Rekordlerin (2:19:19 Stunden). Bis zu 200 wöchentliche Trainingskilometer hat Irina Mikitenko in den letzten Wochen absolviert. In der Vorbereitung auf den Flora London-Marathon, wo sie am 26. April als Titelverteidigerin unter anderen auf Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien) treffen wird, steht zurzeit viel Ausdauertraining im Vordergrund.

"Ich hoffe, dass ich in Rom wieder einmal bei wärmeren Temperaturen laufen kann", sagt Irina Mikitenko, die eine Zeit von etwa 70 Minuten anstrebt. „Für eine Bestzeit ist es jetzt noch etwas zu früh, denn bis zum Flora London-Marathon sind es ja noch neun Wochen. Und erst dann muss ich in Topform sein.“ Ihre Halbmarathon-Bestzeit aus dem vergangenen Jahr steht bei 68:51 Minuten.

Zum ersten Mal in ihrer Karriere wird Irina Mikitenko beim Rom-Ostia-Halbmarathon ein Handikap-Rennen laufen. Die Topläuferinnen starten dabei neun Minuten vor dem Hauptfeld mit den Männer-Favoriten. „Eigentlich ist aufholen einfacher als vorneweg laufen. Aber das spielt für mich keine Rolle. Für mich geht es einfach um ein gutes Testrennen“, sagt Irina Mikitenko, die in Rom unter anderen auf Kirsten Otterbu (Norwegen), Christelle Daunay (Frankreich) sowie die beiden Italienerinnen Rosaria Console und Anna Incerti treffen wird. Incerti ist Italiens neue Marathon-Hoffnung. Die 29-Jährige belegte 2008 einen beachtlichen 14. Platz beim olympischen Marathon und gewann dann im November den Mailand-Marathon in persönlicher Bestzeit von 2:27:42 Stunden. Dabei bezwang sie die große Favoritin und Titelverteidigerin Pamela Chepchumba (Kenia).

Text: race-news-service.com

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race-news | 22.02.2009

Carsten Schlangen schafft die EM-Norm in Leipzig


Carsten Schlangen erreichte mit einem couragierten Rennen noch die Hallen-EM-Norm.
Foto: www.photorun.net

Carsten Schlangen hat bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig alles auf eine Karte gesetzt und in letzter Minute noch die Norm für die Europameisterschaften, die in knapp zwei Wochen in Turin beginnen, erreicht. Der Berliner Mittelstreckenläufer der LG Nord lief über 1.500 m 3:39,06 Minuten. Damit wurde er zwar ,nur’ Zweiter hinter Wolfram Müller (LG Asics Pirna/3:38,84), der von der Tempoarbeit des Berliners profitierte, schaffte aber beim letztmöglichen Lauf noch die Qualifikation für die Hallen-EM.

Carsten Schlangen hatte vom Start weg das Tempo bestimmt und dafür gesorgt, dass die Norm von 3:41,00 Minuten deutlich unterboten wurde. Wolfram Müller lief im Windschatten des Berliners und zog in der Schlussrunde vorbei, um sich so den Titel zu sichern. Auch der drittplatzierte Stefan Eberhardt blieb in 3:39,22 Minuten noch unter dem Turin-Richtwert.

"Ich bin auf keinen Fall enttäuscht, dass es trotz der langen Führung nicht zum Sieg gereicht hat. Vielmehr bin ich froh, dass ich die EM-Norm unterbieten konnte“, erklärte Carsten Schlangen, der im vergangenen Jahr bei Olympia das Halbfinale erreicht hatte. „Ich weiß, dass ich nun in Form bin, und das ist wichtig“, fügte der Berliner hinzu, der sich im Trainingslager auf Lanzarote auf die Hallen-EM vorbereiten wird.

Ein couragiertes Rennen zeigte im 800-m-Finale auch Sebastian Keiner (Erfurter LAC), der vom Start weg davonzog und auf eigene Faust versuchte, die EM-Norm von 1:47,80 Minuten zu unterbieten. Am Ende fehlte ihm dazu nur eine Hundertstelsekunde. Das allerdings störte den Läufer nicht: „Die EM passt nicht in meinen Saisonplan, denn alles ist auf die WM in Berlin ausgerichtet. Ich wollte heute einfach einmal testen, was ich alleine vorneweg laufen kann“, sagte Sebastian Keiner.

Vergleichsweise schwächer waren die Leistungen über die Mittelstrecken der Frauen. Über 800 m gab es allerdings ein dramatisches Finish. Annett Horna (Bayer Leverkusen) siegte nach Auswertung des Zielfotos in 2:04,78 Minuten vor der zeitgleichen Janina Goldfuß (TV Wattenscheid), die sich ins Ziel geworfen hatte. Dritte wurde Anja Claußnitzer (LAC Erdgas Chemnitz) in 2:05:48.

Über 1.500 m verteidigte die 3.000-m-Hindernisläuferin Antje Möldner (SC Potsdam) in 4:19,73 Minuten ihren Titel, allerdings wurde es am Ende sehr knapp. Julia Hiller (LAC Quelle Fürth-München) überquerte die Ziellinie lediglich mit fünf Hundertstelsekunden Rückstand. Rang drei belegte Kristina Schadt (TSG Heilbronn) mit 4:25,53.

Text: race-news-service.com

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race-news | 22.02.2009

Mo Farah in Birmingham dicht am Europarekord


Mo Farah (Mitte) bringt sich in die Favoritenposition für die Hallen-EM in Turin.
Foto: www.photorun.net

Für einen spektakulären Heimsieg sorgte der Brite Mo Farah beim hochkarätigen Hallen-Meeting von Birmingham. Der 25-jährige Cross-EM-Zweite des vergangenen Jahres verbesserte dabei über 3.000 m seinen eigenen vor wenigen Wochen aufgestellten Landesrekord gleich um gut sechseinhalb Sekunden auf 7:34,47 Minuten. Bei seinem Triumph vor dem Kenianer Shedrack Korir (7:38,61) näherte sich der Brite dem Europarekord von Alberto Garcia (Spanien/7:32,98) bis auf rund eineinhalb Sekunden.

"Ich wusste, dass ich in starker Form bin und wollte eine Zeit unter 7:40 Minuten erreichen. Es war ein gutes Rennen und ich freue mich sehr über dieses Ergebnis", erklärte Mo Farah, der sich damit eindrucksvoll in die Favoritenposition für die Hallen-Europameisterschaften in zwei Wochen in Turin schob. „Ich werde bei der Hallen-EM alles geben, zugleich darf ich jedoch nicht in Euphorie verfallen. Es ist schön, schnell zu rennen, aber jetzt muss ich das auch bei einer Meisterschaft umsetzen. Ich war schon einmal bei einer Hallen-EM und habe es nicht geschafft“, sagt der aus Somalia stammende Mo Farah, der bei den kontinentalen Hallenmeisterschaften 2005 Platz sechs belegt hatte.

Über 3.000 m der Frauen erreichte Vivian Cheruiyot (Kenia) mit großem Vorsprung in 8:30,53 Minuten die siebtschnellste je gelaufene Zeit. Zweite wurde die Portugiesin Jessica Augusto, die in 8:44,81 eine persönliche Bestzeit erzielte.

Text: race-news-service.com

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race-news | 21.02.2009

Mockenhaupt und Gabius gewinnen bei Hallenmeisterschaften


Sabrina Mockenhaupt gewann souverän den deutschen Hallenmeistertitel über 3.000 m.
Foto: www.photorun.net

Nach einem überlegenen Start-Ziel-Sieg über 3.000 m bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig hat Sabrina Mockenhaupt ihre kurze Hallensaison wie geplant beendet. Die 28-jährige Läuferin des Kölner Vereins für Marathon lief mit 8:57,44 Minuten die mit Abstand schnellste Zeit einer deutschen Läuferin in diesem Winter und erfüllte nebenbei die Norm für die Hallen-Europameisterschaften in Turin in zwei Wochen. „Die EM steht trotzdem nicht auf meinem Plan, dafür würde mir noch die nötige Schnelligkeit fehlen“, erklärte Sabrina Mockenhaupt in Leipzig.

In dem 3.000-m-Finale hatte sich Sabrina Mockenhaupt von Beginn an an die Spitze des Feldes gesetzt. Nach Zwischenzeiten von 2:59,01 und 6:00,31 Minuten bei 1.000 beziehungsweise 2.000 m lief die Frankfurt-Marathon-Siegerin des vergangenen Jahres schließlich 8:57,44. „Ich hatte gehofft, dass ich unter neun Minuten laufen würde“, erklärte Sabrina Mockenhaupt, die deutlich vor Verena Dreier (LG Sieg/9:23,83) und Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch (1. LAV Rostock/9:25,31) im Ziel war.

Sabrina Mockenhaupt wird Mitte März bei den Deutschen Crossmeisterschaften starten, anschließend steht dann der Berliner Halbmarathon am 5. April auf ihrem Programm. „In Berlin will ich versuchen, meine Bestzeit zu steigern“, erklärte Sabrina Mockenhaupt, die im vergangenen Jahr in Köln 68:51 Minuten gelaufen war.

Deutlich spannender war die Entscheidung im Leipziger 3.000-m-Finale der Männer. Auch hier bestimmte ein Athlet durchweg das Geschehen an der Spitze: Arne Gabius (LAV Asics Tübingen) hatte allerdings mit Christian Klein (LC Asics Rehlingen) bis ins Ziel einen Konkurrenten im Nacken. Gabius hatte frühzeitig die Führung übernommen und das Tempo hoch gehalten. „Ich musste schnell laufen, damit die Sprinter abfallen und ich ihnen keine Chance gebe“, erklärte Arne Gabius, der nach 2:41,99 und 5:26,86 Minuten die ersten beiden Kilometer absolviert hatte. Nach 7:59,37 Minuten war er schließlich vor Christian Klein (8:00,07) und Marc-André Kowalinski (Telekom Trier/8:03,28) im Ziel.

Am vergangenen Sonntag hatte Arne Gabius in Karlsruhe bereits die EM-Norm mit 7:51,96 Minuten unterboten. Ob er bei den Titelkämpfen in Turin an den Start gehen wird, entscheidet er aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. „Das ist noch nicht klar. Einerseits reizt mich die EM, weil ich dort ins Finale kommen kann. Andererseits möchte ich auch noch ein paar Crossrennen laufen und will mich gut auf den Sommer vorbereiten“, erklärte Arne Gabius.

Text: race-news-service.com

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race-news | 20.02.2009

Makau läuft Weltrekord auf dem Weg zum Sieg in Ras Al Khaimah


Patrick Makau Musyoki gewinnt mit der zweitschnellsten Zeit aller Zeiten in Ras Al Khaimah.
Foto: www.photorun.net

Hochklassige Resultate produzierte der Halbmarathon in Ras Al Khaimah am Freitagmorgen. Gleich fünf Männer blieben über die 21,0975-km-Strecke in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter einer Stunde, vier Frauen liefen unter 68 Minuten. Souverän setzte sich am Ende der Vorjahressieger Patrick Makau Musyoki durch. Der Kenianer erzielte mit 58:52 Minuten die zweitschnellste Zeit aller Zeiten im Halbmarathon. Schneller war über diese Distanz bisher nur sein Landsmann Sammy Wanjiru, der mit 58:33 den Weltrekord hält. Auf dem Weg zum Halbmarathon-Sieg brach Patrick Makau Musyoki die 20-km-Weltbestzeit. In 67:18 Minuten stellte Siegerin Dire Tune (Äthiopien) ebenso wie Makau Musyoki in Ras Al Khaimah eine Jahresweltbestzeit sowie einen Streckenrekord auf.

Den ,falschen’ Weltrekord lief in Ras Al Khaimah der Äthiopier Deriba Merga. Er hatte nach der 10-km-Marke die Initiative ergriffen und mit einer Tempoverschärfung die Führung übernommen. Lediglich Patrick Makau Musyoki war in der Lage, dem Äthiopier zu folgen. Den 15-km-Punkt erreichte Deriba Merga dann nach 41:29 Minuten eine Sekunde vor seinem kenianischen Rivalen. Mit dieser Zeit stellte der Olympia-Vierte im Marathon den Weltrekord ein. 41:29 Minuten waren zuvor zwei Athleten über 15 km gelaufen: Felix Limo (Kenia) in Nijmegen (Holland) 2001 und Sammy Wanjiru, der vor zwei Jahren in Ras Al Khaimah exakt die gleiche Zwischenzeit aufwies wie nun Deriba Merga. Merga kann nun ebenfalls als 15-km-Weltrekordler geführt werden, da in Ras Al Khaimaih an dieser Marke von den Organisatoren ein Kampfgericht platziert worden war und die handgestoppten Zeiten ebenfalls 41:29 Minuten ergaben. Schneller als 41:29 lief über 15 km Haile Gebrselassie. Jedoch konnte seine Zwischenzeit von 41:22 Minuten im 10-Meilen-Rennen von Tilburg (Holland/2005) nicht anerkannt werden, da es dort keine offizielle Zeitnahme gab.

In Ras Al Khaimah konnte Deriba Merga sein hohes Tempo nicht bis ins Ziel halten. Bei Kilometer 18 überholte Patrick Makau Musyoki den Äthiopier und erlief schnell einen deutlichen Vorsprung. Die 20-km-Marke passierte er in 55:38 Minuten, womit er einen Weltrekord aufstellte. Denn auch an dieser Stelle standen entsprechend den Regeln Kampfrichter. Haile Gebrselassie (Äthiopien) war zuvor der Weltrekordler über diese Distanz mit 55:48 Minuten, die er 2006 in Tempe (USA) im Rahmen eines Halbmarathons gelaufen war.

Zwar war Sammy Wanjiru über 20 km schon einmal sieben Sekunden schneller, doch 2007 fehlte in Ras Al Khaimah an dieser Stelle ein Kampfgericht. Dadurch wurde die Zeit nicht als Weltrekord anerkannt. Im Ziel fehlten Makau Musyoki dann 19 Sekunden zum Halbmarathon-Weltrekord, der das eigentliche Ziel war. Wilson Kipsang Kiprotich (Kenia/58:59), Deriba Merga (59:18), Wilson Chebet (59:32) und Matthew Koech (beide Kenia/59:54) belegten die nächsten Plätze und blieben ebenfalls unter einer Stunde.

"Der Wind hat heute den Weltrekord verhindert", erklärte der 24-jährige Sieger, der sich nun in Kenia auf sein Marathondebüt vorbereiten will. Patrick Makau Musyoki wird am 5. April in Rotterdam an den Start gehen.


Dire Tune siegt mit einem Streckenrekord.
Foto: www.photorun.net

Es war nicht der Tag des Viktor Röthlin in Ras Al Khaimah. Der Schweizer, der sich auf den London-Marathon Ende April vorbereitet, kam nicht ins Rennen und stieg nach 15 km weit zurückliegend aus. Seine Zwischenzeit an diesem Punkt betrug 47:06 Minuten. Damit war Viktor Röthlin deutlich langsamer als bei seinen erfolgreichen Marathonrennen.

Die Boston-Marathon-Siegerin des vergangenen Jahres, Dire Tune, die im April erneut an der US-Ostküste an den Start gehen wird, zeigte viel versprechende Form. Die 23-jährige Äthiopierin, die im vergangenen Jahr vier Marathonrennen lief und es damit wohl übertrieb, löste sich nach der 15-km-Marke entscheidend aus der Spitzengruppe. Nach 67:18 Minuten war sie im Ziel und erreichte damit die achtbeste Zeit aller Zeiten, wenn man Ergebnisse von Strecken außer Betracht lässt, die nicht die Normen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen (also zum Beispiel ein leichtes Gefälle aufweisen).

Mit deutlichem Rückstand belegten Aselefech Mergia (Äthiopien/67:48), Philes Ongori (Kenia/67:50) und Abebu Gelan (Äthiopien/67:57) die nächsten Plätze. Gelan stellte in Ras Al Khaimah einen Juniorinnen-Weltrekord auf. Sechs weitere Athletinnen aus Kenia beziehungsweise Äthiopien erzielten in dem hochklassigen Halbmarathon Zeiten von unter 70 Minuten.

Text: race-news-service.com

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race-news | 20.02.2009

Meseret Defar läuft 5.000-m-Hallenweltrekord in Stockholm


Weltrekord Nummer acht für Meseret Defar.
Foto: www.photorun.net

Meseret Defar hat beim Leichtathletik-Hallenmeeting in Stockholm ihrer Dauerrivalin Tirunesh Dibaba den 5.000-m-Weltrekord entrissen. Die 25-jährige Äthiopierin war auf der 200-m-Hallenrundbahn in Schweden nach 14:24,37 Minuten im Ziel. Ihre Landsfrau Dibaba hatte vor zwei Jahren in Boston über diese Distanz 14:27,42 erreicht. Damit drehte Defar gewissermaßen den Spieß um, denn im vergangenen Sommer hatte Dibaba in Oslo den 5.000-m-Freiluftweltrekord von Defar gebrochen und auf 14:11,15 Minuten verbessert.

Nachdem Meseret Defar vor elf Tagen in Stuttgart ihren eigenen 3.000-m-Hallenweltrekord verpasst hatte, erklärte sie, sie wolle „in Stockholm eine gute Zeit laufen“. Das ist Meseret Defar nun eindrucksvoll gelungen, nachdem sie im vergangenen Sommer eine frustrierende Saison erlebt hatte. Zweimal versuchte sie zunächst erfolglos, den 5.000-m-Weltrekord zurück zu erobern. In Stockholm, wo sie nun in der Halle triumphierte, fehlte ihr dabei nur rund eine Sekunde. Bei den Olympischen Spielen war sie dann die große Verliererin im Duell mit Tirunesh Dibaba. Nachdem ihre Landsfrau bereits über 10.000 m Gold gewonnen hatte, siegte Dibaba auch über 5.000 m. Defar musste sich in diesem Finale mit Bronze zufrieden geben.

Meseret Defar, die 2004 in Athen Olympiasiegerin über 5.000 m war, brach am Mittwochabend in Stockholm zum achten Mal in ihrer Karriere einen Weltrekord. Über 5.000 m war sie zuvor im Freien zweimal Bestzeiten gelaufen, über 3.000 m in der Halle einmal und über die Zwei-Meilen-Strecke dreimal, einmal in der Halle und zweimal im Sommer. Zudem hält sie den 5-km-Rekord auf der Straße.

Eine Jahresweltbestzeit lief in Stockholm der Kenianer Paul Koech über 3.000 m. Der Hindernis-Spezialist war nach 7:32,80 Minuten im Ziel.

Text: race-news-service.com

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race-news | 19.02.2009

Zweite Weltrekordjagd in der Wüste?


Das Zielband im Griff hatte Patrick Makau Musyoki in Ras Al Khaimah im vergangenen Jahr.
Foto: www.photorun.net

Eines der hochkarätigsten Halbmarathonrennen des Jahres wird am Freitag in Ras Al Khaimah gestartet. Dabei könnte es in der Wüste zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Weltrekordjagd geben. Im Januar hatte Haile Gebrselassie (Äthiopien) beim Dubai-Marathon bei strömendem Regen seine Bestzeit über die 42,195 km (2:03:59 Stunden) allerdings verpasst. Nun hoffen die Veranstalter des Rennens in Ras Al Khaimah, dass sie mehr Glück haben als die Kollegen aus Dubai. Bei dem Halbmarathon in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bei dem insgesamt Preisgelder von über 400.000 Dollar verteilt werden, fehlen allerdings jene beiden Athleten, denen wohl am ehesten eine Verbesserung des Weltrekordes zuzutrauen ist: Sammy Wanjiru (Kenia) hält die Bestmarke mit 58:33 Minuten, Haile Gebrselassie (Äthiopien) war mit 58:55 Wanjirus Vorgänger und ist nach wie vor der zweitschnellste Läufer über diese Distanz aller Zeiten.

Doch die Startliste ist auch ohne Wanjiru und Gebrselassie eindrucksvoll. Der drittschnellste Läufer im Halbmarathon, der Kenianer Patrick Makau Musyoki (58:56), trifft gleich auf zwölf Konkurrenten, die über die 21,0975 km-Strecke schon unter einer Stunde gelaufen sind. Makau Musyoki wird dabei als Titelverteidiger an den Start gehen. Vor einem Jahr gewann er das Rennen in 59:35 Minuten nach einem packenden Spurtduell gegen den Äthiopier Tsegaye Kebede, der zeitgleich Zweiter wurde. Kebede wird am Freitag nicht am Start sein, jedoch ist dafür mit Deriba Merga ein anderer starker Äthiopier im Rennen. Merga, Vierter beim olympischen Marathon in Peking 2008, stellte im vergangenen Herbst beim Dehli-Halbmarathon mit 59:15 Minuten die Jahresweltbestzeit von Haile Gebrselassie ein. Ein kleines Fragezeichen wird allerdings hinter Deriba Mergas Form stehen, denn erst vor rund einem Monat gewann er den Houston-Marathon in der Kursrekordzeit von 2:07:52 Stunden.

Weitere starke Konkurrenten von Patrick Makau Musyoki werden seine Landsleute Paul Kosgei (Bestzeit: 59:07), Wilson Kipsang (59:16), Francis Kibiwott (59:26) und Wilson Chebet (59:33) sein. Vielleicht ist die Konkurrenz in Ras Al Khaimah auch zu stark für eine erfolgversprechende Weltrekordjagd. Denn bei starken Feldern besteht immer wieder die Gefahr, dass sich ein taktisches und kein superschnelles Rennen entwickelt, da keiner die Konkurrenten zu einem Rekord ziehen möchte.

Nicht rekordverdächtig, aber stark ist das Frauenfeld besetzt. Hier wird vor allen die Kenianerin Philes Ongori zu beachten sein, die im vergangenen Jahr mit 67:57 Minuten in Marugame (Japan) die schnellste Zeit des Jahres erzielte. Noch etwas schneller war in der Vergangenheit Edith Masai. Die inzwischen 41-jährige Kenianerin gewann in Berlin 2006 in 67:16 Minuten. Mit Aselefech Mergia (Bestzeit: 68:17) ist auch bei den Frauen eine Äthiopierin im Rennen, die Siegchancen hat.

Text: race-news-service.com

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race-news | 18.02.2009

Sabrina Mockenhaupt verzichtet auf WM-Marathon


Sabrina Mockenhaupt kehrt auf die Bahn zurück: Bei der WM will sie nun doch 10.000 m laufen.
Foto: www.photorun.net

Sabrina Mockenhaupt wird bei den Weltmeisterschaften in Berlin im August nicht über die Marathondistanz an den Start gehen. Diese Entscheidung, die schon seit einiger Zeit in Kreisen der Laufszene kursierte, bestätigte die 28-jährige Läuferin nun gegenüber der Zeitschrift ,Leichtathletik’. Sabrina Mockenhaupt will sich stattdessen über 10.000 Meter für die Titelkämpfe in Berlin qualifizieren.

Die Läuferin des Kölner Vereins für Marathon hatte im vergangenen Oktober den Frankfurt-Marathon mit einer persönlichen Bestzeit von 2:26:22 Stunden gewonnen. Damit hatte sie sich für die WM qualifiziert. Es war in Frankfurt ihr zweiter Sieg im zweiten Marathon nach Köln 2007. Gemeinsam mit der deutschen Rekordhalterin Irina Mikitenko (TV Wattenscheid/2:19:19) hätte Sabrina Mockenhaupt die Grundlage für eine deutsche Mannschaft gebildet, die im parallel ausgetragenen Marathon-Weltcup Medaillenchancen gehabt hätte. Das deutsche Team dürfte es nun schwerer haben, unter die erste drei zu kommen.

„Marathon ist ein hartes Brot. Nach dem Rennen in Frankfurt war ich erst einmal im Keller“, erklärte Sabrina Mockenhaupt, nachdem sie am Freitag beim Leichtathletik-Hallenmeeting in Düsseldorf Vierte über 1.500 m in 4:16,45 Minuten geworden war. Einen Frühjahrsmarathon plant Sabrina Mockenhaupt, die nach dem Frankfurt-Marathon zudem Verletzungs- und Krankheitsprobleme hatte, ebenfalls nicht. Nach dem 3.000-m-Rennen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leipzig will sie bei den nationalen Crossmeisterschaften sowie Anfang April beim Berliner Halbmarathon an den Start gehen. Danach steht die WM-Qualifikation über 10.000 m im Vordergrund. „Ich werde entweder beim DKB ISTAF in Berlin, bei den Deutschen Meisterschaften oder beim Europa-Cup versuchen, die Norm zu laufen“, erklärte Sabrina Mockenhaupt. Frühestens im Herbst wird sie dann zum Marathon zurückkehren. Der Frankfurt-Marathon am 25. Oktober bietet da sicherlich wieder eine gute Möglichkeit.

Text: race-news-service.com

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race-news | 18.02.2009

Kraus, Hahn und Dreher starten beim Düsseldorf-Marathon


Melanie Kraus startet als Vorjahressiegerin beim Düsseldorf-Marathon.
Foto: www.photorun.net

Drei deutsche Topläuferinnen werden beim Düsseldorf-Marathon am 3. Mai an den Start gehen: Neben der Titelverteidigerin Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) haben auch Susanne Hahn (SV schlau.com Saar 05) und Claudia Dreher (LG Ihleläufer Burg) ihre Startzusage für das Rennen am Rhein gegeben, das sich in den vergangenen Jahren spitzensportlich stark entwickelt hat.

Mit Melanie Kraus wird am 3. Mai die Vorjahressiegerin in Düsseldorf an den Start gehen. Die 33-Jährige hatte 2008 bei warmer Witterung in 2:33:36 Stunden gewonnen und damit ihre Olympiateilnahme sichergestellt. Im vergangenen Herbst lief Melanie Kraus nur rund zwei Monate nach Olympia in Frankfurt auf einen überzeugenden dritten Platz in 2:28:20 Stunden. Das ist die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere. Die fast neun Jahre alte Bestzeit von 2:27:58 Stunden scheint bei guten Bedingungen in Düsseldorf für Melanie Kraus durchaus erreichbar. Melanie Kraus hat sich bereits für den WM-Marathon in Berlin qualifiziert.

Berlin ist das Ziel für Susanne Hahn und Claudia Dreher. Beide müssten in Düsseldorf unter 2:32 Stunden laufen, um die Einzelnorm für die WM zu erreichen. Susanne Hahn hatte sich im vergangenen Jahr in Mainz als Siegerin der Deutschen Meisterschaften auf 2:29:35 Stunden gesteigert, Claudia Drehers Bestzeit von 2:27:55 Stunden ist dagegen schon einige Jahre älter. Da bei Weltmeisterschaften auch der Team-Wettbewerb Marathon-Weltcup integriert ist, können einzelne Läufer der Mannschaft auch nominiert werden, wenn sie nicht die Einzelnorm erreicht haben. Insofern bietet der Düsseldorf-Marathon am 3. Mai den deutschen Läuferinnen eine gute Chance, die WM in Berlin zu erreichen.

Text: race-news-service.com

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race-news | 16.02.2009

Baala überzeugt, Müller steigert sich und Gabius läuft EM-Norm


Mehdi Baala lief in Karlsruhe einen französischen Rekord.
Foto: www.photorun.net

Für die hochkarätigste Leistung beim Leichtathletik-Hallenmeeting in Karlsruhe, das zur IAAF-Permit-Meeting-Serie gehört, sorgte bei den Laufwettbewerben ein Franzose: Mehdi Baala rannte in einem eindrucksvollen 1.500-m-Lauf zu einem französischen Rekord. Der 30-Jährige gewann das Rennen in 3:34,71 Minuten, nachdem er unterwegs nicht nur von 5.000 Zuschauern sondern auch vom französischen Meeting-Direktor Alain Blondel angefeuert worden war. Neben dem französischen Rekord erzielte Mehdi Baala die zweitschnellste bisher in dieser Hallensaison erzielte Zeit. Lediglich der Kenianer Haron Keitany war eine Woche zuvor in Gent mit 3:33,96 Minuten noch etwas schneller.

Bei den Hallen-Europameisterschaften in Turin Anfang März wäre Mehdi Baala nun eigentlich der ganz große Favorit. Doch der Franzose verzichtet zugunsten der Vorbereitung auf die WM-Saison auf die Hallen-Titelkämpfe. „Ich werde nun noch in Stockholm über 1.000 Meter antreten und dann die Hallensaison beenden“, erklärte Mehdi Baala, der in Karlsruhe mit Hilfe von Tempomachern deutlich vor dem Kenianer Gideon Gathimba (3:38,39) und Wolfram Müller (LG Asics Pirna) im Ziel war. Der deutsche Läufer steigerte seine Saisonbestmarke von 3:40,10 auf 3:38,80 Minuten und unterbot damit ein zweites Mal die Norm für die Hallen-EM. „Ich wusste, dass ich gut drauf bin und eine gute Zeit möglich ist“, sagte Wolfram Müller.

Auch ein zweiter deutscher Läufer unterbot in Karlsruhe die Norm für die Hallen-Europameisterschaften: Über 3.000 m lief Arne Gabius (Asics Tübingen) als Dritter hinter Edwin Kipkorir (Kenia/7:49,83) und Ali Saidi-Sief (Algerien/7:51,22) ins Ziel. Für Gabius wurden 7:51,96 Minuten gestoppt, so dass er gut drei Sekunden unter dem Turin-Richtwert blieb. „Vor acht Tagen bin ich in Stuttgart desolate 8:03 Minuten gerannt und war danach am Boden zerstört. In der vergangenen Woche habe ich viel geschlafen. Heute habe ich mit meiner Zeit genau das richtige Signal senden können an die deutsche Konkurrenz im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften in einer Woche in Leipzig“, erklärte Arne Gabius.

Für eine Überraschung sorgte die Italienerin Elisa Cusma. Die 27-jährige gewann das 800-m-Rennen mit einer Jahresweltbestzeit und einem italienischen Rekord. Sie gehört damit zu den ganz großen Hoffnungen der Italiener in Turin. Zunächst hinter der favorisierten Tatyana Petlyuk laufend, zog Elisa Cusma rund 150 Meter vor dem Ziel an der Ukrainerin vorbei und verteidigte dann den Vorsprung. Cusma war nach 1:59,25 Minuten im Ziel. Auch Petlyuk blieb mit 1:59,63 als Zweite noch unter zwei Minuten. Gemessen an den Ergebnissen nicht so hochkarätig aber spannend war der 800-m-Lauf der Männer. Hier kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Olympiasieger Wilfred Bungei (Kenia) und dem Silbermedaillengewinner von Peking, Ismail Ahmad Ismail (Sudan). Nachdem Ismail vor acht Tagen in Stuttgart gewonnen hatte, drehte Bungei den Spieß nun wieder um: Der Kenianer übernahm nach dem Ausstieg des Tempomachers nach etwa 600 Metern die Führung und ließ Ismail nicht mehr vorbei. Bungei gewann schließlich in 1:47,02 Minuten vor dem Sudanesen (1:47,34).

Zuvor hatte es beim Meeting in Valencia zwei Jahresweltbestzeiten in den Laufwettbewerben gegeben. Dabei gewann der Äthiopier Abraham Cherkos das 3.000-m-Rennen in 7:34,05 Minuten. Der 5.000-m-Junioren-Weltmeister setzte sich im Spurt vor den Kenianern Augustine Choge (7:34,47) und Shedrack Korir (7:35,98) durch.

Eine Überraschung gab es in Valencia durch die Spanierin Nuria Fernández, die im 1.500-m-Rennen zu einer Jahresbestzeit von 4:01,77 Minuten stürmte. Die 32-Jährige pulverisierte damit den spanischen Rekord ihrer prominenten Landsfrau Marta Domínguez, die vor sieben Jahren 4:07,69 Minuten gelaufen war. Für einen weiteren Clou sorgte Nuria Fernández anschließend, als sie den Journalisten erklärte, dass dieses Rennen nur ein Test gewesen sei – denn eigentlich will sie sich im Hinblick auf die EM in Turin auf die 3.000 m konzentrieren!

Im US-amerikanischen Fayetteville wurde die schnellste 5.000-m-Zeit dieses Jahres in der Halle gelaufen. Hier gewann der Äthiopier Bekana Daba in 13:17,79 Minuten vor dem US-Rekord laufenden Galen Rupp (13:18,12).

Text: race-news-service.com

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race-news | 11.02.2009

Zwei Hallenstarts und dann Berliner Halbmarathon für Sabrina Mockenhaupt


Sabrina Mockenhaupt qualifizierte sich in Frankfurt 2008 bereits für die WM in Berlin.
Foto: www.photorun.net

Sabrina Mockenhaupt wird mit einem Testrennen über 1.500 m beim Hallenmeeting in Düsseldorf am Freitag ihr Wettkampfjahr 2009 beginnen. Anschließend plant die 28-jährige Läuferin, die für den Kölner Verein für Marathon startet, einen Start bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig am 21. Februar über 3.000 m. Weitere Hallenläufe sowie die EM Anfang März in Turin hat Sabrina Mockenhaupt nicht geplant, denn sie wird am 5. April beim Berliner Halbmarathon starten.

Nachdem Sabrina Mockenhaupt im vergangenen Oktober den Frankfurt-Marathon in persönlicher Bestzeit von 2:26:22 Stunden gewonnen hatte, hatte sie in der Folge Pech mit Verletzungsproblemen sowie einer Mittelohrentzündung. „Nach einer langen Pause, konnte ich jetzt endlich vier Wochen am Stück trainieren. Es geht von Tag zu Tag besser, aber ich brauche noch länger, um mich von den Trainingseinheiten zu erholen“, erklärt Sabrina Mockenhaupt auf ihrer Internetseite. Im Marathon ist sie bereits für die WM in Berlin qualifiziert.

Im Halbmarathon lief Sabrina Mockenhaupt im vergangenen Oktober in Köln persönliche Bestzeit mit 68:51 Minuten. Damit führte sie im vergangenen Jahr gemeinsam mit der zeitgleichen Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) die deutsche Jahresbestenliste an und war weltweit die Nummer zehn. Auf der flachen Berliner Strecke könnte Sabrina Mockenhaupt in der Lage sein, diese Zeit weiter zu verbessern, sofern sie rechtzeitig in Topform kommt. Für den größten deutschen Halbmarathon in Berlin liegen bisher bereits über 12.000 Anmeldungen vor. Das Teilnehmerlimit wurde auf 25.000 festgesetzt.

Text: race-news-service.com

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race-news | 08.02.2009

Uliczka gewinnt Cross in Neukirchen, Aufwärtstrend bei Maisch


Crosslaufen ist im Winter ein gutes Mittel, um für die Sommersaison in Form zu kommen. In Neukirchen begann am Wochenende die deutsche Cross-Cup-Serie 2009.
Foto: www.photorun.net

Auch wenn die Grippewelle so manche Lücke in die prominent besetzte Startliste gerissen hat, die Qualität der beiden Hauptkonkurrenzen beim Energie Cross Neukirchen konnte dies nur geringfügig beeinträchtigen. Für den erkrankten Vorjahressieger und Deutschen Crossmeister Stephan Hohl sprang mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg Hindernismeister Steffen Uliczka (TSV Kronshagen/ Kieler TB) erfolgreich in die Bresche und sorgte für einen deutschen Tagessieg und die maximale Punktzahl beim ersten Wertungslauf des Deutschen Cross-Cup 2009. Bei den Frauen setzte sich die Belgierin Barbara Maveau in einem spannenden Finale gegen die beiden jungen deutschen Läuferinnen Mareike Schrulle (LAC Veltins Hochsauerland) und Mira Glocker (LAV asics Tübingen) durch.

„Wenn man vorne läuft, muss man einfach Gas geben“, erklärte Steffen Uliczka seinen souveränen Durchmarsch von der Startlinie aus. „Ich habe natürlich schon damit gerechnet, dass die Verfolger die Lücke wieder schließen würden, deshalb habe ich immer wieder auf das Tempo gedrückt.“ Der Hindernisspezialist setzte mit dem starken Auftritt in Neukirchen seine guten Trainingsresultate im DLV-Trainingslager im spanischen Chiglana mit Erfolg um und lief nach 28:45 Minuten für die 8.500 m lange Distanz über die Ziellinie auf dem Sportgelände der SG Neukirchen-Hülchrath. Der Mut des 20-jährigen Thorsten Baumeisters (Post Telekom Trier) wurde hingegen nicht belohnt. Er führte bis in die Schlussrunde die Verfolgergruppe an, musste aber letztlich mit Rang vier in 29:00 Minuten hinter dem Belgier Dries Busselot (28:53) und dem Serben Mirko Petrovic (28:57) zufrieden sein.

Lange Zeit blieb der U 20-Europameisterschafts-Vierte Alexander Hahn (TSV Bayer Leverkusen) in der Verfolgergruppe, ehe er in der hektischen Schlussphase doch einige Sekunden verlor und in seinem ersten Start in der U 23-Juniorenklasse hinter seinem DLV-Teamkollegen Thorsten Baumeister mit elf Sekunden Rückstand auf Rang zwei einlief. Pech hatte der deutsche Berglaufmeister Timo Zeiler (LG Eintracht Frankfurt), der bereits in der ersten Kurve nach dem beengten Startareal einen Spikeschuh verlor und das Rennen schon nach 100 Metern beenden musste. Mit Frust ging der Vorjahresdritte im „Offenen Lauf“ über 6.800 m an den Start, um dort mit einem Vorsprung von fast siebzig Sekunden mit 24:36 Minuten wenigstens „gut trainiert“ zu haben.

Fast wäre der 19-jährigen Mareike Schrulle auf der 5.100 m langen Frauenstrecke ein ähnlicher Coup wie im Vorjahr der Dortmunderin Heike Bienstein gelungen, als diese aus der Verfolgung heraus zum Sieg laufen konnte. Doch die zeitweise mit einem großen Vorsprung führende Barbara Maveau mobilisierte auf der Zielgeraden noch einmal die letzten Kräfte, um in 19:06 Minuten zum Sieg zu kommen. Vier Sekunden später kam Mareike Schrulle ins Ziel und setzte sich im deutschen Duell gegen ihre ein Jahr jüngere Konkurrentin Mira Glocker, die mit 19:13 Minuten die U 20-Wertung für sich entscheiden konnte, durch.

„Es geht wieder aufwärts“, freute sich Ulrike Maisch (1. LAV Rostock) über Rang vier im Ziel. Die Marathon-Europameisterin haderte nach den eher enttäuschend verlaufenen Starts im Winter über ihre schwache Form trotz umfangreicher Trainingsbelastungen. „Es ist zwar nur der vierte Platz, aber ich habe heute endlich wieder einmal die Kraft und das Stehvermögen gehabt, das Tempo mitzuhalten.“ Im Frauenfeld machten sich die kurzfristigen Absagen der im Vorjahr so stark auftrumpfenden Heike Bienstein (LGO Dortmund), Julia Viellehner (LG Passau) und Ingalena Heuck (LG Stadtwerke München) stark bemerkbar, auch wenn sich die starken Juniorinnen von ihrer besten Seite zeigten.

Bei der gleichzeitig durchgeführten Team-Challenge holten sich die deutschen Nachwuchsläufer drei von vier möglichen Siegen. Bei den U 23-Junioren setzten sich die DLV-Läuferinnen mit 28 Punkten vor der Schweiz (108) ebenso deutlich durch wie die männlichen Kollegen, die mit 61 Punkten nicht minder klar die Schweiz (122) und Norwegen (123) auf Distanz halten konnten. Sieg Nummer drei sicherten sich die U 20-Junioren mit 98 Punkten vor Schweiz (189) und Südengland (240). Einzig die deutschen U 20-Mädchen mussten sich mit 83 Punkten den Belgierinnen um einen Punkt geschlagen mit Rang zwei zufrieden geben.

Text: race-news-service.com

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race-news | 05.02.2009

Krankenkasse überführt 94-jährigen Marathonläufer


Wie alt ist Buster Martin? Offenbar nicht alt genug für das Guinness-Buch der Rekorde.
Foto: www.photorun.net

Seine Leistung schien so einzigartig, dass die Organisatoren des London-Marathons ihn im vergangenen Jahr zwei Tage vor dem Rennen im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellten: Buster Martin wollte beim London-Marathon ins Guinness-Buch der Rekorde laufen. Als 101-Jähriger hätte er den Altersrekord für Marathonläufer gebrochen. Doch wie die Londoner ,Times’ berichtet, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Schwindel. Nach den Recherchen der Zeitung war Buster Martin, der mit einer Zigarette im Mund vor den Fotografen posierte, nämlich "erst" 94.

Im Guinness-Buch wird der Grieche Dimitrion Yordanidis als ältester Marathonläufer geführt. Er war 1976 in Athen als 98-Jähriger nach 7:33 Stunden im Ziel.

Nach gut zehn Stunden war Buster Martin beim London-Marathon 2008 die 42,195 km gelaufen. Zweifelsfrei ist das immer noch eine außergewöhnliche Leistung für einen 94-Jährigen, aber eben kein Rekord. So wurde der Brite nicht in das Guinness-Buch aufgenommen. Die Guinness-Verantwortlichen hatten recherchiert und von der britischen Volks-Krankenkasse National Health Service (NHS) interessante Auskunft erhalten: Demnach hatte Buster Martin, dessen authentischer Vorname Pierre Jean ist, dem NHS selbst mitgeteilt, dass er am 1. September 1913 geboren wurde und nicht im Jahr 1906.

War die Geschichte am Ende nur ein Werbegag? Wie die ,Times’ berichtet, startete Buster Martin für eine Klempnerfirma, bei der er angeblich angestellt ist und deren Namen auf seinem Trikot und seinem Trainingsanzug prominent zu sehen war. Dieses Unternehmen hatte die Guinness-Buch-Verantwortlichen vor dem London-Marathon bezüglich des Rekordlaufes informiert, konnte jedoch keine Unterlagen vorweisen, die das vermeintliche Geburtsdatum des angeblich in Frankreich geborenen Buster Martin beweisen. Der Läufer erklärte demnach, er habe in Frankreich auch geheiratet, jedoch sei seine Frau in den 50er Jahren verstorben. Eine Heirats- oder Sterbeurkunde konnte Martin nicht vorweisen. Recherchen der ,Times’ nach Geburtsnachweisen seiner angeblichen Kinder verliefen ebenfalls im Sande. Angesprochen auf die Kontroverse um sein Alter erklärte Buster Martin der Londoner Zeitung: „Ich weiß, wie lange ich lebe. Es gibt immer Gerüchte von Menschen, die neidisch sind.“

Text: race-news-service.com

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race-news | 03.02.2009

Lagat gewinnt zum siebenten Mal in New York und will Marathon laufen


Bernard Lagat triumphiert zum siebenten Mal bei den Millrose Games. Geschlagen ist der Olympia-Dritte Nick Willis.
Foto: www.photorun.net

Bernard Lagat schrieb ein Stück Millrose-Games-Geschichte an einem Wochenende ohne international bedeutende Straßenrennen. Der US-Amerikaner gewann das Meilenrennen bei dem Traditions-Meeting in New York, das bereits zum 102. Mal stattfand, zum siebenten Mal. Damit stellte der gebürtige Kenianer den legendären Rekord des Iren Eamonn Coghlan ein, der bei den Millrose Games die Meile ebenfalls sieben Mal gewann.

Dabei hatte es Bernard Lagat, der vor zwei Jahren Weltmeister über 1.500 und 5.000 m geworden war, in dem Meilenrennen nicht einfach. Er musste sich gegen den Olympia-Dritten Nick Willis behaupten. Der Neuseeländer übernahm rund 150 Meter vor dem Ziel die Führung, doch Lagat konnte in der Schlussrunde noch kontern. Der Amerikaner gewann schließlich in 3:58,44 Minuten vor Willis (3:59,48).

„Dieses Rennen zum siebenten Mal zu gewinnen, bedeutet eine Menge für mich, denn ich habe großen Respekt vor Eamonn Coghlan“, erklärte Bernard Lagat, der bezüglich seiner Pläne für die Weltmeisterschaften in Berlin im Sommer sagte: „Ich würde gerne beide Titel verteidigen und hoffe, dass ich so stark bin wie 2007.“ In der Olympiasaison 2008 hatten ihn Achillessehnenprobleme behindert. Nach den Millrose Games kündigte Bernard Lagat außerdem an, dass er den New York-Marathon laufen möchte. „Entweder ich laufe ihn ernsthaft oder aus Spaß“, sagte der Doppel-Weltmeister von Osaka.

Text: race-news-service.com

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