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Risa Shigetomo nach Osaka-Sieg mit guten Karten für Olympia-Nominierung

Race-News-Foto [30.01.2012] - Die Japanerin Risa Shigetomo hat den Osaka-Marathon gewonnen und damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Olympiastart in London gemacht. Mit ihrer Siegzeit von 2:23:23 Stunden ist sie die zurzeit aussichtsreichste Kandidatin auf einen der drei in Japan besonders heiß umkämpften Startplätze für Olympia. Nur noch bei einem weiteren Rennen können sich Japans Frauen für London qualifizieren: Der Nagoya-Marathon wird Anfang März gestartet. Mehr... 

Kenia verschiebt Olympia-Nominierung, London-Marathon wird zum Ausscheidungsrennen

Race-News-Foto [23.01.2012] - Der Virgin London-Marathon wird am 22. April für Kenians Marathonstars zu einer Art Ausscheidungsrennen für die Olympischen Spiele, die im Sommer in der britischen Metropole stattfinden. „Wir werden ein halbes Dutzend der besten kenianischen Läufer am Start haben und freuen uns genau 16 Wochen vor dem olympischen Rennen auf einen enorm spannenden Kampf um die Podiumsplätze“, erklärte Race-Direktor David Bedford, der heute das Männer-Elitefeld des Laufes bekannt gab. Bezüglich der dominierenden kenianischen Athleten – von denen nur drei für Olympia nominiert werden können – dürfte der Marathon im April besser besetzt sein als das Rennen um die Goldmedaillen am 12. August. Mehr... 

Äthiopier brechen Streckenrekorde beim Houston-Marathon

Race-News-Foto [16.01.2012] - Am Tag nach den hochklassigen und spannenden US-Marathon-Olympia-Trials stand der Houston-Marathon dem Wettbewerb vom Sonnabend nicht nach. Bei dem Massenrennen mit einem internationalen Elitefeld fielen bei guten Wetterbedingungen mit Temperaturen von rund 12 Grad Celsius beide Streckenrekorde. Dabei dominierten jeweils äthiopische Läufer die Entscheidungen: Tariku Jufar gewann in 2:06:51 Stunden, seine Landsfrau Alemitu Abera siegte mit 2:23:14. Mehr... 

 

Kiprop und Britton dominieren in Edinburgh, Pleite für Bekele

Race-News-Foto [09.01.2012] - Asbel Kiprop, Kenias 1.500-m-Olympiasieger von Peking 2008, hat beim hochkarätig besetzten Bupa Great Edinburgh Cross Country-Rennen die Langstreckenstars überrascht. Der 22-jährige Mittelstreckler gewann bei kühlem, windigem aber sonnigem Wetter auf einem teilweise tief matschigen Boden das 3-km-Rennen. Es war sein erster internationaler Cross-Sieg überhaupt im Männerbereich. In einem Crosslauf mit einigen Überraschungen wurde der Doppel-Olympiasieger Kenenisa Bekele (Äthiopien/5.000 und 10.000 m) schwer geschlagen. Er kam lediglich als Elfter ins Ziel. Mehr... 

Perfektes Silvester-Comeback von Tirunesh Dibaba in Madrid

Race-News-Foto [02.01.2012] - Knapp eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Rennen, einem 5.000-m-Sieg beim Londoner Diamond League-Meeting im August 2010, hat sich Tirunesh Dibaba zurückgemeldet. Der äthiopischen Doppel-Olympiasiegerin (5.000 und 10.000 m) gelang beim Silvesterlauf in Madrid ein perfektes Comeback.Die 26-Jährige gewann das 10-km-Rennen in sehr guten 31:30 Minuten zeitgleich vor ihrer Landsfrau Gelete Burka. Mehr... 

Nur ein Marathon ist ein Marathon

Race-News-Foto [19.12.2011] - Ist der Marathon im Sinne einer Laufveranstaltung 42.195 Meter lang oder bloß 38 Kilometer? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, in welcher Sportart man aktiv ist. Im Laufsport ist weltweit eine exakte Streckenvermessung etabliert. Im Triathlon ermöglicht das Regelwerk hingegen Abweichungen von bis zu zehn Prozent. Das entspricht auf der Marathondistanz eine Kürzung von bis zu 4,2 Kilometern! Auf diese kuriose Auslegung der Regel bezüglich der Streckenlänge weisen die Veranstalter des Vienna City Marathons hin, deren Rennen im kommenden Jahr am 15. April stattfindet. Mehr... 

Gute deutsche Bilanz bei den Cross-Europameisterschaften

Race-News-Foto [12.12.2011] - Corinna Harrer ist eines der Talente, auf die der Deutsche Leichtathletik-Verband vielleicht schon im Olympiajahr 2012 setzen kann. Die 20-jährige Allroundläuferin der LG Telis Finanz Regensburg, die alle Strecken zwischen 800 bis 10.000 m rennt, holte bei den Cross-Europameisterschaften in Velenje (Slowenien) nach Sabrina Mockenhaupts Silbermedaille im Jahr 2005 erstmals wieder eine Einzelmedaille, allerdings in der Juniorinnenklasse. Neben Harrer sammelten die deutschen Frauen-Teams Medaillen: Silber für die unter 23-jährigen Juniorinnen und Bronze für die Frauen sowie die unter 20-jährigen Mädchen sind die beste Bilanz für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) seit Einführung dieses kontinentalen Championats 1994. Mehr... 

Ndambiris Fukuoka-Sieg erinnert an Wanjiru

Race-News-Foto [05.12.2011] - Kenias Marathondominanz wurde auch beim letzten hochklassig besetzten Rennen des Jahres über die 42,195 km offensichtlich: Josphat Ndambiri gewann die 65. Auflage des Fukuoka-Marathons. Sein Sieg war dennoch eine Überraschung, denn der Kenianer lief sein erstes Rennen über die klassische Distanz. In Japan triumphierte der 26-Jährige bei guten Wetterbedingungen in 2:07:36 Stunden. Mehr... 

 

German Road-Races-Jahrestagung mit starker Resonanz

Race-News-Foto [02.12.2011] - GRR-Nachwuchs-Preise an Gesa-Felicitas Krause und Martin Grau - Ehrungen Bernd Meuser als verdienter Trainer und Friedhelm Boschulte für seine Veranstalter-Verdienste ausgezeichnet

Im Mittelpunkt der 16. Jahrestagung von German Road Races e.V., der Vereinigung der großen deutschen Laufveranstalter, die von den Organisatoren des Volksbank Münster-Marathon exzellent koordiniert wurde, stand einmal mehr der Informationsaustausch und somit die Fortbildung der Veranstalter im Mittelpunkt.

Auf besonderes Interesse stießen dabei die Präsentation der Fragebogen-Auswertungen zur weiteren Verbesserung der Sanitätsversorgung, die Ausführungen zu Veranstalter-Versicherungen sowie die Kooperation zwischen German Road Races und der Lauf-Community laufen.de und die Verkündung der GRR-Nachwuchs-Förderpreise an Gesa-Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) und Martin Grau (TSV Höchstadt/Aisch). Mehr... 

Weltklassezeiten in Neu-Delhi

Race-News-Foto [28.11.2011] - Zu einem der hochklassigsten Halbmarathonrennen der Welt hat sich der Lauf in Neu-Delhi entwickelt. In der indischen Hauptstadt wurden am Sonntag bei guten Wetterbedingungen reihenweise Weltklassezeiten gestoppt. Erst im Endspurt fiel dabei sowohl bei den Männern als auch den Frauen die Entscheidung um den Sieg. Der Äthiopier Lelisa Desisa gewann in 59:30 Minuten während Lucy Wangui Kabuu sich in 67:04 durchsetzte. Mehr... 

Olympiasiegerin Noguchi Fünfte in Nijmegen, Gebrselassie gewinnt über die sieben Hügel

Race-News-Foto [21.11.2011] - Zum ersten Mal seit ihrem Sieg beim Berlin-Marathon 2005 ist Mizuki Noguchi wieder bei einem Rennen in Europa an den Start gegangen. Die japanische Marathon-Olympiasiegerin von Athen 2004, die vor sechs Jahren in Berlin den noch immer gültigen Streckenrekord von 2:19:12 Stunden aufgestellt hatte, kommt damit zumindest räumlich ihrem Ziel, dem Olympiastart in London 2012, näher. Am Sonntag belegte die 33-Jährige beim Siebenhügellauf im holländischen Nijmegen Rang fünf. Über die 15-km-Strecke war sie nach 50:25 Minuten im Ziel. Mehr... 

"CHAMPIONS 2011 - Berlins Sportler des Jahres" – schon über 12.000 Berliner gaben ihre Stimme ab

Race-News-Foto [14.11.2011] - Die Berliner Sportlerwahl des Jahres 2011 befindet sich auf Rekordkurs! Schon mehr als 12.000 Berlinerinnen und Berliner haben bei der 33. Auflage seit 1979 für ihre Favoriten gestimmt. Das sind bei Halbzeit des Wahlzeitraums schon mehr als zur selben Zeit im Vorjahr. 2010 waren am Ende insgesamt 23.218 Stimmen abgegeben worden. Die Veranstalter liebäugeln für dieses Jahr inzwischen mit der 25.000-Teilnehmer-Marke. Mehr... 

Abdelkerim Boubker besiegt die Kenianer und das Wetter in Athen

Race-News-Foto [14.11.2011] - Kenias Marathonläufer sind doch noch schlagbar: Einen marokkanischen Sieger gab es am Sonntag beim Athens Classic Marathon. Abdelkerim Boubker ließ die kenianischen Favoriten hinter sich und triumphierte im Panathinaikon-Stadion der griechischen Hauptstadt mit 2:11:40 Stunden. Damit verbesserte der 30-Jährige den Veranstaltungsrekord um genau eine Minute. Der Streckenrekord, den Italiens Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini bei den Spielen in Athen 2004 aufgestellt hatte, steht bei 2:10:55 Stunden. Rund 8.500 Marathonläufer gingen am Sonntag an den Start. Mehr... 

Geoffrey Mutai pulverisiert - Kursrekord beim New York-Marathon

Race-News-Foto [07.11.2011] - Geoffrey Mutai hat bewiesen, dass auch auf der welligen Strecke des New York-Marathons Weltklassezeiten möglich sind: Der Kenianer gewann das Spektakel am Sonntag in 2:05:06 Stunden und verbesserte damit den zehn Jahre alten Kursrekord gleich um 2:37 Minuten. Zweiter wurde der nicht mit dem Sieger verwandte Emmanuel Mutai (Kenia/2:06:28), Rang drei belegte Tsegaye Kebede (Äthiopien/2:07:13). Bei sehr guten Witterungsbedingungen – Temperaturen von knapp 10 Grad Celsius zur Startzeit, Sonne und praktisch kein Wind – setzte sich bei den Frauen überraschend die Äthiopierin Firehiwot Dado mit 2:23:15 durch. Die große Favoritin, Mary Keitany (Kenia), musste ihrem übertriebenen Anfangstempo Tribut zollen und brach am Ende ein. Hinter Bizunesh Deba (Äthiopien/2:23:19) wurde Keitany Dritte mit 2:23:38. Rund 45.000 Läufer gingen bei der 42. Auflage des New York-Marathons an den Start. Mehr... 

Wilson Kipsang verpasst Weltrekord in Frankfurt um nur vier Sekunden

Race-News-Foto [31.10.2011] - Zu einem der hochkarätigsten und zugleich dramatischsten City-Marathonrennen aller Zeiten wurde der 30. BMW Frankfurt Marathon am Sonntag. In einer mitreißenden Weltrekordjagd verpasste Wilson Kipsang die Marke am Ende um lediglich vier Sekunden. Der Kenianer gewann das Rennen in 2:03:42 Stunden und krönte das Jubiläum mit einem famosen Streckenrekord. Es ist die zweitschnellste Zeit aller Zeiten. Zweiter wurde Levy Matebo in 2:05:16, Rang drei belegte Albert Matebor (beide Kenia) mit 2:05:25. 14 Läufer blieben im Männerrennen unter 2:10 Stunden damit hat Frankfurt doch noch einen Weltrekord gebrochen, denn das gab es weltweit noch nie im Marathon. Mehr... 

Gebrselassie meldet sich mit Halbmarathon-Sieg in Birmingham zurück

Race-News-Foto [17.10.2011] - Vier Wochen nach seiner Pleite beim Berlin-Marathon hat sich Haile Gebrselassie zurückgemeldet. Der 38-jährige Äthiopier war in der deutschen Hauptstadt aufgrund von asthmatischen Problemen nach 36 km ausgestiegen und hatte seinen Weltrekord an Patrick Makau (Kenia/2:03:38) verloren. Am Sonntag zeigte Haile Gebrselassie, dass mit ihm weiter zu rechnen ist. In Birmingham gewann er bei teilweise windigen Bedingungen einen Halbmarathon in 61:29 Minuten vor Essa Rashed (Katar/62:28) und Abderrahime Bouramdane (Marokko/63:57). Mehr... 

Chebet siegt in Amsterdam, Gelana bricht Streckenrekord

Race-News-Foto [17.10.2011] - Zum zweiten Mal binnen einer Woche gab es in den Niederlanden einen Marathon, der Weltklasseresultate produzierte. Der Kenianer Wilson Chebet gewann eine Woche nach dem Eindhoven-Marathon in Amsterdam mit 2:05:53 Stunden, während die Äthiopierin Tiki Gelana den größten Erfolg ihrer Karriere errang: Sie siegte mit einem Streckenrekord von 2:22:08 Stunden und ist damit zurzeit gut im Rennen um einen äthiopischen Startplatz bei den Olympischen Spielen in London 2012. Bei fast idealen Wetterbedingungen – trocken, sonnig und kühl – beteiligten sich alle Wettbewerbe zusammengerechnet 35.000 Läufer an der Veranstaltung. Mehr... 

Mosop und Shobukhova triumphieren in Chicago

Race-News-Foto [10.10.2011] - Moses Mosop hat seinen ersten Marathon gewonnen und auch bei seinem zweiten Rennen über die klassischen 42,195 km eine Weltklassezeit erzielt. Der Kenianer triumphierte beim Chicago-Marathon in 2:05:37 Stunden und brach dabei den Streckenrekord seines verstorbenen Landsmannes Sammy Wanjiru um vier Sekunden. Doch überraschend gab es ein nicht minder hochklassiges Resultat im Rennen der Frauen. Bei guten Wetterbedingungen – die befürchteten hohen Temperaturen blieben am Sonntag aus – durchbrach Liliya Shobukhova zum ersten Mal in ihrer Karriere die 2:20-Stunden-Barriere. Die Russin lief in Chicago nach 2:18:20 Stunden ins Ziel, stellte einen Landesrekord auf und wurde zur zweitschnellsten Läufer aller Zeiten hinter Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritiannien). Sie erhielt ebenso wie Mosese Mosop eine Siegprämie von 125.000 Dollar, sicherte sich aber zusätzlich noch zum zweiten Mal in Folge den mit einer halben Million Dollar dotierten World Marathon Majors (WMM)-Sieg. In der WMM-Serie 2010-2011 ist Liliya Shobukhova bereits vor dem abschließenden Rennen in New York nicht mehr einzuholen. Mit Moses Mosop und Liliya Shobukhova haben sich in Chicago die Favoriten durchgesetzt. Mehr... 

Sabrina Mockenhaupt und Samson Barmao überzeugen in Köln

Race-News-Foto [04.10.2011] - Auf unterschiedlichen Strecken zeigten Sabrina Mockenhaupt und Samson Barmao die besten Leistungen beim Köln-Marathon, für den alle Wettbewerbe zusammengerechnet über 25.000 Meldungen registriert wurden. Die Läuferin der LG Sieg, die sich auf den Frankfurt-Marathon am 30. Oktober vorbereitet, gewann am Sonntag den Halbmarathon in 70:31 Minuten. Samson Barmao war bei warmen Wetterbedingungen im Marathon nach flotten 2:08:56 Stunden im Ziel. Mehr... 

Patrick Makau bricht Weltrekord beim Berlin-Marathon, Florence Kiplagat siegt vor Irina Mikitenko und Paula Radcliffe

Race-News-Foto [26.09.2011] - Kenias Dominanz über die Langstrecken setzt sich auf eindrucksvolle Weise fort: Patrick Makau hat den 38. BMW Berlin-Marathon mit einem Weltrekord gekrönt. Der 26-jährige Kenianer lief in 2:03:38 Stunden ins Ziel am Brandenburger Tor. Der Titelverteidiger besiegte damit Haile Gebrselassie nicht nur im direkten Duell sondern entriss ihm auch noch den Weltrekord. Mit einer dramatischen Tempoverschärfung hatte Patrick Makau nach 27 Kilometern den Äthiopier hinter sich gelassen. Haile Gebrselassie gab das Rennen 36 km auf. Seit 1977 ist dies der achte Marathon-Weltrekord, der in Berlin aufgestellt wurde. Kein anderer City-Marathon kann derartig viele Bestzeiten vorweisen. Mehr... 

Kenianer laufen Topzeiten beim weltgrößten Halbmarathon

Race-News-Foto [19.09.2011] - 54.000 Läufer hatten sich für den Great North Run angemeldet. Gekrönt wurde der größte Halbmarathon der Welt, der von Newcastle nach South Shields an der nordostenglischen Küste führt, von Weltklassezeiten der kenianischen Sieger.

Martin Mathathi gewann das Rennen über die 21,0975 km in der Kursrekordzeit von 58:56 Minuten. Seine kenianische Landsfrau Lucy Kabuu Wangui siegte in 67:06. Beide Zeiten waren zu diesem Zeitpunkt die zweitschnellsten des Jahres. Allerdings können die Ergebnisse des Great North Runs nicht als Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt. Der Punkt-zu-Punkt-Kurs hat ein Gefälle von 30,5 Metern. Das sind knapp zehn Meter mehr als zulässig. Mehr... 

Philemon Limo bricht erneut Prager Streckenrekord

Race-News-Foto [12.09.2011] - Philemon Limo hat seine Herbst-Straßenlaufsaison mit einem eindrucksvollen Sieg beim 10-km-Rennen in Prag begonnen. Der 26-jährige Kenianer stellte mit 27:34 Minuten einen Kursrekord auf und unterbot seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke um eine Sekunde.

Prag scheint ein gutes Pflaster für den Kenianer zu sein. Denn im April hatte er bereits den Halbmarathon in der tschechischen Hauptstadt gewonnen. Damals lief er starke 59:30 Minuten. Zuvor hatte Philemon Limo, der erst seit zweieinhalb Jahren professionell trainiert, bei den Cross-Weltmeisterschaften einen beachtlichen siebenten Platz erreicht. Mehr... 

WM-Aktuell: Mo Farah – ein Sieg für Europa!

Race-News-Foto [04.09.2011] - Der Weltmeister über 5.000 m heißt: Mo Farah! Der Brite hat das geschafft, was für viele vor noch nicht allzu langer Zeit als unmöglich galt. Er hat die Afrikaner im Finallauf der Weltmeisterschaften geschlagen. Das ist nicht nur ein Triumph für ihn persönlich und – ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London – ein enormer Erfolg für Großbritannien sondern auch für den gesamten europäischen Laufsport. Mo Farah hat im südkoreanischen Daegu gezeigt, dass Europa doch noch mithalten kann. Mehr... 

WM-Aktuell: Gesa Krause einzige deutsche Läuferin in einem Finale

Race-News-Foto [29.08.2011] - Der Kenianer Ezekiel Kemboi erzielte bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu die schnellste Vorlaufzeit über 3.000 m Hindernis. Er gewann sein Rennen in 8:10,93 Minuten und qualifizierte sich damit ebenso für das Finale wie seine Landsleute Brimin Kipruto, Abraham Chirchir und Richard Mateelong. Währenddessen verpasste Steffen Uliczka (SG Kronshagen/Kiel) den Endlauf, der am Donnerstag stattfindet. Die einzige deutsche Läuferin, die ein Finale bei den Titelkämpfen in Südkorea erreicht hat, ist damit Gesa Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt). Sie startet morgen über 3.000 m Hindernis. Finalrennen über die Mittel- und Langstrecken standen am Montag nicht auf dem WM-Programm. Mehr... 

100 Meilen Berlin: Auf den Spuren deutscher Geschichte

Race-News-Foto [22.08.2011] - Am Sonnabend startete in Berlin ein einzigartiger Lauf: Die Strecke führte über 100 Meilen entlang der ehemaligen Berliner Mauer. Die rund 160 km nahmen 92 Läufer in Angriff, von denen 78 das Ziel erreichten. Sie liefen unter dem Motto: Du sollst nicht vergessen!

Pfarrer Rainer Eppelmann, ein ehemaliger Bürgerrechtler in der DDR und Minister für Abrüstung und Verteidigung der letzten DDR-Regierung, ist jetzt Schirmherr der 100 Meilen Berlin, dem Erinnerungslauf auf den Spuren der Berliner Mauer. Am Sonnabend gab er das Startzeichen für dieses Rennen. Mehr... 

Geoffrey Mutai: Der schnellste Marathonläufer der Welt

Race-News-Foto [15.08.2011] - Als 21-Jähriger hatte er den Laufsport schon aufgegeben, doch acht Jahre später ist Geoffrey Mutai der schnellste Marathonläufer aller Zeiten. In sensationellen 2:03:02 Stunden gewann der Kenianer im April den Boston-Marathon. Damit war er gleich 57 Sekunden schneller als Haile Gebrselassie (Äthiopien) bei seinem Weltrekord in Berlin 2008. Dass Mutais famose Leistung nicht als Rekord anerkannt werden kann und Gebrselassie weiterhin der offizielle Weltrekordler ist, hängt damit zusammen, dass es sich in Boston um eine Punkt-zu-Punkt-Strecke handelt und das Ziel zudem 139 Meter niedriger liegt als der Startpunkt (erlaubt ist maximal ein Gefälle von 42 Metern). In der Tat wehte in Boston an jenem 18. April ein eher seltener Rückenwind, der die Läufer begünstigte. Mehr... 

75 Jahre Olympische Spiele Berlin 1936 - 100 seltene und unbekannte Fotos

Race-News-Foto [15.08.2011] - Das Sportmuseum Berlin zeigt vom 15. August 2011 bis zum 23. Dezember 2012 eine Ausstellung von teilweise unveröffentlichten Fotos olympischer Sportgeschichte. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr (außer an Feiertagen). Zu finden ist die Ausstellung im Haus des Deutschen Sports (Adlerplatz) im Olympiapark Berlin, 14053 Berlin Mehr... 

Mary Keitany über Olympia 2012 und den Marathon-Weltrekord

Race-News-Foto [08.08.2011] - Mary Keitany gewann im April den London-Marathon mit 2:19:19 Stunden. Für die 29-jährige Kenianerin war es dabei erst ihr zweites Rennen über die klassische 42,195-km-Distanz und sie steigerte sich nach ihrem eher enttäuschenden Debüt in New York, wo sie im November 2010 als Dritte nach 2:29:01 im Ziel war, um fast zehn Minuten. Die Zeit von Mary Keitany ist die schnellste seit September 2008. Damals hatte Irina Mikitenko mit ebenfalls 2:19:19 Stunden den Berlin-Marathon mit einer deutschen Rekordzeit gewonnen. Keitany und Mikitenko sind zurzeit die viertschnellsten Läuferinnen aller Zeiten. Doch für die Kenianerin, die im Februar beim Ras Al Khaimah-Halbmarathon in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Weltrekord auf 65:50 Minuten verbesserte, ist das mit Sicherheit noch nicht das Ende der Fahnenstange. So wie es zurzeit aussieht, ist Mary Keitany die Favoritin auf die olympische Marathon-Goldmedaille 2012. Mehr... 

100MeilenBerlin - Podiumsdiskussion "Sport verbindet - eigentlich! Die Mauer und der Sport." am 17. August in der Berliner Kunstfabrik "Schlot"

Race-News-Foto [02.08.2011] - Bereits wenige Tage vor dem Start der 100MeilenBerlin wird das Thema Mauerbau und Sport die Gemüter beschäftigen, nämlich bei einer Podiumsdiskussion in der Berliner Kunstfabrik "Schlot".

Unter dem Motto "Sport verbindet - eigentlich! Die Mauer und der Sport." wollen Sportler, Historiker und Zeitzeugen über die Folgen der deutsch-deutschen Teilung für den (Berliner) Sport diskutieren und ihre persönlichen Eindrücke schildern. Unter anderem werden der Gründer des Berlin-Marathons, Horst Milde, sowie der Berliner Läufer Roland Winkler anwesend sein. Die Moderation wird Korbinian Frenzel vom Deutschlandradio übernehmen. Mehr... 

Irina Mikitenko gewinnt Testrennen in Berlin

Race-News-Foto [01.08.2011] - Starker Regen und Wind waren die unangenehmsten Gegner für Irina Mikitenko bei der City-Nacht in Berlin. Die 38-jährige Läuferin des SC Gelnhausen gewann das 10-km-Rennen auf dem Kurfürstendamm in 33:16 Minuten.

Nach dem ersten dreiwöchigen Höhentrainingslager in St. Moritz, das zur langfristigen Vorbereitung auf den Berlin-Marathon am 25. September dient, war die City-Nacht für Irina Mikitenko ein Testrennen. „Eigentlich wollte ich heute deutlich schneller laufen, doch angesichts des Regens haben wir entschieden, kein Risiko einzugehen. Denn die Straßen waren sehr glatt“, erklärte Irina Mikitenko. „So wurde es mehr ein Trainingslauf, doch ich habe mich gut gefühlt. Ich bin im Plan für den Marathon.“ Mehr... 

Gabius und Sussmann gewinnen deutsche Titel

Race-News-Foto [25.07.2011] - Arne Gabius wurde bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Läufer des LAV Asics Tübingen gewann die 5.000 m in 13:58,87 Minuten und erzielte die einzige Zeit unter 14 Minuten. Zweiter wurde Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) in 14:02,08 vor Julian Flügel (14:03,50). Musa Roba-Kinkal (SC Gelnhausen), der vor der entscheidenden Tempoverschärfung von Arne Gabius im Schlussabschnitt eine zeitlang die Pace an der Spitze bestimmt hatte, wurde Vierter mit 14:04,28. Mehr... 

Vivian Cheruiyot strebt bei WM Langstrecken-Doppelsieg an

Race-News-Foto [18.07.2011] - Kenias amtierende 5.000-m-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot strebt bei den globalen Titelkämpfen in Daegu (Südkorea), die am 27. August beginnen, einen Doppel-Triumph an. Die 27-Jährige erklärte im Rahmen der kenianischen WM-Trials in Nairobi am Wochenende, dass sie ihren Titel verteidigen und zudem auch über die 10.000-m-Distanz Gold gewinnen will. Einen derartigen Doppelsieg hat bisher keine Kenianerin geschafft. Bei der WM 2005 war dies der Äthiopierin Tirunesh Dibaba gelungen. Vor zwei Jahren in Berlin triumphierte Kenenisa Bekele (Äthiopien) als erster Mann über beide WM-Strecken. Mehr... 

Arslan und Strähl Berglauf-Europameister

Race-News-Foto [11.07.2011] - Der 25-jährige Türke Ahmet Arslan ist unbestritten Europas bester Bergläufer. Beim Rennen von der Zwei-Millionen-Stadt Bursa hinauf zum Skigebiet Uludag, einem Heimspiel für Arslan, holte er sich zum fünften Mal den Titel eines Europameisters. Bei den Frauen verteidigte die Schweizerin Martina Strähl in Abwesenheit der verletzten Weltmeisterin Andrea Mayr (Österreich) ihren vor zwei Jahren in Telfes (Stubaital) gewonnenen Titel. Mannschafts-Europameister sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern wurde Abonnementsmeister Italien. Bei den Männern gewannen die Italiener übrigens zum zehnten Mal in Folge. Mehr... 

Marathon-Titelverteidiger Abel Kirui in Kenias WM-Team

Race-News-Foto [05.07.2011] - Der amtierende Marathon-Weltmeister Abel Kirui kann seinen Titel in Daegu verteidigen. Der 29-Jährige wurde vom kenianischen Verband für das WM-Team nominiert. Die Weltmeisterschaften in Südkorea beginnen am 27. August und enden am 4. September. Am ersten Tag der Titelkämpfe steht der Frauen-Marathon auf dem Programm, am letzten Wettkampftag das Rennen der Männer über die 42,195 km. In Daegu ist mit schwül-heißem Wetter, ähnlich wie in Osaka bei der WM 2007, zu rechnen. Deutsche Marathonläufer werden bei der WM nicht starten. Mehr... 

Der Innenminister läuft

Race-News-Foto [27.06.2011] - Vor zehn Jahren startete der damalige Außenminister Joschka Fischer unter anderem beim Berlin-Marathon, jetzt gibt es in Deutschland wieder einen laufenden Minister: Hans-Peter Friedrich, der Innenminister, startete bei der Berliner Team-Staffel. Bei diesem Rennen im Tiergarten, das quasi direkt neben dem Regierungsviertel stattfindet, teilen sich fünf Läufer die 25-km-Distanz. Das Innenministerium hatte bei der dreitägigen Veranstaltung gleich 19 Staffeln im Rennen. Die Zeit, die der Minister für den 5-km-Abschnitt benötigte, ist nicht bekannt. Die schnellsten Staffeln der drei Tage stellte jeweils der Berliner Lang- und Laufladen. Die Männer benötigten 1:20:52 Stunden, die Frauen waren nach 1:35:00 im Ziel. Mehr... 

Mikitenko und Gebrselassie wieder beim Berlin-Marathon

Race-News-Foto [20.06.2011] - Irina Mikitenko und Haile Gebrselassie werden beim BMW Berlin-Marathon am 25. September starten. Diese Doppelverpflichtung gaben die Veranstalter des größten und hochklassigsten deutschen Marathonrennens am Freitag bekannt. Damit kehren jene beiden Athleten zurück, die 2008 für den bisher schnellsten Berlin-Marathon gesorgt hatten. Damals lief der Äthiopier Gebrselassie mit 2:03:59 Stunden den heute noch gültigen Weltrekord während die inzwischen für den SC Gelnhausen startende Mikitenko als erste deutsche Frau eine Zeit unter 2:20 Stunden erreichte. Sie gewann das Rennen damals in der nationalen Rekordzeit von 2:19:19. Mehr... 

Frauenlauf in New York: Linet Masai siegt, Männer starten zu Ehren von Grete Waitz

Race-News-Foto [13.06.2011] - Mit großem Vorsprung setzte sich die Vorjahressiegerin in New York erneut durch: Linet Masai (Kenia) gewann das „Mini 10 k“-Rennen in 31:40 Minuten vor den beiden Äthiopierinnen Aheza Kiros (32:09) und Belainesh Gebre (32:10), die sich einen spannenden Kampf um den zweiten Platz lieferten. Bei der 40. Auflage des Frauenrennens im Central Park von New York gingen 4700 Läuferinnen an den Start. Mehr... 

Pollmächer und Mockenhaupt Dritte beim Europacup

Race-News-Foto [06.06.2011] - André Pollmächer und Sabrina Mockenhaupt haben sich beim 10.000-m-Europacup in Oslo gut geschlagen. Bei sehr warmem Wetter mit Temperaturen von rund 25 Grad Celsius erreichten die deutschen Läufer, die sich beide langfristig auf einen Start bei einem Herbst-Marathon vorbereiten, jeweils dritte Plätze und erzielten nationale Jahresbestzeiten. Mehr... 

Paula Radcliffe kehrt zurück

[30.05.2011] - Paula Radcliffe geht wieder an den Start: Gut eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Rennen wird die britische Marathon-Weltrekordlerin am kommenden Montag erstmals wieder einen ernsthaften Wettkampf laufen. Die 37-Jährige, die im vergangenen September ihr zweites Kind auf die Welt brachte, startet bei den London 10.000. Der 10-km-Straßenlauf, dessen Kurs zum Teil über die Strecke des olympischen Marathonrennens 2012 führt, findet am Bank Holiday-Montag statt, einem Feiertag in Großbritannien. Mit der Goldmedaille im Marathon will Paula Radcliffe bei den Spielen 2012 in London ihre Karriere krönen. Mehr... 

Äthiopischer Doppelsieg in Hamburg

[23.05.2011] - Einen äthiopischen Doppelsieg gab es beim Hamburg-Marathon, der sich bei sommerlichen Temperaturen zu einem Hitzerennen entwickelte. Bei am Ende über 20 Grad Celsius waren Topzeiten nicht möglich. Während Gudisa Shentema in 2:11:03 Stunden gewann, setzte sich bei den Frauen die Debütantin Fatuma Sado Dergo in beachtlichen 2:28:30 durch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Hamburg-Marathons, die 1986 begann, gab es einen äthiopischen Doppelsieg. Die integrierte Deutsche Meisterschaft entschieden Stefan Koch (LG Braunschweig/2:20:39) und Steffi Volke (LG Telis Finanz Regensburg/2:51:18) für sich. Der zweitgrößte deutsche Marathon verzeichnete 16.117 Anmeldungen. Mehr... 

Olympiasieger Sammy Wanjiru ist tot

[18.05.2011] - Sammy Wanjiru ist tot. Der erst 24-jährige Marathon-Olympiasieger aus Kenia starb nach einem Sturz vom Balkon seines Hauses am Sonntag in Nyahururu – ob es sich um einen Unfall oder gar um einen Selbstmord handelt, ist noch nicht klar. Die erschütternde Nachricht vom tragischen Tod des Sammy Wanjiru löste einen Schock aus im internationalen Laufsport.

Spätestens seit seinem Olympiasieg in Peking 2008 galt Sammy Wanjiru als der beste Marathonläufer der Welt. Es schien nur eine Frage der Zeit und des passenden Rennens, wann Sammy Wanjiru auch den Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59 Stunden) brechen würde – so dominant war er in seinen Rennen. Dabei kam immer wieder der Berlin-Marathon ins Gespräch, doch zu einem Start kam es weder 2009 noch 2010. Mehr... 

Gebrselassie auch in Manchester vorne

[16.05.2011] - Einen Monat nach seinem Halbmarathonrennen in Wien ist Haile Gebrselassie auch über 10 km in Manchester zu einem souveränen Sieg gelaufen. Beim Bupa Great Run schaffte der Äthiopier dabei sogar einen Hattrick. Der 38-Jährige gewann das Rennen in 28:10 Minuten deutlich vor dem Briten Chris Thompson (28:21). Haile Gebrselassie hatte auf den Straßen von Manchester bereits in den Jahren 2005, 2009 und 2010 triumphiert. Bei den Frauen setzte sich überraschend die Britin Helen Clitheroe in 31:45 Minuten durch. Mit einer Meldezahl von 38.000 Läufern, die in mehreren Wellen über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Stunden starteten, gehört der Great Manchester Run zu den größten 10-km-Läufen der Welt. Mehr... 

Kimaiyo und Mohammed siegen in Düsseldorf, Hitze-Ko für Weidlinger, Fitschen kämpft sich durch

[09.05.2011] - Hitze und Wind machten den Topläufern in Düsseldorf am Sonntag einen Strich durch die Rechnung. Während die erhofften Streckenrekorde außer Reichweite waren, gewannen Nahashon Kimaiyo und Merima Mohammed den Metro Group Marathon Düsseldorf. In dem Hitzerennen lief der 28-jährige Kenianer beachtliche 2:10:54 Stunden und gewann vor Vasyl Remshchuck (Ukraine/2:13:09) sowie Jonathan Yego (Kenia/2:13:50). Während Günther Weidlinger (Österreich) das Rennen nach 25 km aufgab, kämpfte sich Jan Fitschen (TV Wattenscheid) bei seinem Debüt als Achter in 2:20:15 durch. Mit Merima Mohammed setzte sich bei den Frauen die Favoritin souverän durch. Die erst 18-jährige Äthiopierin war nach 2:28:15 im Ziel am Rhein. Ihr folgten Leah Malot (Kenia/2:33:21) und Agnieszka Gortel (Polen/2:33:48). Hohe Temperaturen von am Ende gut über 20 Grad im Schatten und ein starker Wind hatten die Hoffnungen auf Streckenrekorde und deutlich schnellere Zeiten zunichte gemacht. Rahmen-Wettbewerbe hinzugerechnet, beteiligten sich rund 14.000 Läufer in Düsseldorf. Mehr... 

Stephen Kiogora läuft Düsseldorf-Marathon

[03.05.2011] - Marathon-Debütant Jan Fitschen (TV Wattenscheid) und Österreichs Rekordhalter über die 42,195 km, Günther Weidlinger (2:10:47 Stunden), bekommen beim Metro Group Marathon Düsseldorf am 8. Mai starke Konkurrenz. Einer der Favoriten des Rennens wird Stephen Kiogora sein. Der 36-jährige Kenianer hat in der Vergangenheit eine Reihe von erstklassigen Platzierungen bei hochklassigen Rennen erreicht. 2004 war Stephen Kiogora Vierter beim Boston-Marathon und Siebenter in Chicago. Zwei Jahre später erreichte er Platz zwei in New York, und 2007 war er Vierter in Boston. Mehr... 

André Pollmächer auf gutem Weg in Paderborn

[25.04.2011] - Weder André Pollmächer noch Christian Glatting oder Last Minute-Nachmeldung Sabrina Mockenhaupt konnten beim 65. Paderborner Osterlauf die läuferische Demonstration der kenianischen Langstreckengarde verhindern. Im mit über 3300 Startern qualitativ und quantitativ vorzüglich besetzten 10-km-Lauf gewann der Kenianer Titus Mbishei nach einem spannenden Rennverlauf in 28:05 Minuten vor dem ugandischen Junioren-Cross-Vizeweltmeister Thomas Ayeko und acht Landsleuten. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf e.V.) wurde als bester Europäer Elfter in 29:26. Bei den Frauen gewann Doris Changeywo (Kenia) in 32:03, Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) wurde hinter den beiden Kenianerinnen Esther Chemtai und Emily Chebet Vierte in 32:43 Minuten. Mehr... 

Mutai und Keitany glänzen in London, Mikitenko überzeugt auf Rang sieben

[18.04.2011] - Die fünftschnellste Zeit aller Zeiten bei den Männern und das siebtbeste je über die 42,195 km erzielte Ergebnis bei den Frauen - der Virgin London-Marathon hat alles gehalten, was man sich von dem hochklassigsten City-Rennen über die klassische Distanz versprechen konnte. Emmanuel Mutai und Mary Keitany heißen die großen Gewinner, die am Buckingham Palace in 2:04:40 beziehungsweise 2:19:19 Stunden als souveräne Sieger ins Ziel liefen. Es war zugleich ein toller Doppelerfolg für Kenia und es zeichnet sich schon jetzt ab, dass das Rennen um die drei Startplätze für die Olympischen Spiele 2012 in London für die kenianischen Männer fast so hart sein wird wie der Kampf um die Goldmedaille. Beide Siegzeiten sind natürlich Jahresweltbestzeiten und das Ergebnis von Emmanuel Mutai ist zudem ein Streckenrekord. Es ist die erste Zeit in London unter 2:05 Stunden. Die alte Kursbestzeit hielt Olympiasieger Sammy Wanjiru (Kenia) mit 2:05:10. Mehr... 

Topzeiten, aber kein Weltrekord in Rotterdam

[11.04.2011] - Der Marathon-Weltrekordler heißt nach wie vor Haile Gebrselassie. Die Veranstalter des Rotterdam-Marathons hatten vor ihrem hochklassigen Rennen darauf spekuliert, dass die Rekordzeit des Äthiopiers (2:03:59 Stunden in Berlin 2008) bei ihrem Rennen fallen könnte und hatten daher eine Prämie in Höhe von 350.000 US-Dollar versichert. Die Marke fiel am Sonntag auf der sehr schneller Rotterdamer Strecke zwar nicht, doch gab es trotzdem zwei Weltklassezeiten: Der Kenianer Wilson Chebet triumphierte in 2:05:27 Stunden mit nur sechs Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Vincent Kipruto. Dies sind die bisher schnellsten Marathonzeiten des Jahres 2011. Auch bei den Frauen gab es eine knappe Entscheidung im Rennen um den Sieg: Hier gewann die kenianische Debütantin Philes Ongori mit sehr guten 2:24:20 Stunden vor der aus Kenia stammenden Holländerin Hilda Kibet (2:24:27). Bei Temperaturen von rund 16 Grad Celsius während des Rennens war es phasenweise etwas windig. Mehr... 

Die 100MeilenBerlin am 20./21. August suchen noch freiwillige Helfer! Nachtlauf auf dem Mauerweg am 23. Juni über 60 km

[05.04.2011] - Am 23. Juni veranstaltet die LG Mauerweg erstmals einen nächtlichen Gruppenlauf auf dem Mauerweg.

Für die 100MeilenBerlin am 20./21. August sucht die LG Mauerweg noch freiwillige Helfer, die Lust und Zeit haben, den Verein bei diesem einmaligen Laufprojekt zu unterstützen. So sind noch einige Verpflegungsposten entlang des Berliner Mauerwegs zubesetzen, auch für den Start- und Zielbereich im Stadion an der Lobeckstraße (Kreuzberg) werden noch helfende Hände gesucht! Mehr... 

Zwei Youngster stehlen den Stars in Berlin die Show

[04.04.2011] - Berlin ist immer wieder für außergewöhnliche Ergebnisse gut: Dieses Mal gab es zwar keine Weltklassezeiten, dafür aber gewannen zwei kenianische Youngster den Vattenfall Berliner Halbmarathon, das mit Abstand hochkarätigste und mit 25.500 Läufern größte deutsche Rennen über die 21,0975 km. Bei warmen Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius im Schatten und einem leichten Wind siegte Geoffrey Kipsang, der vor kurzem erst Junioren-Weltmeister im Crosslauf geworden war, in 60:38 Minuten während seine Landsfrau Valentine Kipketer nach 70:12 im Ziel war. Die beiden Gewinner, die sich jeweils eine Siegprämie von 3.500 Euro verdienten, sind erst 18 Jahre alt. Es dürfte vielleicht sogar international einmalig sein, dass zwei 18-Jährige einen derart hochkarätigen Halbmarathon für sich entscheiden. Das beweist aber auch einmal mehr das enorme Potenzial der kenianischen Läufer. Während Valentine Kipketer bei ihrem ersten Rennen außerhalb Afrikas auf Anhieb zum Sieg stürmte, stieg die große Favoritin, Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg), nach 12 km vorzeitig aus. Mehr... 

Matthew Kisorio gewinnt 40. Stramilano

[28.03.2011] - Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Punta Umbria (Spanien) hatte Matthew Kisorio eine Bronzemedaille um lediglich zwei Sekunden verpasst. Doch sieben Tage später war der Kenianer ganz vorne: Der 21-Jährige gewann am Sonntag den Stramilano. Bei der 40. Auflage des renommierten Halbmarathonlaufes in Mailand stellte Matthew Kisorio dabei mit 60:03 Minuten eine persönliche Bestzeit auf. Nur knapp verpasste er eine prestigeträchtige Zeit von unter einer Stunde. Mehr... 

Mo Farah gewinnt Halbmarathon-Debüt in New York

[21.03.2011] - Mo Farah lief am Sonntag in New York ein glänzendes Halbmarathon-Debüt und setzte sich mit einer Siegzeit von 60:23 Minuten an die Spitze der europäischen Jahresbestenliste. Der britische Doppel-Europameister von 2010, der in Barcelona im vergangenen Jahr sowohl über 5.000 m als auch über 10.000 m EM-Gold gewonnen hatte, brach auf Anhieb den 25 Jahre alten britischen Rekord. Der frühere walisische Marathon-Weltrekordler Steve Jones war 1986 beim Great North Run in Newcastle 60:59 Minuten gelaufen. Nach diesem Debüt dürfte Mo Farah zukünftig auch in der Lage sein, den Halbmarathon-Europarekord des Spaniers Fabian Roncero anzugreifen, der 2001 in Berlin 59:52 erreicht hatte. Mehr... 

Fünf Läufer schlagen die Stunde beim Den Haag-Halbmarathon

[14.03.2011] - Gleich fünf Läufer blieben beim Halbmarathon in Den Haag am Sonntag unter der prestigeträchtigen Stundenmarke. Der schnellste von ihnen war der Äthiopier Lelisa Desisa, der in 59:37 Minuten gewann. Schneller war in diesem Jahr bisher nur Deriba Merga (Äthiopien), der in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) im Februar in 59:25 gewonnen hatte. Damit bestätigte das holländische Rennen seine Position als einer der hochkarätigsten Halbmarathonläufe der Welt. Einen kenianischen Sieg gab es bei den Frauen: Hier setzte sich Filomena Chepchirchir in 69:06 Minuten durch. Mehr... 

Steffen Uliczka und Sabrina Mockenhaupt gewinnen Crossmeisterschaften

[07.03.2011] - Die Deutschen Crossmeister heißen Steffen Uliczka und Sabrina Mockenhaupt. Während sich der Hindernisläufer der SG TSV Kronshagen/ Kieler TB über seinen ersten Crosstitel freute, sammelte die Läuferin der LG Sieg ihren bereits achten Querfeldein-Titel. Es ist zugleich bereits ihr 28. deutscher Meistertitel.

Selbst wenn die Differenz zu den zweitplatzierten Steffen Justus (LG Stadtwerke München) und Simret Restle (PSV GW Kassel) im Ziel mit 22 beziehungsweise sieben Sekunden deutlich war, mussten sowohl Steffen Uliczka als auch Sabrina Mockenhaupt zugeben, dass es ein hartes Stück Arbeit bis zum Meisterschaftsgewinn war. Mehr... 

Überraschungssieger bei Hallenmeisterschaften

[21.02.2011] - Gute Leistungen in den Mittel- und Langstreckenwettbewerben blieben aus bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, die am Wochenende in Leipzig stattfanden. Der prominenteste nationale Läufer am Start war Carsten Schlangen (LG Nord). Der Berliner, der im vergangenen Jahr überraschend die 1.500-m-Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Barcelona gewonnen hatte, musste sich am Sonntag über seine Spezialdisziplin geschlagen geben. Mehr... 

Kenianerin läuft in Hong Kong mit Erfolg auf eigenes Risiko

[21.02.2011] - Janet Rono hat viel riskiert und alles gewonnen. Die Kenianerin kam auf außergewöhnliche Weise zum Hong Kong-Marathon, den sie am Sonntag in 2:33:42 Stunden gewann. Die 22-Jährige gehörte nicht zu den eingeladenen Topathleten des Rennens. Da sie trotzdem unbedingt starten wollte, bezahlte sie ihr Flugticket im Wert von rund 1.000 US-Dollar selber – für kenianische Verhältnisse ist eine derartige Summe ein kleines Vermögen. Für Janet Rono hat sich die Investition gelohnt. Mehr... 

Isaiah Koech: Kenias Antwort auf Kenenisa Bekele?

[14.02.2011] - Drei hochkarätige Leichtathletik-Hallenmeetings fanden am Wochenende in Düsseldorf, Karlsruhe und Gent statt – eines davon produzierte eine Langstrecken-Sensation. Die Veranstalter des Düsseldorfer PSD Bank Hallenmeetings hatten eine Reihe von Topstars der internationalen Leichtathletik verpflichtet. Doch es war ein unbekannter Kenianer, der vor 2.000 Zuschauern in der ausverkauften Halle für die große Überraschung des Abends sorgte: Der 17-jährige Isaiah Koech gewann das 5.000-m-Rennen in 12:53,29 Minuten – das ist die viertbeste je in der Halle gelaufene Zeit und nebenbei natürlich eine Jahresweltbestzeit. Selbst der sieben Jahre alte Weltrekord von Kenenisa Bekele (Äthiopien/12:49,60) geriet zeitweilig in Gefahr. Mehr... 

Äthiopische Youngster überzeugen in Stuttgart und Boston

[07.02.2011] - Zwei junge Äthiopier haben am Wochenende die Langstreckenrennen zweier hochkarätiger Hallen-Meetings gewonnen: Während Yenew Alamirew in Stuttgart über 3.000 m zum drittschnellsten Läufer aller Zeiten in der Halle wurde, gewann Dejen Gebremeskel im 3.000-m-Lauf von Boston mit nur einem Schuh.

Erst im vergangenen Sommer lief Yenew Alamirew seine ersten internationalen Rennen. Mit der Ausnahme eines 3.000-m-Rennens in Mailand, wo er in 7:28,82 Minuten gewann, deutete wenig darauf hin, dass er nun in Stuttgart für eine Überraschung sorgen könnte. Doch der 20-jährige Youngster lief in der Halle schneller als draußen – und das in seinem ersten Indoor-Rennen seiner Karriere. In dem hochkarätigen 3.000-m-Rennen überholte Yenew Alamirew in der letzten Runde den kenianischen Mittelstrecken-Spezialisten Augustine Choge (Kenia) und gewann in 7:27,80 Minuten. Damit unterbot er den 13 Jahre alten Meeting-Rekord des Kenianers Daniel Komen, dessen Weltrekord von 7:24,90 Minuten allerdings unangetastet bleibt. Mehr... 

100MeilenBerlin am 20. August 2011 auf dem Berliner Mauerweg - Zum 50. Jahr der Wiederkehr des Mauerbaues vom 13. August 1961100MeilenBerlin am 20. August 2011 auf dem Berliner Mauerweg - Zum 50. Jahr der Wiederkehr des Mauerbaues vom 13. August 1961

[04.02.2011] - Am 13. August 2011 jährt sich zum 50. Mal der Bau der Berliner Mauer. Kurz vor dem Mauerbau 1961 hatte der damalige DDR-Staatsratsvorsitzende Ulbricht versichert, dass niemand die Absicht habe, eine solche Mauer zu errichten... die Wirklichkeit sah bekanntlich anders aus! Mehr... 

Daba rennt trotz Toilettenpause Kursrekord in Houston

[31.01.2011] - Ein äthiopischer Newcomer sorgte beim Houston-Marathon für eine famose Leistung: Der erst 22-jährige Bekana Daba lief am Sonntag seinen zweiten Marathon, musste kurz vor dem Ziel eine Toilettenpause einlegen und gewann trotzdem noch mit einer Kursrekordzeit von 2:07:04 Stunden. Auch bei den Frauen setzte sich eine Äthiopierin durch: Mamitu Daska siegte in 2:26:33. Mit diesen Ergebnissen setzte der Houston-Marathon seine gute Serie von Siegzeiten der letzten Jahre fort. Bei den Männern erzielte Bekana Daba die schnellste bisher in diesem Jahr gelaufene Zeit. Mehr... 

Äthiopier brechen Kursrekorde in Mumbai - Nach 33 km im Ziel beim Mumbai-Marathon

[24.01.2011] - Drei Jahre in Folge hatte Haile Gebrselassie den Dubai-Marathon dominiert. Am Freitagmorgen wurde nun ein Außenseiter aus Kenia zum Nachfolger des Äthiopiers, der dieses Mal nicht am Start war und stattdessen Ende Februar in Tokio Marathon laufen wird. David Barmasai heißt der Sieger des Standard Chartered Dubai-Marathons 2011. Der erst 22-jährige Kenianer muss sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorkommen wie im ,Märchen aus 1001 Nacht’, denn zum ersten Mal in seiner jungen Karriere startete er außerhalb Kenias. Dabei landete er auf Anhieb den ,Marathon-Jackpot’, denn bei keinem anderen Rennen über die klassische Distanz gibt es ein derart hohes Sieggeld zu gewinnen: Mit 250.000 Dollar fliegt David Barmasai zurück nach Kenia. Mit dieser Summe hat er in seiner Heimat praktisch ausgesorgt. Mehr... 

Äthiopier brechen Kursrekorde in Mumbai - Nach 33 km im Ziel beim Mumbai-Marathon

[17.01.2011] - Mit den schnellsten Zeiten, die je auf indischem Boden gelaufen wurden, haben die beiden Äthiopier Girma Assefa und Koren Yal am Sonntag den Mumbai-Marathon gewonnen. Kühlere Witterungsbedingungen als gewöhnlich zu dieser Zeit in Mumbai begünstigten die Kursrekorde. Girma Assefa war nach 2:09:54 Stunden im Ziel und durchbrach als erster Läufer beim Mumbai-Marathon die 2:10-Marke. Koren Yal erreichte mit 2:26:56 die erste Zeit unter 2:30 Stunden bei diesem Rennen. Mehr... 

Kipchoge und Masai beeindrucken im verschneiten Edinburgh

[10.01.2011] - Außergewöhnliche Leistungen zeigten die Kenianer Eliud Kipchoge und Edith Masai, die am Sonnabend beim ,Bupa Great Edinburgh International Cross Country’-Rennen die Einzelrennen dominierten und zum Sieg stürmten. Das hochkarätigste Cross-Meeting des Jahres fand vor rund 3.500 Zuschauern bei herrlichem Winterwetter mit Neuschnee und Sonnenschein auf dem schweren Kurs durch den Holyrood Park statt. Trotz der für die Afrikaner ungewohnten Bedingungen belegten Athleten aus Kenia und Äthiopien jeweils die ersten drei Ränge in den Einzelwettbewerben. Im erstmals veranstalteten Team-Rennen war der Brite Mo Farah der schnellste Läufer, doch die Mannschaftswertung entschieden die favorisierten Europäer vor den USA und Großbritannien für sich. Mehr... 

Tadese und Augusto gewinnen weltgrößten Silvesterlauf in Madrid

[03.01.2011] - Der größte Silvesterlauf der Welt fand mit 35.000 Teilnehmern in Madrid statt. Doch auch qualitativ überzeugte das 10-km-Rennen durch Spaniens Hauptstadt einmal mehr. Am Freitagabend waren die Weltklasseläufer Zersenay Tadese (Eritrea) und Jessica Augusto (Portugal) die Sieger. Mehr... 

Berliner Tradition - 12. Berliner Gänsebratenverdauungslauf 2010 - Der Kultlauf von Bernd Hübner am Zweiten Weihnachtsfeiertag durch den Schnee zum Olympiastadion

[29.12.2010] - Bernd Hübner, Berlins Marathon-Legende, rief und viele kamen - viel mehr als erwartet: Trotz Schnee, Glätte und Frost versammelten sich annähernd 250 "Weihnachtsläufer" am Mommsenstadion und liefen um 10.00 Uhr - statt durch den Grunewald - zum Olympiastadion und zurück. Mehr... 

Die Berliner Läufer-Predigt

[27.12.2010] - Pfarrer Klaus Feierabend hält seit 25 Jahren die Predigt, wenn am Abend vor dem Berlin-Marathon in der Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche der Ökumenische Gottesdienst stattfindet. Nachfolgend veröffentlichen wir den Predigttext dieses Jahres von Pfarrer Klaus Feierabend. Mehr... 

Berliner Tradition - Einladung zu Bernd Hübners 12. Berliner Gänsebratenverdauungslauf am Zweiten Weihnachtsfeiertag durch den Grunewald

[21.12.2010] - Am 26.12.1999, dem Zweiten Weihnachtsfeiertag, lud Bernd Hübner, Berlins Marathonrekordler, zum ersten Mal zum „Gänsebratenvernichtungslauf“ ein – Läufern und Läuferinnen, denen Gänsebraten, Marzipan, Stolle oder ähnliche kalorienreiche Gerichte des Festes im Magen lagen, sollte die Möglichkeit geboten werden, die Kalorien schneller gemeinsam zu verbrennen. Mehr... 

London-Marathon verpflichtet reihenweise Stars, darunter auch Irina Mikitenko

[20.12.2010] - Rund vier Monate vor dem Start hat der Virgin London-Marathon seine Eliteathleten bekannt gegeben. Der seit Jahren bestbesetzte City-Marathon des Jahres scheint dabei seine bisherigen Starterfelder nochmals zu übertreffen. Gleich reihenweise wurden Topstars für das Rennen am 17. April verpflichtet. Darunter ist als einzige deutsche Läuferin Irina Mikitenko (TV Wattenscheid), die das Rennen 2008 und 2009 jeweils gewann. In diesem Jahr hatte die 38-Jährige aufgrund einer Verletzung das Rennen vorzeitig aufgegeben. Mehr... 

Lebid schafft Rekordsieg Nummer neun bei Cross-EM, Steffen Uliczka Zwölfter

[13.12.2010] - Serhiy Lebid ist ein Phänomen. Auf dem überaus selektiven Parcours von Albufeira gewann der 35-jährige Ukrainer zum neunten Mal die Goldmedaille bei Cross-Europameisterschaften – und dies in einem Zeitraum von dreizehn Jahren. Im lang gezogenen Anstieg der Schlussrunde zog Lebid zusammen mit dem Spanier Ayad Lamdassem das Tempo aus einer Fünfergruppe an und sprintete seinem Konkurrenten auf der Zielgeraden davon. Dritter wurde der für Portugal startende Youssef El Kalai. Mit einer kämpferisch starken Leistung belegte der Deutsche 3000-m-Hindernismeister Steffen Uliczka Rang zwölf und sicherte sich damit das Ticket für die Cross-Weltmeisterschaften am 20. März im spanischen Punta Umbria. Portugal jubelte währenddessen über die Frauen-Langstrecklerin Jessica Augusto und das ebenfalls siegreiche Team der Portugiesinnen. Mehr... 

Jaouad Gharib siegt im Alleingang in Fukuoka

[06.12.2010] - Zum ersten Mal seit gut fünf Jahren ist Jaouad Gharib wieder zu einem großen Marathonsieg gelaufen. Der 38-jährige Marokkaner gewann am Sonntag den traditionsreichen Fukuoka-Marathon in Japan. Bei ungewöhnlich warmen Temperaturen von bereits 16 Grad zur Startzeit siegte Jaouad Gharib mit deutlichem Vorsprung in 2:08:24 Stunden. Der Fukuoka-Marathon ist wie einige andere japanische Rennen ein reiner Elitelauf, bei dem nur Männer an den Start gehen. Mehr... 

Deutsche Laufveranstalter künftig mit neuer Rechtsform

[30.11.2010] - Horst Milde zum Vorsitzenden gewählt - Corinna Harrer und Tom Gröschel mit dem GRR-Nachwuchs-Förderpreis ausgezeichnet – Uliczka-Trainer Andreas Fuchs erhält GRR-Trainerpreis – Fachthemen bestimmen neben der Vereinsgründung die zweitägige Tagung in Lindau am Bodensee Mehr... 

Pamela Jelimo will 2011 an beste Zeiten anknüpfen

[29.11.2010] - Vor zwei Jahren war sie der Shooting-Star der internationalen Leichtathletik. Doch 2009 und 2010 lief es gar nicht mehr für Pamela Jelimo. Jetzt aber gibt sich die Kenianerin wieder optimistisch. Die 800-m-Olympiasiegerin von Peking 2008 will 2011 bei den Weltmeisterschaften im koreanischen Daegu die Goldmedaille gewinnen. Mehr... 

Leonard Komon bricht auch 15-km-Weltrekord

[22.11.2010] - Leonard Komon hat auch über die 15-km-Distanz einen Weltrekord aufgestellt. In Holland gewann der Kenianer am Sonntag den Siebenhügellauf in Nijmegen über diese Strecke mit 41:13 Minuten. Erst vor knapp zwei Monaten hatte der 22-Jährige in Utrecht die 10-km-Weltbestmarke gebrochen. Damals lief er 26:44 Minuten. Im März 2008 hatte der damals 20-jährige Komon erstmals für einen Achtungserfolg gesorgt. Damals gewann er die Silbermedaille bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Edinburgh. Über 10.000 m auf der Bahn hat Komon bisher eine Bestzeit von 26:57,08 Minuten. Mehr... 

Haile – läuft er doch noch weiter?

[15.11.2010] - Haile Gebrselassie wird seine glanzvolle Karriere doch fortsetzen. Dies bestätigte er inzwischen via Twitter. Vor acht Tagen hatte der Äthiopier in New York überraschend das Ende seiner Laufbahn verkündet und war dann schnurstracks zurück nach Addis Abeba geflogen. Mehr... 

Haile gibt auf und beendet Karriere, Gebremariam und Kiplagat siegen in New York

[08.11.2010] - Der Sonntag in New York war ein schwarzer Tag für Haile Gebrselassie und alle seine Fans: Erst endete der Traum vom Sieg in Big Apple für den Superstar bei Kilometer 25, als er humpelnd aus dem Rennen ging, dann beendete der Äthiopier seine Karriere. Wie ein Schock wirkte diese Nachricht, die der 37-jährige Haile Gebrselassie nach dem New York-Marathon während einer Pressekonferenz verkündete. Ein Landsmann und Fast-Namensvetter sprang dann in die Bresche und sorgte für etwas Trost für Äthiopien: Gebre Gebremariam gewann den 41. New York-Marathon in 2:08:14 Stunden. Damit lief der 26-Jährige ein perfektes Debüt über die klassische Distanz und erzielte bei guten Wetterbedingungen die fünftschnellste je in New York gelaufene Zeit. Schnellste Frau war etwas überraschend Edna Kiplagat. Die Kenianerin siegte in 2:28:20 Stunden. Die Rekordzahl von 45.344 Läufern war in New York am Start. Mehr... 

Wilson Kipsang: Titelverteidigung und Weltrekordversuch als nächste Ziele

[01.11.2010] - Wilson Kipsang wurde beim Commerzbank Frankfurt Marathon am Sonntag zum achtschnellsten Marathonläufer aller Zeiten. Und der 28-jährige Kenianer hat das Rennen mit seiner Sensationszeit von 2:04:57 Stunden in der internationalen Rankingliste ganz weit nach vorne katapultiert. „Ich war zuversichtlich, denn ich hatte sehr hart trainiert. Ich wusste, dass ich alles gemacht hatte, um hier zum Erfolg zu kommen“, erklärt Wilson Kipsang. Mehr... 

Äthiopier gewinnt Peking-Marathon im Dauerregen

[25.10.2010] - Nicht nur mit der klassischen Distanz von 42,195 km sondern auch mit den Ausläufern eines Taifuns hatten die Marathonläufer in Peking am Sonntag zu kämpfen. Unter den widrigen Wetterbedingungen litten die Siegzeiten bei dem hochkarätig besetzten Rennen erheblich. Der Äthiopier Gena Siraj gewann den Peking-Marathon in 2:15:45 Stunden, schnellste Frau war die Chinesin Jiali Wang mit 2:29:31. Mehr... 

Kenianischer Vierfach-Triumph bei Halbmarathon-WM

[18.10.2010] - Kenias Läufer sind immer wieder für eine Überraschung gut – so auch bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Nanning. Bei den Titelkämpfen am Sonnabend in China gelang es Wilson Kiprop, den großen Favoriten Zersenay Tadese zu schlagen und damit auch dessen einmalige Siegserie zu beenden. Viermal in Folge hatte der Läufer aus Eritrea die Goldmedaille bei diesen Titelkämpfen souverän gewonnen, doch nun hieß der Sieger Wilson Kiprop. Der 23-Jährige war nach 60:07 Minuten im Ziel. Bei den Frauen setzte sich mit der Kenianerin Florence Kiplagat dagegen die Favoritin in 68:24 durch. Die Läufer aus Kenia gewannen in Nanning auch die beiden Team-Titel und erreichten damit einen Vierfach-Triumph. Mehr... 

Wanjiru und Shobukhova triumphieren in der Hitze von Chicago, Mikitenko auf Platz fünf

[11.10.2010] - Sammy Wanjiru und Liliya Shobukhova haben jeweils zum zweiten Mal in Folge den Chicago-Marathon gewonnen. Und in der World Marathon Majors (WMM)-Serie 2009-2010 ist der Jackpot dem kenianischen Marathon-Olympiasieger von Peking 2008 nur noch theoretisch zu nehmen, während der russischen London-Marathon-Siegerin dieses Jahres die 500.000-Dollar-Prämie bereits sicher ist. In einem Hitzerennen gewann Wanjiru in 2:06:24 Stunden, während Shobukhova mit 2:20:25 Stunden ihre eigene Jahresweltbestzeit unterbot, einen russischen Rekord aufstellte und zur zehntschnellsten Marathonläuferin aller Zeiten aufstieg. Gemessen an Temperaturen von am Ende rund 25 Grad Celsius sind die Siegzeiten außerordentlich stark.

Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) lief in der Wärme ein zunächst zurückhaltendes Rennen, machte dann etliche Plätze gut und wurde schließlich Fünfte mit 2:26:40 Stunden. Dies ist ein ordentliches Resultat in einem sehr stark besetzten Feld für die 38-jährige deutsche Rekordlerin. Rund 45.000 Athleten hatten für den Chicago-Marathon gemeldet. Mehr... 

Katharina Heinig und Simret Restle siegen in Köln, Jan Fitschen über die halbe Distanz Dritter

[04.10.2010] - Katharina Heinig und Francis Kipkoech haben am Sonntag den Köln-Marathon gewonnen. Die Tochter der frühere Weltklasse-Marathonläuferin Katrin Heinig war nach 2:46:05 Stunden im Ziel, der Kenianer siegte in 2:14:15. Für die beste Leistung aus deutscher Sicht sorgte jedoch Simret Restle (PSV Grün-Weiß Kassel), die den parallel veranstalteten Halbmarathon in 1:12:56 Stunden gewann. Hier war Leonard Langat (Kenia/63:00 Minuten) der Schnellste. Der Köln-Marathon hatte sich in diesem Jahr hauptsächlich auf deutsche Läufer konzentriert und erlebte damit erwartungsgemäß einen spitzensportlichen Absturz. Alle Wettbewerbe – auch Inline-Skating und Handbiking – zusammengezählt, hatten über 25.000 Athleten gemeldet. Mehr... 

Patrick Makau läuft ,Regen-Rekord’ mit 2:05:08 Stunden, Aberu Kebede schnellste Frau, Sabrina Mockenhaupt Vierte in Berlin

[27.09.2010] - Patrick Makau lief eines der besten Rennen aller Zeiten über 42,195 km, doch starker Regen verhinderte beim real,- Berlin-Marathon, dass er dafür mit dem Weltrekord belohnt wurde. Trotz der schlechtesten Wetterbedingungen bei diesem Rennen seit über 20 Jahren, hat der Kenianer in einer Weltklassezeit gewonnen: Der 25-Jährige stürmte im Dauerregen und bei Temperaturen von anfangs 12 Grad Celsius nach 2:05:08 Stunden ins Ziel am Brandenburger Tor. Mit diesem ,Regen-Rekord’ erzielte er die elftschnellste je in der Welt gelaufene Zeit und die fünftschnellste in Berlin. Nur zwei Sekunden hinter dem 25-Jährigen wurde sein Landsmann Geoffrey Mutai (2:05:10) Zweiter. Rang drei ging an den Äthiopier Bazu Worku mit 2:05:25. Zum ersten Mal in der Geschichte des Rennens blieben drei Läufer unter 2:06 Stunden. Als bester deutscher Läufer kam Richard Friedrich (LG Passau) in 2:20:43 auf Rang 21 ins Ziel. Mehr... 

Die spektakulärsten Herbst-Marathonrennen und ihre Stars

[20.09.2010] - Hochklassige Zeiten, spannende Duelle, Massenspektakel, ein Millionenpublikum an den Strecken und ein einmaliges Jubiläum – das versprechen die bedeutendsten Herbst-Marathonrennen. Der erste dieser hochkarätigen Läufe über die klassischen 42,195 km wird am 26. September in Berlin gestartet. Während dieses Rennen ebenso wie die im Oktober und November folgenden Veranstaltungen von Chicago und New York zur prestigeträchtigen World Marathon Majors (WMM)-Serie gehören, gibt es in Deutschland inzwischen noch einen zweiten Lauf, bei dem Weltklasseresultate zu erwarten sind: Der Frankfurt-Marathon startet am 31. Oktober. Am gleichen Tag findet auf der klassischen Strecke von Marathon in das Athener Panathinaikon-Stadion das Lauf-Jubiläum schlechthin statt: Die Griechen feiern 2500 Jahre Marathon. 490 vor Christus fand die Schlacht von Marathon statt, nach der der Bote Pheidippides die Strecke nach Athen gelaufen sein soll, um den Sieg der Griechen über die Perser zu vermelden. Ob wahr oder nicht, es war die Grundlage für den Marathonlauf. Die Rekordzahl von rund 20.000 Läufern wird in Athen erwartet. Mehr... 

Irina Mikitenko startet beim größten Halbmarathon der Welt in Newcastle

[13.09.2010] - Irina Mikitenko wird am 19. September beim Great North Run in Newcastle ihre Herbst-Wettkampfsaison eröffnen. Das Halbmarathonrennen im englischen Nordosten ist der größte Lauf über diese Distanz weltweit. Vor einem Jahr erreichten gut 37.500 Athleten das Ziel über die 21,0975-km-Strecke von Newcastle nach South Shields. Für Irina Mikitenko ist der Great North Run auch ein guter Indikator für ihre Form drei Wochen vor ihrem Start beim Chicago-Marathon am 10. Oktober. Mehr... 

2500 Jahre – das größte Marathon-Jubiläum aller Zeiten in Athen - Teil 2

[11.09.2010] - In den letzten Jahren hat sich die Teilnehmerzahl des Athens Classic Marathon kontinuierlich gesteigert. Noch vor vier Jahren registrierten die Veranstalter 4.223 Läufer, 2009 waren es alles zusammen bereits 11.825 Athleten aus rund 50 Nationen. Hier sind Wettbewerbe über kürzere Distanzen eingeschlossen. Der Marathon verzeichnete zuletzt 5.610 Läufer, wobei bemerkenswert ist, dass über 50 Prozent dieser Athleten aus dem Ausland kommt. Aufgrund des 2500-Jahre-Jubiläums wird jetzt sicherlich der größte Athens Classic Marathon stattfinden. Mehr... 

Irina Mikitenko rennt Chicago, neue Weltrekordjagd in Berlin - Makau, Musyoki und Kiptanui in Berlin

[07.09.2010] - Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) wird wie im Vorjahr beim Chicago-Marathon an den Start gehen. Dies bestätigten die Veranstalter, die zudem auch die russische Titelverteidigerin Liliya Shobukhova für das Rennen am 10. Oktober verpflichteten. Kurz zuvor gab der real,- Berlin-Marathon weitere Starter für das Männerfeld bekannt. Die Kenianer Patrick Makau, Geoffrey Mutai und Eliud Kiptanui dürften am 26. September versuchen, den Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59 Stunden) zu unterbieten. Mehr... 

Mary Keitany läuft Marathon-Debüt in New York

[30.08.2010] - Mary Keitany wird ihr Marathon-Debüt am 7. November in New York laufen. Die Veranstalter des Rennens gaben die Verpflichtung der Kenianerin bekannt. Die 28-Jährige gilt als die kommende große Marathonläuferin, der man sogar zutrauen kann, eines Tages den Weltrekord der Britin Paula Radcliffe (2:15:25) angreifen zu können. Mary Keitany hatte im Mai in Berlin für Aufsehen gesorgt, als sie den 25-km-Weltrekord auf 1:19:53 Stunden verbesserte und als erste Frau die 1:20-Stunden-Marke über diese Distanz unterbot. Mehr... 

David Rudisha läuft Weltrekord über 800 Meter in Berlin

[23.08.2010] - David Rudisha hat beim ISTAF im Berliner Olympiastadion den 800-m-Weltrekord gebrochen. Der erst 21-jährige Kenianer stürmte bei dem Leichtathletik-Meeting nach 1:41,09 Minuten ins Ziel und unterbot damit die 13 Jahre alte Bestmarke, die der gebürtige Kenianer Wilson Kipketer (Dänemark) 1997 in Köln mit 1:41,11 aufgestellt hatte um zwei Hundertstelsekunden. „Ich wusste, dass es heute mein Tag sein würde. Ich habe sehr hart trainiert und das Wetter war gut. Ich habe dem Tempomacher gesagt, dass er die erste Runde unter 49 Sekunden laufen soll – er hat seine Aufgabe großartig gelöst“, erklärte David Rudisha. Mehr... 

2500 Jahre – das größte Marathon-Jubiläum aller Zeiten in Athen - Teil 1

[20.08.2010] - Keiner wird den 100. Boston-Marathon vergessen. Es war im April 1996 ein sensationelles Jubiläum in jeglicher Hinsicht. Es gab noch zwei weitere große Marathonrennen in der jüngeren Vergangenheit bei denen Laufsport-Geschichte geschrieben wurde: 1990, knapp ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer, wurde der erste Berlin-Marathon durch Ost und West gestartet. Ebenso bewegend und auch politisch signifikant war das Rennen durch New York 2001. Keine zwei Monate nach den Terroranschlägen gaben Läufer, Zuschauer und die gesamte Stadt eine eindrucksvolle Antwort auf die Gewalt. Mehr... 

Makau rennt in Berlin, Kipsang läuft in Frankfurt Marathon

[09.08.2010] - Zwei kenianische Top-Marathonläufer, die das Potenzial haben, im Herbst über die klassische Distanz für Furore zu sorgen, werden in Deutschland an den Start gehen: Patrick Makau wird zum ersten Mal den real,- Berlin-Marathon am 26. September laufen und Wilson Kipsang startet beim Commerzbank Frankfurt-Marathon am 31. Oktober. Die beiden Rennen wurden vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) jeweils in die höchste Kategorie der Straßenläufe eingeteilt und erhielten als einzige deutsche Veranstaltungen das IAAF Gold Label. Mehr... 

Mo Farah stürmt zum ersten EM-Doppelsieg seit 20 Jahren

[02.08.2010] Die Lauf-Entscheidungen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften

Mo Farah hat als erster Läufer seit Salvatore Antibo bei Europameisterschaften beide Langstrecken gewonnen. Der Brite triumphierte nur vier Tage nach seinem 10.000-m-Sieg im Olympiastadion von Barcelona auch über 5.000 m. Das hatte auf kontinentaler Ebene zuletzt der Italiener 1990 in Split geschafft. In einem begeisternden Rennen stürmte der Londoner nach einer ständigen Tempoverschärfung während der letzten 800 m in 13:31,18 Minuten ins Ziel. Silber gewann der spanische Titelverteidiger Jesus Espana, der vor vier Jahren in Göteborg noch knapp vor Farah Europameister geworden war, mit 13:33,12. Dritter wurde der aus Äthiopien stammende Hayle Ibrahimov (Aserbaidschan) in 13:34,15. Arne Gabius (LAV Asics Tübingen) belegte in diesem hochklassigen Finale Rang zwölf in 13:59,11 Minuten. Mehr... 

Brite Mo Farah will historische Lücke schließen

[27.07.2010] - Mo Farah will am Eröffnungstag der Leichtathletik-Europameisterschaften eine historische Lücke schließen. Trotz der großen Langstrecken-Tradition hat noch nie ein britischer Läufer den kontinentalen Titel über 10.000 m gewonnen. Wenn am kommenden Dienstag in Barcelona das 10.000-m-Finale gestartet wird, will der aus Somalia stammende Engländer diese Goldmedaille gewinnen. Mehr... 

Gabius und Mockenhaupt erneut Deutsche Meister - Weidlinger überzeugt über 10 km vor EM-Marathon

[19.07.2010] - Arne Gabius (LAV Asics Tübingen) und Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) haben bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende in Braunschweig ihre Titel über die 5.000-m-Distanz verteidigt. Während der 29-Jährige bei den Europameisterschaften in der übernächsten Woche in Barcelona auch über diese Distanz antreten wird, läuft Sabrina Mockenhaupt in Spanien die 10.000 m. Mehr... 

Rudisha immer dichter an Kipketers Weltrekord

[12.07.2010] - David Rudisha kommt immer dichter an den 800-m-Weltrekord von Wilson Kipketer heran. Der 22-jährige Kenianer steigerte sich beim Leichtathletik-Sportfest in Heusden-Zolder am Samstagabend auf 1:41,51 Minuten und erzielte damit nicht nur einen Afrikarekord sondern die schnellste Zeit über die zwei Stadionrunden seit 13 Jahren. Mehr... 

Fragezeichen hinter Deutschen Marathon-Meisterschaften

[05.07.2010] - Die Deutschen Marathon-Meisterschaften werden 2011 nicht mehr in Mainz stattfinden. Wie die Sportverwaltung der Stadt bekannt gab, hat sich Mainz zurückgezogen und konzentriert sich auf die Weiterentwicklung des parallel veranstalteten Mainz-Marathons. Damit steht ein dickes Fragezeichen hinter der Zukunft und speziell dem sportlichen Wert der Deutschen Marathon-Meisterschaften, die allerdings schon in den vergangenen Jahren leistungssportlich kaum eine Rolle spielten. Mehr... 

Mary Keitany – einst von ihrer Schwester inspiriert, gilt sie heute als die kommende große Marathonläuferin

[29.06.2010] - Viel spricht dafür, dass die nächste große Marathonläuferin Mary Keitany heißt. Im Herbst will die 28-jährige Kenianerin ihr Debüt über die 42,195 km geben – voraussichtlich entweder in Chicago oder in New York. „Der Marathon ist mein nächstes Ziel”, erklärte Mary Keitany, nachdem sie in ihrem ersten 25-km-Rennen auf Anhieb Weltrekord gelaufen war – es war der bisher längste Wettkampf ihrer Karriere. Bei den BIG 25 Berlin drückt sie die Marke am 9. Mai gleich um 2:20 Minuten und blieb mit 1:19:53 als erste Frau unter 1:20 Stunden. Es war ein perfekter Zwischenschritt für Mary Keitany, die im Marathon Großes vor hat: Die Kenianerin will bei Olympia 2012 in London Gold gewinnen und hofft, dass sie in der Zukunft stark genug sein wird, um den legendären Marathon-Weltrekord der Britin Paula Radcliffe anzugreifen. Mehr... 

Patrick Makau – für den Rotterdam-Sieger war Laufen der einzige Weg aus der Armut - Große Straßenlauf-Sieger des Frühjahrs im Portrait (Teil 1)

[21.06.2010] - Patrick Makau ist ein weiterer kenianischer Marathonläufer, der in der Lage ist, den Marathon-Weltrekord des Äthiopiers Haile Gebrselassie (2:03.59 Stunden in Berlin 2008) zu brechen. Das bewies der Kenianer Anfang April in Rotterdam, wo der 25-Jährige mit einer Siegzeit von 2:04:48 Stunden zum viertschnellsten Läufer aller Zeiten über die klassische Distanz wurde. Wäre der Wind nicht gewesen, hätte Patrick Makau den Weltrekord auf dem schnellen Rotterdamer Kurs vielleicht schon geknackt. Mehr... 

Über 72.000 Läufer beim größten Rennen der Welt in Frankfurt

[14.06.2010] - Mit der Rekordzahl von 72.741 Läufern fand in Frankfurt (Main) am Mittwochabend die in diesem Jahr bisher größte Laufveranstaltung der Welt statt. Die deutsche Auflage der J.P. Morgan Corporate Challenge gehört zu einer internationalen Kette von Firmenläufen. Dabei steht der Team-Gedanke im Vordergrund. Für ihre jeweiligen Unternehmen gehen die Läufer über die 5,6-km-Strecke an den Start. Die größten Teams stellten in Frankfurt die Commerzbank und die Lufthansa. Mehr... 

Haile läuft New York statt Berlin

[07.06.2010] - Haile Gebrselassie wird im Herbst nicht in Berlin sondern in New York Marathon laufen. Der Äthiopier verzichtet überraschend auf den Start beim deutschen World Marathon Majors (WMM)-Rennen, das er zuletzt viermal in Folge gewonnen hatte. Dabei hatte der 37-Jährige zwei Weltrekorde aufgestellt. 2008 rannte er 2:03:59 Stunden auf der schnellen Strecke. Diese Bestmarke ist noch unübertroffen. Lange Zeit sah es danach aus, als wolle Haile Gebrselassie auch am 26. September 2010 wieder in Berlin starten. Mehr... 

Irina Mikitenko zurück in der Erfolgsspur

[31.05.2010] - Irina Mikitenko ist am Sonntag in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die aktuelle World Marathon Majors (WMM)-Siegerin gewann den österreichischen Frauenlauf in Wien über 5 km mit 15:40 Minuten. Das Rennen ist mit über 21.000 Teilnehmerinnen der größte kontinentaleuropäische Lauf seiner Art. Mehr... 

Ayalew Wude Yimer gewann die 10 km in Bangalor.

[24.05.2010] - Der Kenianer Titus Mbishei und die Äthiopierin Ayalew Wude Yimer haben im indischen Bangalor einen 10-km-Lauf gewonnen und sich dabei gegen starke afrikanische Konkurrenz durchgesetzt. Das Rennen wurde vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) in die höchste Kategorie der Straßenläufe aufgenommen (Gold Label). Mehr... 

Gebrselassie gewinnt windiges Rennen in Manchester

[17.05.2010] - Haile Gebrselassie hat zum dritten Mal den Bupa Great Manchester Run gewonnen. Der Äthiopier setzte sich über die 10-km-Distanz in 28:02 Minuten durch. Zum dritten Mal verpasste der Superstar allerdings den avisierten Weltrekord über diese Strecke. Der Wind machte eine Rekordjagd unmöglich. Auch bei den Frauen ging der Sieg an Äthiopien: Worknesh Kidane lief hochklassige 31:19 Minuten. Mehr... 

"Tempomacher" für den Laufsport: Berlins 25-km-Rennen feiert Jubiläum

[06.05.2010] - Zu einem großen Jubiläumsrennen werden am kommenden Sonntag die BIG 25 Berlin: Zum 30. Mal wird der 25-km-Lauf gestartet, der in Deutschland sporthistorische Bedeutung hat. Das Jubiläumsrennen wird hochklassig besetzt sein, alles zusammen erwarten die Veranstalter rund 10.000 Läufer. Mehr... 

Iaroslav Musinschi rennt Kursrekord in Düsseldorf

[03.05.2010] - Iaroslav Musinschi krönte den 8. Metro Group Düsseldorf-Marathon mit einem hochkarätigen Streckenrekord von 2:08:32 Stunden. Der 33-jährige Läufer aus Moldawien stellte zugleich eine europäische Jahresbestzeit auf und ist der erste Europäer, der 2010 ein Ergebnis unter 2:10 Stunden erreichte. Bei den Frauen triumphierte am Rheinufer die Russin Natalya Volgina in 2:30:47. Die besten deutschen Läufer belegten jeweils vierte Ränge und stellten dabei nationale Jahresbestmarken auf: Falk Cierpinski lief 2:17:18, Melanie Kraus erreichte nach 2:36:00 das Ziel. Mehr... 

Irina Mikitenko bleibt in London auf der Strecke

[26.04.2010] - Marathon Nummer sechs entpuppte sich als Stolperstein für die beiden Läufer, die in den vergangenen zwei Jahren die Nummer eins waren über die 42,195 km: Die beiden Titelverteidiger Sammy Wanjiru (Kenia) und Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) blieben beim Virgin London-Marathon auf der Strecke. Beide liefen zum sechsten Mal in ihrer Karriere über die 42,195 km, beide kamen erstmals nicht ins Ziel. Stattdessen triumphierten Tsegaye Kebede (Äthiopien) und Liliya Shobukhova (Russland) am Sonntag in der britischen Metropole. Beim hochklassigsten Marathon des Jahres ging die Rekordzahl von 36.946 Läufern an den Start – 162.000 Athleten hatten sich ursprünglich um eine Startnummer beworben! Mehr... 

Kenianer Sugut und Kimutai gewinnen windigen Wien-Marathon

[19.04.2010] - Obwohl die Kenianer seit Jahren die City-Marathonläufe dominieren, war ihnen in Wien noch nie ein Doppelsieg gelungen. Das änderte sich am Sonntag: Bei der 27. Auflage des Vienna City Marathon stellte das Läuferland Nummer eins erstmals beide Sieger. Henry Sugut setzte sich dabei überraschend bei den Männern durch. Mit 2:08:40 Stunden erreichte er angesichts der windigen Bedingungen eine beachtliche Zeit. Schnellste Frau war Hellen Kimutai in 2:31:08. Für die Österreicher Günther Weidlinger und Andrea Mayr erfüllten sich währenddessen die Hoffnungen auf Landesrekorde nicht. Bei der 27. Auflage des größten und hochklassigsten österreichischen Straßenrennens wurde die Rekordzahl von 32.940 angemeldeten Läufern aus 108 Nationen registriert. Mehr... 

Patrick Makau wird in Rotterdam zum viertschnellsten Läufer aller Zeiten

[12.04.2010] - Patrick Makau wurde in seinem dritten Marathon zum viertschnellsten Läufer aller Zeiten. Der 25-jährige Kenianer gewann am Sonntag den Rotterdam-Marathon in der Jahresweltbestzeit von 2:04:48 Stunden. Beim bisher größten Sieg seiner Karriere lief Makau zudem die fünftschnellste je gelaufene Zeit über die 42,195 km. Mit seinem zweitplatzierten Landsmann Geoffrey Mutai blieb in dem großartigen Rennen noch ein zweiter Läufer unter 2:05 Stunden. Mit seinen 2:04:55 sortiert sich Mutai in der Liste der Schnellsten aller Zeiten gemeinsam mit seinem prominenten Landsmann Paul Tergat an Position fünf ein. Zwei weitere Athleten blieben in Rotterdam unter 2:05:30 Stunden. Damit erreichten erstmals in einem Marathonrennen vier Läufer unter 2:06 das Ziel. Insgesamt sieben Athleten kamen unter 2:10 ins Ziel. Mehr... 

Die große Vorschau auf die spektakulären April-Marathonrennen

[07.04.2010] - Die besten drei Wochen in Folge, die der internationale Marathonlauf im Jahr zu bieten hat, beginnen am kommenden Sonntag in Rotterdam und enden dann Anfang Mai in Düsseldorf. Zu den spektakulären April-Marathonrennen gehören auch zwei Läufe der World Marathon Majors (WMM), die schon im Vorfeld Schlagzeilen produzierten: Während in London 120.000 Menschen Marathon laufen wollten, stehen in Boston gleich 17 Athleten mit Bestzeiten von unter 2:10 Stunden auf der Startliste. Es ist in diesem Jahr auch ein Marathon-Frühling der Jubiläen: Das Rennen in Rotterdam wird ebenso zum 30. Mal gestartet wie der London-Marathon, in Hamburg steht der 25. Marathon auf dem Programm und in Hannover gibt es die 20. Auflage. Vor einem Jahr produzierten die Frühjahrs-Rennen bei den Männern außerordentliche Ergebnisse: Vier der schnellsten zehn je gelaufenen Zeiten stammen aus dem April 2009. Das macht Appetit auf neue, hochklassige Rennen an den Wochenenden nach Ostern. Mehr... 

Wondimu stoppt Kenias Siegserie in Berlin, Mockenhaupt hinter Siegerin Kipkoech Dritte

[29.03.2010] - Zwei verschiedene Siegserien gingen beim Vattenfall Berliner Halbmarathon am Sonntag zu Ende. Achtmal in Folge hatte ein Kenianer beim größten und hochklassigsten deutschen Rennen über die ,halbe Distanz’ von exakt 21,0975 km gewonnen. Nun kam ihnen ein Äthiopier zuvor: Der 28-jährige Eshetu Wondimu gewann das Rennen und die damit verbundene 2.500-Euro-Siegprämie in hochklassigen 60:16 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Kenianer Peter Kirui und seinem Landsmann Maregu Zewdie (60:24). Mehr... 

Tadese bricht Halbmarathon-Weltrekord in Lissabon

[21.03.2010] - Viermal in Folge hat Zersenay Tadese zuletzt den Weltmeistertitel im Halbmarathon gewonnen. Seit Sonntag ist der 28-jährige Läufer aus Eritrea auch der Weltrekordler über die 21,0975-km-Distanz. Beim hochklassigen Halbmarathon in Lissabon siegte Zersenay Tadese in 58:23 Minuten und verbesserte die Bestmarke um zehn Sekunden. Vor drei Jahren war Kenias Marathon-Olympiasieger Samuel Wanjiru in Den Haag (Holland) 58:33 gelaufen. Peninah Arusei (Kenia) gewann das Rennen der Frauen in 68:38 Minuten. Rund 30.000 Läufer starteten bei guten Wetterbedingungen beim Lissabon-Marathon. Mehr... 

Bernard Lagat stoppt Äthiopiens Siegserie bei Hallen-WM

[15.03.2010] - Bernard Lagat stoppte Äthiopiens Siegserie bei den Hallen-Weltmeisterschaften und sorgte für die größte Überraschung bei den Laufentscheidungen dieser Titelkämpfe. In beeindruckender Manier rannte der US-Amerikaner in Doha (Katar) am Sonntag zum 3.000-m-Titel, den er bereits 2004 gewonnen hatte. Damals lief Bernard Lagat noch für sein ursprüngliches Heimatland Kenia, nun siegte er für die USA, deren Staatsbürgerschaft er seit 2005 besitzt. Mehr... 

Äthiopier Yemane Tsegay gewinnt Lake Biwa-Marathon

[08.03.2010] - Einmal mehr hat ein Äthiopier im Jahr 2010 einen bedeutenden Marathon gewonnen: Yemane Tsegay triumphierte am Sonntag in Lake Biwa (Japan) in 2:09:34 Stunden. Zuvor hatten Landsleute von ihm bereits in Dubai (Haile Gebrselassie/2:06:09), Houston (Teshome Gelana/2:07:37) und im chinesischen Xiamen (Feyisa Lilesa/2:08:47) gewonnen. Die Äthiopier scheinen im Marathon gegenüber den insgesamt in dieser Disziplin in den vergangenen Jahren dominierenden Kenianern aufzuholen. Mehr... 

Jan Fitschen startet bei neuem 25er in Herne

[05.03.2010] - Knapp vier Jahre nach seinem sensationellen Triumph im 10.000-m-Finale der Europameisterschaften plant Jan Fitschen (TV Wattenscheid), im Sommer in Barcelona zur Titelverteidigung anzutreten. Der 32-Jährige, der in den letzten Jahren immer wieder von Verletzungen gestoppt wurde, hatte 2009 kein einziges ernsthaftes Rennen laufen können. Jetzt aber steht sein erster Wettkampf fest: Am 18. April wird Jan Fitschen beim neuen Straßenlauf Big 25 Herne am Start stehen. Die Premiere des Rennens wird für den Europameister zugleich eine persönliche Premiere, denn zum ersten Mal startet er bei einem 25-km-Straßenlauf. Es ist auch die bisher längste Disziplin seiner Karriere. Ein Marathonstart ist in diesem Jahr allerdings noch nicht vorgesehen. Mehr... 

Tokio-Marathon mit Regen, Schnee, Tsunami-Warnung und Rekordfeld

[01.03.2010] - Vor drei Jahren wurden die Läufer bei der Premiere des neuen Tokio-Marathons von eiskaltem Regen begrüßt, im vergangenen Jahr gab es stürmischen Wind während des Rennens. Doch bei der vierten Auflage von Japans größtem Rennen über die klassischen 42,195 km kam es noch viel schlimmer für die Läufer: Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt, Regen der später in Schnee überging und obendrein auch noch eine Tsunami-Warnung für das Zielgebiet an der Küste beeinträchtigen den Lauf. Trotz allem ist der Tokio-Marathon so gefragt wie kein anderes Rennen auf der Welt: Die unglaubliche Zahl von 272.134 Läufern bewarben sich in Tokio um eine Startnummer. Die Rekordzahl von 32.000 Läufern erhielt schließlich eine Startzusage. Tokio hat ganz klar das Potenzial eines Tages zum größten Marathonrennen der Welt zu werden. Und die Japaner hätten auf jeden Fall eine Berechtigung für die World Marathon Majors (WMM). Mehr... 

Olympiasiegerin Dibaba knapp vor Weltmeisterin Cheruiyot

[22.02.2010] - Eine Reihe von Top-Leistungen gab es beim Hallen-Meeting in der National Indoor Arena von Birmingham, doch die Hoffnung auf Weltrekorde erfüllte sich nicht. Äthiopiens Laufstars dominierten in England und stellten am Sonnabend drei Jahresweltbestzeiten auf. Mehr... 

Titelverteidiger starten beim Boston-Marathon

[15.02.2010] - Mit Deriba Merga und Salina Kosgei werden beide Titelverteidiger beim Boston-Marathon an den Start gehen. Das Rennen am 19. April ist der erste Lauf des Jahres, der zur World Marathon Majors (WMM)-Serie gehört. Wie der Titelsponsor des Traditionslaufes, der Finanzdienstleister John Hancock, bekannt gab, wurden vier weitere frühere Boston-Sieger für die 114. Auflage des Marathons verpflichtet. Mehr... 

Defar und Dibaba siegen in Stuttgart und Boston

[08.02.2010] - Zwei Äthiopierinnen sorgten für starke Langstrecken-Resultate bei den herausragenden Hallen-Meetings des Wochenendes, die in Stuttgart und Boston stattfanden. Die Kette von hochklassigen Hallen-Veranstaltungen im Februar mündet in die Indoor-Weltmeisterschaften, die vom 12. bis 14. März in Doha auf dem Programm stehen. Während Meseret Defar am Sonnabend in Stuttgart überzeugte, siegte ihre nationale Rivalin Tirunesh Dibaba einige Stunden später in Boston. Mehr... 

Bernard Lagat schafft Rekordsieg Nummer acht in New York

[01.02.2010] - Bernard Lagat erzielte bei den Millrose Games in New York einen Rekordsieg: Der US-Amerikaner gewann zum achten Mal das Meilenrennen auf dem engen Rund im Madison Square Garden. Der gebürtige Kenianer war bei dem Lauf über elf Runden nach 3:56,34 Minuten im Ziel und hatte einen komfortablen Vorsprung auf Asbel Kiprop (Kenia/3:58,03) und den Briten Andy Baddeley (3:58,09). Mehr... 

Gebrselassie gewinnt Dubai-Marathon, Rückenprobleme stoppten Weltrekordjagd

[24.01.2010] - Mit einer famosen Energieleistung und guter Taktik gewann Haile Gebrselassie am frühen Freitagmorgen zum dritten Mal in Folge den Standard Chartered Dubai-Marathon. Ein über Nacht aufgetretenes Rückenproblem stoppte allerdings die Weltrekordjagd des Äthiopiers in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Haile Gebrselassie selbst hält die Bestmarke über die 42,195 km mit jenen 2:03:59 Stunden, die er 2008 in Berlin gelaufen war. In Dubai war er nun in einer immer noch hochklassigen Jahresweltbestzeit von 2:06:09 Stunden im Ziel. Zwar verpasste Haile Gebrselassie die Rekord-Weltrekordprämie von einer Million US-Dollar, jedoch durfte er sich mit einer Siegprämie von 250.000 Dollar trösten. Auch bei den Frauen gewann eine Äthiopierin das höchstdotierte Marathonrennen der Welt: Mamitu Daska sicherte sich die Viertelmillion Dollar mit einer Zeit von 2:24:18. Rennen über kürzere Distanzen hinzugerechnet, gingen beim Dubai-Marathon rund 12.000 Läufer an den Start. Mehr... 

Wieder zwei Streckenrekorde: Houston-Marathon jetzt schneller als New York

[18.01.2010] - Der Houston-Marathon hat seine starke Entwicklung fortgesetzt und sowohl bei den Männern als auch den Frauen erneut Streckenrekorde produziert. Dabei waren zwei Äthiopier am Ende ganz vorne: Teshome Gelana gewann das Männerrennen in 2:07:37 Stunden und seine Landsfrau Teyba Erkesso wiederholte ihren Vorjahreserfolg in 2:23:53 Stunden. Bei den Männern ist Houston damit aufgestiegen zum drittschnellsten US-Marathon hinter Chicago und Boston. New York ist seit Sonntag auf Rang vier abgerutscht. Rennen über kürzere Distanzen mit eingerechnet, ging die Rekordzahl von über 30.000 Läufern bei der 38. Auflage des Houston-Marathons an den Start. Mehr... 

Kenenisa Bekele in Edinburgh im Schnee geschlagen

[11.01.2010] - Das extreme Winterwetter in Europa hat auch Auswirkungen auf den Laufsport: In den Niederlanden musste der traditionsreiche Halbmarathon von Egmond, dessen Kurs in der Regel ein Stück über den Strand führt, kurzfristig abgesagt werden. Die Veranstalter konnten die Sicherheit der Läufer nicht garantieren. Dagegen konnte das Elite-Crossrennen in Edinburgh gestartet werden. Der Crosslauf in Schottland ist einer der bestbesetzten der Saison. Das Rennen endete auf schneebedecktem Boden mit einer Überraschung: Kenenisa Bekele (Äthiopien), der seit Jahren beste Crossläufer der Welt, musste sich mit Rang vier zufrieden geben. Mehr... 

Äthiopische Siege, 50.000 Läufer in Xiamen

[04.01.2010] - Äthiopische Sieger gab es beim ersten international bedeutenden Marathon des Jahres: In Xiamen (China) gewannen Feyisa Lilesa und seine Landsfrau Atsede Baysa. Bei dem Rennen, das vom internationalen Leichtathletik-Verband IAAF als ,Gold Label Road Race’ und somit als höchste Kategorie eingestuft worden ist, beteiligten sich rund 50.000 Läufer. Neben der Marathondistanz standen dabei auch Wettbewerbe über 5 km, 10 km sowie im Halbmarathon auf dem Programm. Chinas Marathon-Weltmeisterin Bai Xue stand ursprünglich auf der Startliste für den Marathon, rannte dann jedoch nur 5 km. Es heißt, sie laboriert an einer Verletzung. Bai Xue wurde für den London-Marathon am 25. April verpflichtet. Mehr... 

Haile Gebrselassie siegt im Konfetti-Regen von Trier

[31.12.2009] - Nur der Konfettiregen, nicht jedoch seine Gegner konnten Haile Gebrselassie beim Bitburger Silvesterlauf in Trier aufhalten. Der äthiopische Marathon-Weltrekordler wurde bei der 20. Auflage des Rennens seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Haile Gebrselassie war über 8 km in 22:23 Minuten bei Regen und Konfettiregen am Ende allein auf weiter Flur. Schnellste Frau war über 5 km die Russin Yelena Zadorozhnaya, die nach 15:49 Minuten im Ziel war. Der Silvesterlauf in Trier, der aufgrund seiner Stimmung an der 1-km-Rundstrecke auch als ,deutsches Sao Paulo’ bezeichnet wird, registrierte zum Jubiläum einen Teilnehmerrekord von 2.228 Läufern. Rund 20.000 Zuschauer säumten die Strecke. Mehr... 

Silvester-Jubiläumsrennen in Sao Paulo, Bozen und Trier

[30.12.2009] - An keinem anderen Tag des Jahres werden so viele Straßenrennen gestartet wie am letzten des Jahres. Silvester ist für Läufer längst auch zu einem Synonym für den Ausdauersport geworden.

Der Silvesterlauf schlechthin wird Jahr für Jahr in Sao Paulo gestartet: Zum 85. Mal findet am Donnerstagnacht der „Corrida Internacional de Sao Silvestre“ statt. Während in Brasilien eine fünfstellige Läuferzahl bei hochsommerlicher Hitze über 15 km rennen wird, gibt es in Europa teilweise bei Eiseskälte ,heiße’ Rennen. Als ,Deutsches Sao Paulo’ hat sich der Silvesterlauf in Trier etabliert. Auch hier feiert man am Donnerstag, so wie in Brasilien, ein kleines Jubiläum, denn das Rennen im Zentrum der Stadt findet zum 30. Mal statt. Mehr... 

Berliner 25-km-Lauf 2010 mit Jubiläum und Pendant in Herne

[29.12.2009] - Deutschlands ältester City-Straßenlauf feiert 2010 Jubiläum: Die BIG 25 Berlin, die im Frühjahr 1981 ihre Premiere hatten, finden am 9. Mai zum 30. Mal statt. Zudem startet Veranstalter ,Berlin läuft’ im Jubiläumsjahr erstmals ein Rennen außerhalb der Hauptstadt: Die BIG 25 Herne werden am 18. April als Pendant zum Berliner Traditionslauf ihre Premiere haben. Die Berliner gehen damit 2010 neue Wege und wollen sich als deutscher Laufveranstalter etablieren. Die BIG 25 Herne sowie mögliche weitere Rennen außerhalb Berlins werden unter dem Titel ,Wir laufen’ organisiert. Mehr... 

Die Läufer-Predigt beim Berlin-Marathon

[22.12.2009] - Traditionell predigt Pfarrer Klaus Feierabend am Abend vor dem Berlin-Marathon in der Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche. Die nachfolgende Predigt hielt der frühere Marathonläufer, der 21 Mal das Rennen in der Hauptstadt absolvierte, im September: Mehr... 

Goldenes Comeback von Hayley Yelling bei Cross-EM in Dublin

[14.12.2009] - Afrikanisches Lauftalent und britischer Kampfgeist haben sich bei den ,Spar Crosslauf-Europameisterschaften’ vor gut 5.000 Zuschauern in Dublin durchgesetzt. Der aus Äthiopien stammende und inzwischen für Spanien startende Youngster Alemayehu Bezabeh und die 35-jährige Britin Hayley Yelling gewannen die Goldmedaillen. Während Bezabeh die beiden großen Favoriten Mo Farah (Großbritannien) und Serhiy Lebid (Ukraine) auf die Ränge zwei und drei verwies, ist Yellings Triumph eine Sensation und eines der größten Comebacks in der Geschichte des Crosslaufes. Mehr... 

Cross-EM in Dublin: Mo Farah will Serhiy Lebids Gold-Serie stoppen

[11.12.2009] - Eine einmalige Erfolgsserie will der Ukrainer Serhiy Lebid am Sonntag in Dublin fortsetzen: Bei der 16. Auflage der Crosslauf-Europameisterschaften geht er nicht nur zum 16. Mal an den Start sondern er kann zum neunten Mal den Titel gewinnen. Der erfolgreichste Läufer der Cross-EM-Geschichte gilt erneut als Favorit. Während Lebid Gold Nummer neun erringen möchte, hofft die Portugiesin Jessica Augusto auf ihren ersten Cross-EM-Sieg im Frauenrennen. Deutschland ist mit kompletten Teams bei der EM vertreten. Die besten Chancen hat voraussichtlich Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB), für den eine Platzierung unter den Top 20 ein Erfolg wäre und die Cross-WM-Qualifikation bedeuten würde. Mehr... 

Luke Kibet bricht Kursrekord im heißen Singapur

[07.12.2009] - In Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit ist Luke Kibet ganz in seinem Element. In derartigen Bedingungen gewann er 2007 in Osaka die Marathon-Goldmedaille bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Jetzt wiederholte der Kenianer seinen Vorjahressieg beim Standard Chartered Singapur-Marathon. Doch damit nicht genug: Bei Temperaturen von 31 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 77 Prozent stellte der 26-jährige Luke Kibet zudem mit 2:11:25 Stunden einen Streckenrekord auf. Mehr... 

Tsegaye Kebede läuft Weltklassezeit in Fukuoka

[07.12.2009] - Mit der schnellsten Zeit, die je auf japanischem Boden gelaufen wurde, gewann Tsegaye Kebede am Sonntag den traditionsreichen Fukuoka-Marathon. Bei der 63. Auflage des reinen Männer-Eliterennens, das früher als inoffizielle Marathon-Weltmeisterschaft galt, verbesserte der 22-Jährige mit 2:05:18 Stunden seinen eigenen Kursrekord um fast eine Minute. 2008 hatte der Äthiopier in Fukuoka mit 2:06:10 gewonnen. Mehr... 

Mikitenko und Wanjiru kehren nach London zurück

[03.12.2009] - Irina Mikitenko und Sammy Wanjiru werden am 25. April 2010 beim Virgin London-Marathon an den Start gehen. Beide kehren als Titelverteidiger zu dem Rennen zurück und sind zudem die aktuellen Sieger der World Marathon Majors (WMM)-Serie. Der kenianische Olympiasieger Sammy Wanjiru hatte im April mit 2:05:10 Stunden den Londoner Kursrekord aufgestellt. Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) will 2010 als zweite Frau nach Katrin Dörre-Heinig einen Hattrick beim London-Marathon schaffen. Ihre Landsfrau hatte den Lauf von 1992 bis 1994 jeweils gewonnen. Race-Direktor David Bedford macht es allerdings Wanjiru und Mikitenko nicht einfach, denn er hat ein hochkarätiges Feld für das Rennen verpflichtet. Mehr... 

Günther Weidlinger überrascht beim Great Australian Run

[30.11.2009] - In Down Under war Günther Weidlinger ganz oben: Der Österreicher sorgte beim Great Australian Run in Melbourne am Sonntag für eine dicke Überraschung. Er gewann das 15-km-Rennen in flotten 43:01 Minuten und ließ dabei unter anderen den Marathon-Olympiasieger Sammy Wanjiru hinter sich. Einen unerwarteten Ausgang nahm bei regnerischem Wetter auch das Frauenrennen. Hier setzte sich die Australierin Nikki Chapple in 50:18 Minuten durch. Pech hatte Irina Mikitenko (TV Wattenscheid), die kurz vor dem geplanten Abflug nach Melbourne eine fiebrige Erkältung bekam. Die aktuelle World Marathon Majors-Siegerin musste deswegen auf die Reise und den Start verzichten. Mehr... 

Steffen Uliczka und Julia Viellehner dominieren Darmstadt-Cross

[25.11.2009] - Irina Mikitenko wird am kommenden Sonntag beim Great Australian Run an den Start gehen. Damit kehrt sie praktisch noch einmal in die Sommersaison zurück, denn in Melbourne erwarten die Läuferin des TV Wattenscheid Temperaturen von deutlich über 20 Grad Celsius. Bei dem 15-km-Rennen in Australien trifft Irina Mikitenko auf hochkarätige Konkurrenz. Mehr... 

Steffen Uliczka und Julia Viellehner dominieren Darmstadt-Cross

[23.11.2009] - Die erwarteten Favoritensiege gab es durch Steffen Uliczka und Julia Viellehner bei der 25. Auflage des Darmstadt-Cross’, zugleich der zweite Wertungslauf des Deutschen Cross-Cups. Auf dem nahezu komplett einsehbaren Rundkurs auf der Lichtwiese unweit des Hochschulstadions sorgten vor allem aber die engagiert auftretenden Nachwuchsläufer für so manche Überraschungen, so dass es den anwesenden Disziplintrainern des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nicht leicht fallen dürfte, die Mannschaften für die Cross-Europameisterschaften am 13. Dezember in Dublin zusammen zu stellen. Letzten Aufschluss soll dabei ein weiteres Sichtungsrennen bereits am kommenden Sonntag (29. November) im belgischen Roeselare geben. Mehr... 

Great Ethiopian Run mit 34.000 Läufern in Addis Abeba

[22.11.2009] - Der Great Ethiopian Run hat am Sonntag einmal mehr Maßstäbe gesetzt: Rund 34.000 Läufer gingen bei dem 10-km-Rennen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an den Start. Damit war diese Veranstaltung der größte Lauf den der afrikanische Kontinent bisher gesehen hat. Im vergangenen Jahr hatte der Great Ethiopian Run 31.500 Teilnehmer. Für das Rennen am Sonntag hatten sich 33.000 Läufer gemeldet, jedoch mischten sich dann, so berichten die Organisatoren in einer Pressemitteilung, bis zu 2.000 weitere ohne Startnummer in das riesige Feld. Mehr... 

Russin Inga Abitova gewinnt Yokohama-Marathon

[16.11.2009] - Einen Monat nach dem Sieg von Liliya Shobukova in Chicago hat eine weitere Russin einen hochklassig besetzten Marathonlauf gewonnen: Inga Abitova siegte in Yokohama (Japan) ebenso überlegen wie ihre Landsfrau in den USA. Die 27-Jährige gewann das Rennen in 2:27:18 Stunden bei warmen Temperaturen von rund 20 Grad Celsius. Mehr... 

Rekord: Über 43.000 im Ziel in New York

[15.11.2009] - Über sieben Hügel hat sich Tirunesh Dibaba eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einer Weltrekordzeit von 46:28 Minuten gewann die 24-jährige Äthioperin das 15 km lange Siebenhügelrennen von Nijmegen in Holland. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking (5.000 und 10.000 m) hatte bei der WM in Berlin verletzungsbedingt nicht starten können. Jetzt zeigte sie in Nijmegen, dass sie wieder in Topform ist. Umso größer war die Freude für Familie Dibaba, weil ihre Ehemann Sileshi Sihine das Männerrennen in 42:14 Minuten gewann. Auch der Äthiopier hatte verletzungsbedingt nicht bei der WM starten können und feierte nun ein eindrucksvolles Comeback. Bei dem ,Zevenheuvelenloop’ gingen gut 24.000 Läufer an den Start. Mehr... 

Rekord: Über 43.000 im Ziel in New York

[13.11.2009] - Der 40. New York City-Marathon war am 1. November das größte Rennen über die klassische Distanz aller Zeiten: Genau 43.475 Läufer erreichten das Ziel im Central Park. Diese finalen Zahlen gaben die Veranstalter des Rennens, die New York Road Runners, jetzt bekannt. Nie zuvor hatte es bei einem Marathon über 40.000 Finisher gegeben. Mehr... 

AIMS will Charity-Running populärer machen

[10.11.2009] - Das besonders in Großbritannien und den USA erfolgreiche Charity-Running stand im Mittelpunkt beim 3. Marathon-Symposium der Association of International Marathons and Road Races (AIMS). In Marathon (Griechenland) versammelten sich am vergangenen Sonnabend, dem Tag vor dem Athen-Marathon, Lauf-Veranstalter aus aller Welt. Mehr... 

300 Läufer beim Trailrun durch Dortmunds Ex-Stahlrevier

[09.11.2009] - Trailrun beginnt dort, wo die Straße endet. So einfach lässt sich das beschreiben, was sich drei Tage lang in Dortmunds altem Stahlrevier und der Umgebung abspielte. Abseits von breiten, befestigten Strecken gingen nahezu 300 hart gesottene Läufer in drei Wettbewerbe über insgesamt 61 km und einer Höhendifferenz von fast 1000 Höhenmetern an den Start. Bei strahlendem Sonnenschein durften sich am Sonntagnachmittag auf dem Phoenix-Gelände vor der mächtigen Hochofenanlage der US-Läufer Michael Smith und die frühere Marathon-Vize-Europameisterin Luminita Zaituc als Gesamtsieger einer Veranstaltung feiern lassen, die als Windstopper Trailrun-Worldmasters in Deutschland für einiges Aufsehen in der Ausdauerszene sorgte. Mehr... 

Ein "Wanjiru" siegt in Athen

[08.11.2009] - Der Mann, den sie ,Wanjiru’ nennen, machte seinem Spitznamen alle Ehre: Der Kenianer Josephat Ngetich gewann die 27. Auflage des Athens Classic Marathons am Sonntag. Akemi Ozaki (Japan) entschied bei zeitweiligem Regen das Frauenrennen für sich. Der 23-jährige Ngetich feierte im dritten Anlauf den ersten Marathonsieg seiner Karriere. Auf der klassischen 42,195 km-Strecke von Marathon nach Athen erreichte er das Ziel in 2:13:44 Stunden vor seinen beiden Landsleuten Edwin Kipchom (2:14:18) und Pius Mutuku (2:14:39). Akemi Ozaki triumphierte im Panathinaikon-Stadion nach 2:39:56 Stunden vor der Äthiopierin Eshetu Degefa (2:40:32) und der Weißrussin Sviatlana Kouhan (2:40:54). Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, beteiligten sich beim Athens Classic Marathon 11.825 Läufer. Mehr... 

Titelverteidiger Lekuraa zurück in Athen, Japanerin Ozaki Favoritin beim Klassiker

[06.11.2009] - Tausende von Marathonrennen werden jährlich gestartet, doch es gibt einen, der eine einmalige Stellung hat: Der Athens Classic Marathon, der am Sonntag stattfindet, ist das Original. Hier, auf der Strecke von Marathon nach Athen, begann bei den Olympischen Spielen 1896 die moderne Geschichte des Rennens über die klassische Distanz. Die Legende, auf der der Marathonlauf beruht, ist freilich noch viel älter. Im nächsten Jahr wird es deswegen in Griechenland ein großes Jubiläum geben: Denn es ist 2010 genau 2.500 Jahre her, dass 490 vor Christus der Bote Pheidippides die Strecke von Marathon nach Athen lief, um den Sieg der Griechen über die Perser zu vermelden. Danach soll er tot zusammen gebrochen sein. 2010 könnte der Athens Classic Marathon aufgrund des einmaligen 2.500-Jahre-Jubiläums zu einem der größten Läufe weltweit über die 42,195 km werden. Für die 27. Auflage der Veranstaltung am Sonntag haben alles zusammen bisher 11.825 Athleten aus rund 50 Nationen gemeldet. Unter ihnen sind 5.610 Marathonläufer. Mehr... 

Haile Gebrselassie plant neue Weltrekordjagd in Dubai

[04.11.2009] - Vielleicht schafft es Haile Gebrselassie im dritten Anlauf. Erneut wird der äthiopische Marathon-Weltrekordler, der in Berlin 2008 die aktuelle Bestzeit von 2:03:59 Stunden erreichte, in Dubai an den Start gehen. Auf der wohl flachsten Marathonstrecke der Welt hatte der 36-Jährige sowohl 2008 als auch 2009 gewonnen, jedoch beide Male sein zweites Ziel neben dem Sieg verpasst: Gebrselassie wollte seinen eigenen Weltrekord brechen. Das will er nun am 22. Januar in den Vereinigten Arabischen Emiraten nachholen. Mehr... 

Irina Mikitenko schreibt WMM-Geschichte

[03.11.2009] - Mit dem größten Vorsprung, den je ein Läufer bei bisher drei abgeschlossenen Serien erreicht hat, hat Irina Mikitenko die World Marathon Majors (WMM)-Serie 2008-2009 gewonnen. Die 37-jährige Athletin des TV Wattenscheid sammelte mit drei Siegen (London 2008 und 2009 sowie Berlin 2008) und einem zweiten Rang (Chicago 2009) 90 Punkte und hatte zum Abschluss der Serie gleich 50 Zähler mehr als die zweitplatzierte Äthiopierin Dire Tune. Es ist gut möglich, dass ein derartiger Vorsprung für längere Zeit einmalig bleibt. Vor einem Jahr hatte Irina Mikitenko in der bisher knappsten WMM-Entscheidung ebenfalls triumphiert: Damals war sie punktgleich mit Gete Wami (Äthiopien) auf Platz eins, lag jedoch bei der Berücksichtigung weiterer Faktoren (u.a. Anzahl der Rennen und Durchschnittszeit) vorne. Mehr... 

Mary Keitany siegt auch in Neu-Delhi mit Topzeit - Kenianer dominieren in Seoul

[02.11.2009] - Die Halbmarathon-Weltmeisterin Mary Keitany bewies am Sonntag in Neu-Delhi einmal mehr, dass sie zurzeit die Nummer eins ist über die 21,0975 km lange Distanz. Die Kenianerin gewann das Rennen durch Indiens Hauptstadt in 66:54 Minuten und erzielte damit die siebtbeste je von einer Frau gelaufene Zeit. Mehr... 

Meb Keflezighi gelingt erster US-Sieg seit 1982 in New York

[02.11.2009] - Meb Keflezighi und Derartu Tulu heißen die überraschenden Sieger des 40. New York-Marathons. Während der US-Amerikaner für den ersten Heimsieg seit 27 Jahren sorgte, gelang der zweimaligen 10.000-m-Olympiasiegerin aus Äthiopien (1992 und 2000) ein nicht mehr erwarteter, großer Marathon-Sieg. Meb Keflezighi gewann das Rennen über die 42,195 km von der Verrazano Bridge bis in den Central Park in der persönlichen Bestzeit von 2:09:15 Stunden, Derartu Tulu erreichte das Ziel nach 2:28:52. Währenddessen platzte der Traum vom vierten New York-Sieg für Paula Radcliffe. Die Britin wurde Vierte mit 2:29:27. Rund 40.000 Läufer gingen bei der 40. Auflage des Spektakels an den Start. Mehr... 

Marathon-Spektakel in New York: Schafft Paula Radcliffe Sieg Nummer vier?

[30.10.2009] - In New York fällt am Sonntag einmal mehr der Startschuss zu dem Marathonspektakel schlechthin. Bis zu 40.000 Läufer aus aller Welt werden auf der Verrazano Bridge das Rennen beginnen, ein Millionenpublikum wird an der Strecke erwartet. Hochklassig besetzt sind die Elitefelder des Rennens, das seit einigen Jahren der größte Marathonlauf der Welt ist. Die letzten vier Auflagen stehen gemessen an den Zielzahlen auf den ersten vier Plätzen in der Liste der größten Marathonrennen aller Zeiten: 38.557 waren im Jahr 2007 im Ziel, 38.096 waren es 2008, 37.954 vor drei Jahren und 36.856 im Jahr 2005. Mehr... 

Gilbert Kirwa: Auf dem Weg zu 2:04 Stunden?

[26.10.2009] - Gilbert Kirwa gelang beim Commerzbank Frankfurt Marathon am Sonntag der größte Triumph seiner noch jungen Läuferkarriere. Der 23-jährige Kenianer gewann das hochklassige Rennen in einer Kursrekordzeit von 2:06:14 Stunden und sortiert sich damit in der Liste der schnellsten Läufer aller Zeiten auf Rang 17 ein. Mehr... 

Farah gewinnt in Portsmouth, Komen in Venedig

[26.10.2009] - Während Günther Weidlinger in Frankfurt am Sonntag den 23 Jahre alten österreichischen Marathonrekord mit einer Zeit von 2:10:47 Stunden knackte, gelang einem anderen europäischen Läufer ebenfalls ein Achtungserfolg: Mo Farah gewann den Bupa Great South Run im englischen Portsmouth. Der Brite besiegte über die 10-Meilen-Distanz starke afrikanische Konkurrenz. Farah siegte bei windigem Wetter in 46:25 Minuten. Mehr... 

Gilbert Kirwa und Günther Weidlinger brechen Rekorde in Frankfurt

[25.10.2009] - Der Commerzbank Frankfurt-Marathon hat seinen Aufwärtstrend ein weiteres Mal fortgesetzt. In einem begeisternden Männerrennen triumphierte der Kenianer Gilbert Kirwa vor rund 350.000 Zuschauern mit einer Kursrekordzeit von 2:06:14 Stunden. Auch der zweitplatzierte Vorjahressieger Robert K. Cheruiyot erzielte mit 2:06:23 Stunden eine Weltklassezeit und blieb deutlich unter seinem alten Streckenrekord von 2:07:21. Damit hat sich das Rennen als deutsche Nummer zwei hinter Berlin etabliert und seinen Status als Gold Label Race, der höchsten Kategorie des internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF), bestätigt. Mehr... 

Abschiedsrennen für Zaituc, doch Rekordjagd von Weidlinger in Frankfurt?

[24.10.2009] - Mit Luminita Zaituc (LG Braunschweig) und dem Österreicher Günther Weidlinger rücken auch zwei deutschsprachige Läufer in den Blickpunkt beim Commerzbank Frankfurt-Marathon. Mehr... 

Außerordentlich starke Besetzung beim Frankfurt-Marathon

[22.10.2009] - Mit einer außerordentlich starken Besetzung wird am Sonntag die 28. Auflage des Commerzbank Frankfurt-Marathons gestartet. 14 Läufer mit Bestzeiten von unter 2:09 Stunden stehen auf der Startliste. Das ist einmalig bei einem deutschen City-Marathon. Selbst in Berlin gab es noch nie eine derartige Dichte in der Spitze, obwohl das Hauptstadt-Rennen seine Rolle als hochkarätigster deutscher Marathon natürlich behalten wird. Schließlich wurden an der Spree schon sieben Weltrekorde gebrochen. Doch das Rennen am Main setzt seine starke Entwicklung der letzten Jahre fort und dürfte sich nun als klare Nummer zwei in Deutschland etablieren. Auch das Frauenfeld ist so stark wie nie zuvor am Main. Hinzu kommt, dass sich immer mehr Breitensportler für Frankfurt entscheiden: Die Veranstalter, die bis einschließlich Sonnabend noch Nachmeldungen annehmen, rechnen mit einer Rekordzahl von knapp 13.000 Marathonläufern. Mehr... 

Weltmeisterin Xue Bai gewinnt Peking-Marathon

[18.10.2009] - Innerhalb von zwei Monaten ist die Chinesin Xue Bai zu einem zweiten großen Marathonsieg gelaufen. Die erst 20-Jährige gewann am Sonntag das Rennen in Peking, das vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) als ,Gold Label Race’ klassifiziert worden ist und somit zur höchsten Kategorie der Straßenrennen zählt. Die Weltmeisterin von Berlin war in ihrer Heimat allerdings deutlich langsamer als bei ihrem Lauf zur Goldmedaille. Sicherlich aufgrund des kurzen Zeitabstandes noch nicht wieder in Topform lief Xue Bai 2:34:44 Stunden. Bei kühlen aber zeitweise windigen Wetterbedingungen gewann Samuel Mugo (Kenia) das Männerrennen in guten 2:08:20 Stunden. Mehr... 

Frankfurt-Marathon setzt neue Maßstäbe mit Männer-Elitefeld

[15.10.2009] - Das Männer-Elitefeld des Commerzbank Frankfurt-Marathons wird am 25. Oktober neue Maßstäbe setzen: Gleich 15 Läufer mit Bestzeiten von unter 2:09 Stunden wurden für das Rennen verpflichtet, das sich damit fest etabliert in der höchsten Kategorie der internationalen Straßenläufe, der IAAF Gold Label Races. Eine derartige Breite in der Spitze hat bisher kein anderer deutscher City-Marathon gesehen, auch nicht der Lauf in Berlin. Maximal ein Dutzend Läufer mit Bestzeiten von unter 2:10 Stunden gingen in der deutschen Hauptstadt bisher an den Start. Dennoch wird Frankfurt sicherlich nicht Berlins Rolle als hochkarätigster deutscher Marathon gefährden können. Sieben Weltrekorde sprechen für das hohe Tempo in Berlin. Doch das Rennen am Main setzt seine starke Entwicklung fort und wird sich nun als klare Nummer zwei in Deutschland etablieren. Beim Frankfurt-Marathon erwarten die Veranstalter eine Rekordzahl von bis zu 13.000 Teilnehmern, Anmeldungen sind weiterhin möglich. Mehr... 

Irina Mikitenko über ihr Chicago-Rennen, den WMM-Sieg und die nächsten Pläne

[14.10.2009] - Mit dem zweiten Platz beim Bank of America Chicago-Marathon setzte Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) am vergangenen Sonntag ihre Serie hochklassiger Marathon-Resultate fort. Von den fünf Rennen ihrer Karriere, die alle zu den World Marathon Majors gehörten, hat sie drei gewonnen und war zweimal Zweite. Nach dem Chicago-Marathon gab Irina Mikitenko das folgende Interview: Mehr... 

Geoffrey Mutai zeigt Weltklasseleistung beim Eindhoven-Marathon

[12.10.2009] - Aus Kenias schier endlosem Reservoir von Topläufern ist der nächste Weltklasse-Marathonläufer aufgetaucht: Geoffrey Mutai steigerte sich beim Eindhoven-Marathon am Sonntag auf 2:07:01 Stunden und verbesserte damit seinen eigenen Kursrekord aus dem Vorjahr um 49 Sekunden. Sein atemberaubendes Tempo in der Schlussphase des Rennens lässt darauf schließen, dass der 28-Jährige noch ein deutlich größeres Potenzial hat. Den Namen Geoffrey Mutai wird man sich merken müssen. Mehr... 

Jan Fitschen joggt 10 km beim München-Marathon

[12.10.2009] - Der ukrainische Medizinstudent Maksym Salii und die Schweizerin Luzia Schmid waren die Marathonsieger bei der im weitesten Sinne als Breitensportevent angelegten 24. Auflage des München-Marathon. Das Hauptaugenmerk galt jedoch in weitaus größerem Maße dem eingegliederten 10-km-Lauf mit den prominenteren Siegern Sebastian Hallmann und Julia Viellehner und der zweitplatzierten Ingalena Heuck. Die gefragtesten Interviewpartner waren jedoch zwei Europameister, der sich unter die 10-km-Jogger mischende Jan Fitschen und die Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch, die beim Startschuss assistierte. Mehr... 

Wanjiru und Shobukova siegen, Mikitenko Zweite in Chicago

[11.10.2009] - Kenias Olympiasieger Sammy Wanjiru und die Russin Liliya Shobukova sind die Sieger des Bank of America Chicago-Marathons. Mit einem beachtlichen zweiten Platz meldete sich währenddessen Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) bei dem hochkarätigen Rennen zurück. Die 37-Jährige war nach dem Tod ihres Vaters im Juli und einem daraus resultierenden Trainingsausfall noch nicht wieder so stark wie zum Beispiel bei ihrem deutschen Rekordlauf in Berlin 2008 (2:19:19). Doch nach einer schweren Zeit ist Rang zwei ein großer Erfolg. Lediglich die am Ende sehr starke Russin Liliya Shobukova, die in 2:25:56 Stunden gewann, war in Chicago noch etwas schneller als Irina Mikitenko, die bei eiskaltem Wetter nach 2:26:31 im Ziel war. „Ich glaube, ich brauche mich nicht zu verstecken. Ein zweiter Platz in Chicago, das ist schon etwas“, sagte Irina Mikitenko in einer ersten Reaktion. Mehr... 

Tadese und Keitany mit Top-Zeiten Halbmarathon-Weltmeister

[11.10.2009] - Zersenay Tadese (Eritrea) und Mary Keitany (Kenia) haben bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften die Goldmedaillen gewonnen. Dabei überzeugten sie in Birmingham jedoch nicht nur mit ihren Siegen sondern auch mit hervorragenden Zeiten. Der 27-jährige Tadese lief nach 59:35 Minuten ins Ziel, die gleichaltrige Keitany gewann ihren ersten großen Titel sogar in Afrika-Rekordzeit: 66:36 Minuten lief die Kenianerin und wurde damit zur zweitschnellsten Athletin aller Zeiten über die genau 21,0975 km lange Strecke. Mehr... 

Joan Aiyabei bricht 10-km-Kursrekord in Berlin

[11.10.2009] - In der Streckenrekordzeit von 33:48 Minuten gewann die Kenianerin Joan Aiyabei am Sonntag den 10-km-Wettbewerb bei den Asics Grand 10 Berlin. Bei den Männern siegte überraschend der Tscheche Jan Kreisinger mit 29:46. Mit 6.489 Läufern aus 25 Nationen verzeichnete Veranstalter ,Berlin läuft’ einen Teilnehmerrekord. Parallel zu dem 10-km-Rennen fanden auch eine 2x5-km-Staffel sowie ein Kinderlauf über rund 1,6 km statt. Mehr... 

Schweizer Lauenstein entthront Wyatt bei Berglauf-WM

[11.10.2009] - Der 30-jährige Schweizer Orientierungsläufer Marc Lauenstein entthronte in einem begeisternden Rennen bei der Berglauf-WM über die Langstrecke in Söll (Tirol) den siebenfachen Weltmeister Jonathan Wyatt (Neuseeland). Auf der überaus selektiven Marathondistanz mit einer Höhendifferenz von 2.150 m holte sich der zweifache Vizeweltmeister im Orientierungslauf das Weltmeisterschafts-Gold der Bergläufer. Bei den Frauen überholte die Tschechin Anna Pichrtova auf dem überaus steilen Zielhang zur Hohen Salve die unter Krämpfen leidende, zeitweise mit drei Minuten führende Russin Evgeny Danilova und verteidigte ihren im Vorjahr in Großbritannien errungenen Titel erfolgreich. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) holte nach zweijähriger Durststrecke bei diesen internationalen Meisterschaften wieder eine Medaille, denn Alexandra Bott (Darmstadt), Britta Müller (Freudenstadt) und Veronika Ulrich (Regensburg) schafften hinter Russland und Australien die Bronzemedaille in der Team-Wertung. Mehr... 

Tadese kann in Birmingham zum vierten Mal den Halbmarathon-WM-Titel gewinnen

[10.10.2009] - Ohne Paula Radcliffe finden in Birmingham am Sonntag die Halbmarathon-Weltmeisterschaften statt. Die Britin wollte vor heimischem Publikum als erste Frau zum vierten Mal diesen WM-Titel gewinnen. Doch eine Angina verhindert den Start der 35-Jährigen. „Ich bin total enttäuscht, dass ich nicht starten kann, denn es ist immer etwas besonderes für das britische Team zu laufen – und dann auch noch zu Hause“, erklärte Paula Radcliffe, die am 1. November beim New York-Marathon starten wird. Verletzungsbedingt fällt auch Titelverteidigerin Lornah Kiplagat (Niederlande) aus. Die gebürtige Kenianerin hatte in den vergangenen drei Jahren jeweils gewonnen. Paula Radcliffe war in den Jahren 2000, 2001 und 2003 Halbmarathon-Weltmeisterin. Mehr... 

Irina Mikitenko: “Ich bin gespannt auf meine US-Straßenlauf-Premiere in Chicago“

[09.10.2009] - Als erste Deutsche kann Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) am kommenden Sonntag den Chicago-Marathon gewinnen, der zu den World Marathon Majors (WMM) zählt. Ein halbes Jahr nach ihrem Sieg beim London-Marathon kehrt die deutsche Rekordhalterin (2:19:19 Stunden) wieder an die Startlinie zurück. Nach dem Tod ihres Vaters im Juli hatte sie auf den geplanten Start beim WM-Marathon in Berlin verzichtet. Die 37-jährige Siegerin der WMM-Serie 2007-2008, die auch in der Serie 2008-2009 praktisch uneinholbar führt, gab das folgende Interview vor ihrem Start: Mehr...

 

Falk Cierpinski läuft bei Asics Grand 10 in Berlin

[08.10.2009] - Mit der Rekordzahl von rund 6.500 Teilnehmern wird am Sonntag die zweite Auflage der Asics Grand 10 Berlin gestartet. Die Topathleten peilen bei dem 10-km-Lauf, dessen Strecke unter anderem durch den Zoo führt, Kursrekorde an.

Als Favorit geht bei den Männern Faustin Musa ins Rennen. Der 28-jährige Läufer aus Tansania erzielte seine 10-km-Bestzeit in diesem Jahr beim Kö-Lauf in Düsseldorf mit 28:22 Minuten. Der Berliner Streckenrekord steht bei 28:44 und wird gehalten vom Kenianer Simon Kasimili. Die internationalen Konkurrenten von Faustin Musa kommen in erster Linie aus Osteuropa. Am Start sein werden die beiden Tschechen Robert Stefko, dessen starke 10.000-m-Bestleistung von 27:42,98 Minuten allerdings schon zwölf Jahre zurückliegt, und Jan Kreisinger (Bestzeit: 28:46). Mehr...

 

Chicago-Marathon mit Sammy Wanjiru und Irina Mikitenko

[07.10.2009] - Sammy Wanjiru und Irina Mikitenko hatten im April den hochkarätigsten City-Marathon des Jahres gewonnen. Nach ihrem Triumph in London stehen nun beide am Sonntag in Chicago am Start. Und es wäre keine Überraschung, wenn der kenianische Olympiasieger und die deutsche Rekordhalterin auch bei diesem Rennen, das neben Boston, London, Berlin und New York zu den World Marathon Majors (WMM) gehört, als Erste ins Ziel kämen. Doch die Konkurrenz beim Bank of America Chicago-Marathon ist hochklassig. Ein Sieg allerdings ist beiden nur noch theoretisch zu nehmen: In der WMM-Serie 2008-2009 führen Sammy Wanjiru und Irina Mikitenko praktisch uneinholbar. Mit rund 45.000 gemeldeten Läufern gehört das Rennen in Chicago zu den größten Marathonläufen der Welt. Mehr...

 

Kenianer siegen in Lissabon, Keflezighi gewinnt in San Jose

[05.10.2009] - Einen Doppelsieg für Kenia gab es am Sonntag beim Portugal-Halbmarathon. In der Hauptstadt Lissabon setzten sich Silas Sang in 60:20 und seine Landsfrau Helena Kirop in 70:26 Minuten durch. Währenddessen gewann US-Marathonläufer Meb Keflezighi den Rock ’n’ Roll-Halbmarathon in San Jose in 61:00 Minuten. Mehr...

 

Ruto bricht Kursrekord, Mockenhaupt siegt in Köln

[04.10.2009] - Wunschergebnisse brachte die 13. Auflage des Köln-Marathons: Aus einem Pulk von rund 30 kenianischen Läufern blieben Sieger Evans Ruto sowie der mit 2:08:36 Stunden zeitgleiche zweitplatzierte Samson Bungei und Aadam Khamis (Bahrain/2:09:09) unter dem Streckenrekord von Sammy Kurgat (2008/2:10:03). Sabrina Mockenhaupt gewann nach 2007 ihren zweiten Köln-Marathon für ihren Klub, den Kölner Verein für Marathon. Auch wenn die Beine schmerzten, im Überschwang ihres Erfolges ließ sich „Mocki“ sehr zu Freude des Publikums und der Fotografen mit dem Marathon-Rennleiter Harald Rösch zu einem Tänzchen hinreißen. „So etwas geht eben nur in Köln!“ Mehr...

 

Sabrina Mockenhaupt im Mittelpunkt in Köln

[02.10.2009] - Vieles wird sich beim Köln-Marathon am Sonntag um Sabrina Mockenhaupt drehen. Nur sechs Wochen nach dem Weltmeisterschafts-Marathon in Berlin startet die 28-Jährige erneut über die klassische Distanz. 10.300 Marathonläufer haben für das Rennen gemeldet. Die größte Beteiligung gibt es jedoch einmal mehr über die Halbmarathondistanz. Hier verzeichneten die Veranstalter rund 15.000 Anmeldungen. Weitere Wettbewerbe hinzugerechnet, darunter auch Inline Skater, gibt es beim Köln-Marathon einen Teilnehmerrekord mit über 32.000 Athleten. Mehr...

 

Frankfurt-Marathon mit starkem Frauenfeld

[30.09.2009] - Das stärkste Frauen-Elitefeld in der Geschichte des Rennens wird beim Commerzbank Frankfurt-Marathon am 25. Oktober an den Start gehen. Zu den bereits zuvor verpflichteten Kenianerinnen Rose Cheruiyot (Bestzeit: 2:25:48) und Ruth Wanjiru (2:27:38) sind weitere hochklassige afrikanische Läuferinnen hinzugekommen. Die prominentesten neuen Verpflichtungen sind Agnes Kiprop (Kenia) und Firehiwot Dado (Äthiopien), die jeweils im Frühjahr große Marathonrennen gewannen. Während Kiprop in Turin siegte, setzte sich Dado beim Rom-Marathon durch. Bei der 28. Auflage des Marathons am Main erwarten die Veranstalter eine Rekordzahl von bis zu 13.000 Läufern. Anmeldungen sind weiterhin online möglich unter: www.frankfurt-marathon.com Mehr...

 

Andy Baddeley gewinnt Meilenrennen in New York

[28.09.2009] - Der Brite Andy Baddeley und die US-Amerikanerin Shannon Rowbury gewannen die traditionelle Fifth Avenue-Meile am Sonnabend in New York. Bei der 29. Auflage der Veranstaltung gingen 3.793 Läufer an den Start. Der jüngste Teilnehmer war acht Jahre alt, der älteste 93. Bei schönem Laufwetter sahen die Zuschauer jeweils einen packenden Endspurt im Kampf um den Sieg. Mehr...

 

Berlin-Marathon bestimmt das Tempo

[23.09.2009] Der verpasste Marathon-Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien), der am Sonntag in 2:06:08 Stunden gewann, tut dem Ruf des real,- Berlin-Marathons als außergewöhnlich schnelle Strecke keinen Abbruch. Sieben Weltrekorde wurden in der Geschichte des Rennens gelaufen, sechs alleine innerhalb der vergangenen elf Jahre. Kein anderer Marathon weltweit kann mit diesem Tempo der Berliner mithalten. Mehr...

 

Ryan Hall und Catherine Ndereba in Philadelphia vorne

[22.09.2009] - Der US-Amerikaner Ryan Hall und die Kenianerin Catherine Ndereba gewannen die 32. Auflage des Philadelphia-Halbmarathons in den USA. Mehr...

 

 

 

Geschwister Masai gewinnen ,Dam tot Dam’-Lauf

[22.09.2009] - Das vergangene Wochenende war im wahrsten Sinne ein ,Renner’: Über 40.000 Meldungen hatte der real,- Berlin-Marathon, 54.000 waren es beim englischen Great North Run und 35.000 starteten beim traditionellen ,Dam tot Dam’-Lauf in Holland. Zum Jubiläum dieses Rennens über zehn englische Meilen gab es etwas Besonderes: Ein Geschwisterpaar trug sich bei der 25. Auflage des Laufes von Amsterdam nach Zaandam in die Siegerlisten ein. Die Kenianer Moses und Linet Masai waren nicht zu schlagen. Mehr...

 

Martin Lel gewinnt weltgrößten Halbmarathon in Newcastle

[21.09.2009] Zum zweiten Mal nach 2007 hat Martin Lel den Great North Run in Newcastle gewonnen. Der Kenianer lief beim größten Halbmarathonrennen der Welt hochklassige 59:32 Minuten. Es war die zweitbeste Zeit in der Historie des Traditionsrennens. Schnellste Frau war überraschend die Portugiesin Jessica Augusto, die nach 69:08 das Ziel an der Nordseeküste erreichte. Rund 54.000 Läufer hatten sich für das Rennen über 21,0975 km angemeldet, etwa 38.000 wurden am Sonntag im Ziel registriert. Mehr...

 

Haile Gebrselassie will 2010 erneut in Berlin starten

[21.09.2009] Zum Frühstück bekam Haile Gebrselassie eine besondere Überraschung: Sein Weltrekord über 30 km war inzwischen von Hugh Jones, dem Streckenvermesser der Association of International Marathons and Road Races (AIMS), bestätigt worden. Der frühere Weltklasseläufer hatte gemeinsam mit dem Berliner Streckenvermesser John Kunkeler die Position des 30-km-Punktes überprüft. Damit steht der Anerkennung von Haile Gebrselassies Weltrekord am Sonntag, der im ,Vorbeigehen’ die 30 km in 1:27:49 Stunden passiert hatte, durch den internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) nichts mehr im Weg. Mehr...

 

Haile Gebrselassie gewinnt zum vierten Mal den Berlin-Marathon

[20.09.2009] Haile Gebrselassie hat zum vierten Mal in Folge den real,- Berlin-Marathon gewonnen und damit für ein Novum gesorgt. Kein anderer Läufer schaffte in der Geschichte der 36 Auflagen des größten und spektakulärsten deutschen Marathons vier Siege. Der Äthiopier verpasste zwar seinen im vergangenen Jahr in Berlin aufgestellten Weltrekord von 2:03:59 Stunden, erzielte jedoch mit 2:06:08 Stunden eine Weltklassezeit. Mehr...

 

Haile Gebrselassie: Berlin ist wie ,mein’ Marathon

[19.09.2009] Haile Gebrselassie ist zurück zu ,seinem’ Marathon gekommen. „Ich danke den Veranstaltern aber auch den Menschen in Deutschland für ihre Unterstützung, so dass ich immer wieder nach Berlin kommen kann“, erklärte der Marathon-Weltrekordler, als er bei einer Pressekonferenz des 36. real,- Berlin-Marathon im Marriott Hotel am Potsdamer Platz auftrat. „Es kommt mir in der Zwischenzeit vor wie ,mein’ Marathon“, fügte der 36-jährige Äthiopier hinzu, der dieses Rennen als erster Läufer zum vierten Mal gewinnen kann. Nach seinem Sieg im Jahr 2006 stellte Haile Gebrselassie 2007 und 2008 mit 2:04:26 beziehungsweise 2:03:59 Stunden jeweils Weltrekorde auf. Am Sonntag fällt der Startschuss mit 40.923 Läufern aus 122 Nationen um 9 Uhr auf der Straße des 17. Juni. Mehr...

 

Duncan Kibet bereit für das große Duell mit Haile Gebrselassie

[18.09.2009] „Ich fühle mich geehrt, hier gegen Haile Gebrselassie antreten zu können“, sagte Duncan Kibet, als er heute bei der Pressekonferenz des real,- Berlin-Marathon im Berliner Marriott Hotel die Fragen der Journalisten beantwortete. „Das Training lief gut, ich bin in guter Form und freue mich auf das Rennen gegen den Weltrekordler.“ Der 31-jährige Kenianer hält zurzeit die Jahresweltbestzeit von 2:04:27 Stunden, die er bei seinem Sieg in Rotterdam im April erreichte. Damit ist er hinter Haile Gebrselassie der zweitschnellste Läufer über die 42,195 km aller Zeiten. Am Sonntag nun treffen die beiden schnellsten Marathonläufer der Welt in Berlin aufeinander. Mehr...

 

Herbst-Marathonrennen beginnen mit einem Knaller: Haile Gebrselassie gegen Duncan Kibet in Berlin

[17.09.2009] Nur vier Wochen nach den Weltmeisterschaften in Berlin startet in der deutschen Hauptstadt der nächste hochkarätige Lauf: Der real,- Berlin-Marathon ist das erste einer Reihe von großen Herbstrennen über die 42,195 km. Dabei kommt es am kommenden Sonntag zu einem hochkarätigen Duell: Weltrekordler und Titelverteidiger Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59) trifft auf den Jahresweltbesten Duncan Kibet (Kenia/2:04:27). Nie zuvor waren zwei Läufer mit derartig schnellen Bestzeiten in einem Rennen. Mehr...

 

DIE HOCHKLASSIGSTEN HERBST-RENNEN: DATEN UND FAVORITEN

[17.09.2009] Nur vier Wochen nach den Weltmeisterschaften in Berlin startet in der deutschen Hauptstadt der nächste hochkarätige Lauf: Der real,- Berlin-Marathon ist das erste einer Reihe von großen Herbstrennen über die 42,195 km. Zahlen und Fakten zu diesem und weiteren Läufen finden Sie nachfolgend. Ebenso finden Sie hier die Weltbestenliste und den aktuellen Stand der World Marathon Majors-Serie (WMM). Mehr...

 

Irina Mikitenko läuft Chicago-Marathon

[16.09.2009] Irina Mikitenko wird am 11. Oktober beim Chicago-Marathon an den Start gehen. Es wird ihr erstes Rennen sein seit dem Sieg beim London-Marathon am 26. April. Die 37-jährige Läuferin des TV Wattenscheid hatte aufgrund des Todes ihres Vaters im Sommer auf den Start beim WM-Marathon in Berlin verzichtet, bei dem sie zu den Favoritinnen gehört hätte. Jetzt fühlt sich Irina Mikitenko wieder bereit für einen Marathon. Erstmals wird sie in ihrer Karriere bei einem US-amerikanischen Straßenlauf teilnehmen. Mehr...

 

Äthiopiens Frauen melden sich in Thessaloniki zurück, Kenianerin Bisibori überzeugt über die Hindernisse

[14.09.2009] Äthiopiens Frauen sind beim World Athletics Final (WAF) in Thessaloniki auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Drei Wochen nach den Weltmeisterschaften von Berlin, wo die Kenianerinnen sowohl über 5.000 als auch über 10.000 m die afrikanischen Rivalinnen besiegt hatten, gewannen nun wieder die Äthiopierinnen. Meseret Defar setzte sich dabei in einem eindrucksvollen Schlussspurt über 5.000 m in 15:25,31 Minuten knapp vor ihrer Landsfrau Tirunesh Dibaba (15:25.92) durch. Aufgrund eines langsamen, taktischen Rennens, bei dem die Favoritinnen sich auf den Schlussspurt konzentrierten, waren die Zeiten langsam. Dritte wurde die 5.000-m-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot (Kenia) in 15:26,21. Läuferinnen aus Äthiopien und Kenia belegten die ersten neun Ränge in diesem Rennen. Mehr...

 

Meseret Defar schafft Doppelsieg bei World Athletics Final

[14.09.2009] Meseret Defar schaffte am zweiten Tag des World Athletics Finals (WAF) in Thessaloniki einen zweiten Sieg. Nachdem die Äthiopierin am Sonnabend die 5.000 m gewonnen hatte, entschied sie am Sonntag auch die 3.000 m für sich. Es war der einzige Doppelsieg der Veranstaltung in Griechenland. Die Äthiopierin wurde bei der letzten Auflage dieses Wettbewerbs zu einer Art ,Mrs. World Athletics Final’, denn für sie waren es bereits die Siege Nummer acht und neun beim WAF. Mehr...

 

Sammy Kitwara läuft hochklassige 58:58 Minuten in Rotterdam

[13.09.2009] Sammy Kitwara hat in hochklassigen 58:58 Minuten den Rotterdam-Halbmarathon gewonnen. Der 22-jährige Kenianer lief damit schon zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Weltklassezeit über die 21,0975 km und könnte in der Zukunft der nächste kenianische Top-Marathonläufer werden. Im März hatte er auch den Den Haag-Halbmarathon gewonnen. Damals war er nach 59:47 Minuten im Ziel. Mehr...

 

Arne Gabius und Susanne Hahn Deutsche Meister über 10 km

[13.09.2009] Die Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften finden weiterhin auf dem Dorf statt und nicht bei einem der verschiedenen, großen 10-km-Cityrennen. So sah Otterndorf in Niedersachsen am Samstagabend diese Titelkämpfe, deren Niveau allerdings ebenfalls bescheiden war. Mehr...

 

Haile Gebrselassie vor seinem Berlin-Start: „Ich bin in besserer Form als 2008“

[10.09.2009] Haile Gebrselassie will beim real,- Berlin-Marathon am 20. September seinen eigenen Weltrekord von 2:03:59 Stunden weiter verbessern. Der 36-jährige äthiopische Ausnahmeläufer, der in den vergangenen drei Jahren in Berlin gewann, trifft dabei aber auf einen hochkarätigen Gegner: den Kenianer Duncan Kibet. Im Vorfeld des Rennens beantwortete Haile Gebrselassie die folgenden Fragen: Mehr...

 

Vivian Cheruiyot gewinnt Frauenlauf in London

[07.09.2009] Nur zwei Wochen nach dem Weltmeisterschafts-Marathon in Berlin zeigt sich Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) überraschend fit: Die 28-Jährige gewann den Düsseldorfer Kö-Lauf über 10 km am Sonntag in 32:21 Minuten gegen afrikanische Konkurrenz. Schnellster Mann war der Kenianer Hosea Tuei, der nach 29:01 im Ziel war. Mehr...

 

Vivian Cheruiyot gewinnt Frauenlauf in London

[06.09.2009] Erst auf den letzten Metern wurde das Duell zweier Weltmeisterinnen beim 5-km-Frauenlauf im Londoner Hyde Park entschieden. Dabei setzte sich die 5.000-m-Siegerin der Berliner WM, Vivian Cheruiyot, gegen ihre kenianische Landsfrau Linet Masai durch, die im vergangenen Monat das Gold über 10.000 m gewonnen hatte. Cheruiyot war nach 15:11 Minuten im Ziel und hatte einen Vorsprung von nur einer Sekunde auf Masai. Dritte wurde dicht dahinter die Äthiopierin Aderu Kebede, die mit 15:13 ebenfalls nur eine Sekunde Abstand hatte zu der vor ihr laufenden Kenianerin. Rund 17.000 Läuferinnen gingen in London an den Start. Mehr...

 

Kipchoge siegt in Sheffield, gutes Comeback von Weidlinger

[06.09.2009] Der Olympia-Zweite über 5.000 m, Eliud Kipchoge, gewann den Bupa Great Yorkshire Run in Sheffield am Sonntag. Der Kenianer feierte auf dem 10-km-Kurs einen Start-Ziel-Sieg in 28:30 Minuten, nachdem er am Freitag auf seinen zunächst geplanten 5.000-m-Start beim Golden League-Meeting in Brüssel verzichtet hatte. Moumin Geele (Somalia) wurde in 28:38 Zweiter vor dem Australier Shawn Forest (28:43). Mehr...

 

Bekele triumphiert im Jackpot, 1.500-m-Staffelweltrekord fällt in Brüssel

[05.09.2009] Kenenisa Bekele hat die letztmögliche Gelegenheit genutzt und in Brüssel am Freitagabend den Jackpot der Golden League geknackt. Der äthiopische Langstreckenstar gewann auch beim finalen Meeting der Serie die 5.000 m und teilt sich damit zusammen mit der 400-m-Läuferin Sanya Richards (USA) und der Stabhochspringerin Yelena Isinbayeva (Russland) die Prämie von einer Million US-Dollar. Im nächsten Jahr wird die Diamond League die Golden League ablösen. Mehr...

 

Golden League-Abschied in Brüssel: Triumphiert Kenenisa Bekele?

[04.09.2009] Zum ersten Mal seit zehn Jahren kann ein Langstreckenläufer wieder alle Meetings der prestigeträchtigen AF Golden League gewinnen: Siegt Kenenisa Bekele am Freitagabend auch in Brüssel über 5.000 m, dann hat der Äthiopier den Jackpot geknackt. Nach den Meetings in Berlin, Oslo, Rom, Paris und Zürich sind noch drei Athleten im Rennen um die Dollar-Million: 400-m-Läuferin Sanya Richards (USA), Stabhochspringerin Yelena Isinbayeva (Russland) und Kenenisa Bekele. Gewinnen alle drei auch in Brüssel, teilen sie sich den Jackpot. Mehr...

 

Kenenisa Bekele nach Sieg in Zürich vor Jackpot-Triumph

[29.08.2009] Kenenisa Bekele bleibt im Rennen um den AF Golden League-Jackpot. Der Äthiopier gewann fünf Tage nach seinem erfolgreichen WM-Coup – am Sonntag hatte er Gold über 5.000 m gewonnen, sechs Tage zuvor war er zudem der Sieger über 10.000 m – auch das 5.000-m-Rennen in Zürich. Der 27-Jährige lief dabei eine Jahresweltbestzeit von 12:52,32 Minuten. Mehr...

 

Wien-Sieger Kirwa startet beim Frankfurt-Marathon

[28.08.2009] Acht Wochen vor dem Commerzbank Frankfurt-Marathon nimmt das Elitefeld sehr konkrete Formen an. Und nach Lage der Dinge wird sich am 25. Oktober das bislang stärkste Elitefeld in der 28-jährigen Geschichte des ältesten deutschen Stadtmarathons vor dem Messeturm versammeln. Auf dem schnellen Kurs in der deutschen Finanzmetropole kommt es bekanntlich zum Topduell zwischen dem Streckenrekordhalter Robert K. Cheruiyot (2:07:21 Stunden/2008) und seinem kenianischen Landsmann Wilfred Kigen, dem Frankfurt-Sieger der Jahre 2005 bis 2007. Zudem will der Österreicher Günther Weidlinger den 23 Jahre alten Landesrekord von Gerhard Hartmann (2:12:22) brechen. „Unmittelbar vor der WM in Berlin haben wir noch fünf weitere Kenianer verpflichtet, die das Potenzial haben, in den Bereich von Cheruiyot und Kigen zu laufen“, sagt der Sportliche Leiter Christoph Kopp. Mehr...

 

WM-Spezial: Kenenisa Bekele: „Ich bin bereit für ein Duell mit Usain Bolt“

[27.08.2009] Neben Sprint-Superstar Usain Bolt (Jamaika) hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften noch ein weiterer Athlet zwei Einzel-Titel gewonnen: Kenenisa Bekele schaffte dabei am Schlusstag in Berlin ein Novum. Denn als erster Mann gewann er bei Weltmeisterschaften beide Langstrecken-Titel. Sechs Tage nach seinem 10.000-m-Sieg war er auch über 5.000 m nicht zu schlagen. Nach 13:17,09 Minuten war der Äthiopier im Ziel und hatte ein packendes Spurt-Duell gegen den Titelverteidiger Bernard Lagat (USA) mit 24 Hundertstelsekunden Vorsprung für sich entschieden. Lagat bezeichnete Bekele später als „einen der größten Athleten aller Zeiten“. „Er hat alles, was man braucht, um so erfolgreich zu sein, Kenenisa ist großartig. Es wird lange dauern, bis wir wieder einen solchen Läufer sehen werden“, sagte Bernard Lagat. Der 27-jährige Kenenisa Bekele, der in seiner Karriere inklusive Cross-Team-Titel nun schon 24 WM-Goldmedaillen gewonnen hat, gab in Berlin das folgende Interview: Mehr...

 

WM-Aktuell: Kenenisa Bekele schafft Novum mit 5.000-m-Sieg

[24.08.2009] Kenensia Bekele schaffte am Schlusstag der 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin ein Novum. Der Äthiopier gewann als erster Mann beide Langstrecken bei diesen globalen Titelkämpfen. Sechs Tage nach seinem 10.000-m-Triumph siegte der 27-jährige Ausnahmeläufer im Olympiastadion auch über die 5.000 m. Nie zuvor hatte zudem ein Äthiopier über diese Strecke bei einer WM gewonnen. Kenenisa Bekele hat in seiner einmaligen Karriere nun bereits 24 Mal eine Goldmedaille bei Weltmeisterschaften gewonnen – eingeschlossen sind hier auch die Team-Wertungen bei den Cross-Titelkämpfen. Kenenisa Bekele ist der einzige Athlet neben dem jamaikanischen Sprint-Superstar Usain Bolt, der bei der WM in Berlin zweimal Gold in Einzeldisziplinen gewann. Mehr...

 

WM-Aktuell: Xue Bai siegt im Marathon mit ,Verspätung’ für China

[23.08.2009] Mit einem Jahr Verspätung schaffte Xue Bai das, wovon die Chinesen vor einem Jahr geträumt hatten: Sie gewann die Goldmedaille im Marathon. In Peking bei den Olympischen Spielen war die heute erst 20-Jährige noch über 10.000 Meter an den Start gegangen und hatte in diesem Finale als 21. keine Rolle gespielt. Im olympischen Marathon hatte die chinesische Mitfavoritin Chunxiu Zhou damals Bronze gewonnen, am Sonntag lief sie in Berlin als Vierte ins Ziel. Hinter Xue Bai, die das Ziel am Brandenburger Tor nach 2:25:15 Stunden erreichte, gewann die Japanerin Yoshimi Ozaki Silber in 2:25:25. Bronze ging an die Äthiopierin Aselefech Mergia mit 2:25:32. Mehr...

 

WM-Aktuell: Kenia triumphiert auch über 5.000 m der Frauen

[23.08.2009] Kenias Frauen haben den in den letzten Jahren auf den Bahn-Langstrecken dominierenden Äthiopierinnen bei den Weltmeisterschaften in Berlin den Rang abgelaufen. Beide Langstrecken-Titel gingen bei den Titelkämpfen nach Kenia. Nie zuvor war der Laufnation bei den Frauen bei einer globalen Meisterschaft – WM und Olympische Spiele – ein derartiger Doppel-Triumph gelungen. Im 5.000-m-Finale gewann am Sonnabend Abend die Kenianerin Vivian Cheruiyot in 14:57,97 Minuten. Mehr...

 

WM-Aktuell: Kenias Abel Kirui gewinnt das Marathon-Gold

[22.08.2009] Als Abel Kirui am Brandenburger Tor ins Ziel lief, hatte der neue Marathon-Weltmeister noch genügend Kraft für ein Tänzchen. So feierte der 27-jährige Kenianer die Krönung seiner Marathonkarriere in Berlin, die an gleicher Stelle vor drei Jahren begonnen hatte. Damals hatte Kirui ein unglückliches Debüt, denn es war beim Berlin-Marathon ungewöhnlich warm und er wurde Neunter in enttäuschenden 2:17:47 Stunden. Doch schon bald darauf fand Abel Kirui den Anschluss an die Weltspitze und nun gewann er nicht nur das WM-Gold sondern stellte mit 2:06:54 Stunden auch einen Meisterschaftsrekord auf. Die alte Marke hatte der Marokkaner Jaouad Gharib in Paris 2003 mit 2:08:31 Stunden aufgestellt. Mehr...

 

WM-Aktuell: Konchellah-Sohn Kamel auch im 800-m-Finale

[22.08.2009] Mit dem 1.500-m-Sieger Yusuf Saad Kamel (Bahrain), dem Sohn des früheren kenianischen 800-m-Weltmeisters Billy Konchellah, aber ohne den führenden in der Jahresweltbestenliste, Abubaker Kaki (Sudan), wird am Sonntag das 800-m-Finale bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin stattfinden. Auch am Freitagabend standen auf dem Programm der Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Berliner Olympiastadion keine Finalrennen. Mehr...

 

WM-Spezial: Kara Goucher – die stärkste Gegnerin für die Afrikanerinnen?

[21.08.2009] Im Marathonrennen gegen die favorisierten Äthiopierinnen Bezunesh Bekele und Dire Tune könnte Kara Goucher diejenige sein, die das Vermögen hat, den Afrikanerinnen am Sonntag die Show zu stehlen. Die 31-jährige US-Amerikanerin hat schon bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Osaka 2007 für Furore gesorgt: Damals gewann sie überraschend die Bronzemedaille über 10.000 m. Anschließend gelang ihr im Halbmarathon eine kleine Sensation, als sie beim englischen Great North Run in Newcastle die britische Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe besiegte. Kara Goucher lief damals eine Weltklassezeit von 66:57 Minuten und ist damit nach wie vor so schnell wie keine andere Amerikanerin. Nachdem Paula Radcliffe entschieden hat, am Sonntag nicht in Berlin an den Start zu gehen, könnte Kara Goucher zur Nachfolgerin von Catherine Ndereba (Kenia) werden, die ebenfalls nicht starten wird. Nie gab es bis jetzt einen amerikanischen WM-Marathonsieg bei den Frauen Mehr...

 

WM-Aktuell: Bekele will im 5.000-m-Finale WM-Geschichte schreiben

[21.08.2009] Kenenisa Bekele wird zum zweiten Mal in seiner Karriere das Langstrecken-Doppel bei den Weltmeisterschaften laufen. Der Äthiopier, der am Montag bereits das 10.000-m-Finale gewann, trat heute im Vorlauf an und gewann sein Rennen locker in 13:19,77 Minuten. In Paris bei der WM 2003 hatte Bekele nach seinem 10.000-m-Sieg Platz drei über 5.000 m belegt. Bisher ist es keinem Athleten gelungen, bei Weltmeisterschaften beide Strecken zu gewinnen. Bekele schaffte das Doppel allerdings bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr in Peking. Mehr...

 

WM-Aktuell: Konchellahs Sohn Kamel triumphiert über 1.500 Meter

[20.08.2009] Yusuf Saad Kamel, der Sohn des zweifachen kenianischen 800-m-Weltmeisters Billy Konchellah, ist bei den Weltmeisterschaften in Berlin zu seinem ersten großen Titel gelaufen. Der 26-Jährige, der früher Ggregory Konchellah hieß und seit November 2003 für Bahrain startet, gewann das 1.500-m-Finale nach einem taktischen Rennen in 3:35,93 Minuten. Silber ging an den Äthiopier Deresse Mekonnen (3:36,01), Bronze sicherte sich ein weiterer ehemaliger Kenianer: Titelverteidiger Bernard Lagat (USA) lief 3:36,20 Minuten. Die ,echten’ Kenianer gingen in diesem Finale leer aus. Asbel Kiprop wurde Vierter (3.36,47), Augustine Choge kam als Fünfter in 3:36,53 Minuten ins Ziel. Mehr...

 

Hindernissieger Ezekiel Kemboi – ein etwas anderer Kenianer

[19.08.2009] Ezekiel Kemboi ist anders als der typische kenianische Weltklasseläufer. Im Gegensatz zu den meisten kenianischen Kindern, brauchte Kemboi nie zur Schule zu rennen. Er spielte zudem früher Fußball (im Mittelfeld) und betätigte sich als DJ bei Schul-Partys. Erst nach seiner Schulzeit begann er mit dem Laufen und setzte es sich zum Ziel, so erfolgreich zu werden wie die ebenfalls aus Marakwet stammenden Hindernis-Größen Moses Kiptanui, der dreimalige Weltmeister sowie frühere Weltrekordler, und William Mutwol (Olympia-Dritter 1992). Als Ezekiel Kemboi in Berlin die WM-Goldmedaille gewann, riss er sich das Trikot vom Leib und feierte im Stil eines Fußballers. Später zog er es wieder an und gab – auch das ist alles andere als typisch für Kenias Eliteläufer – klare und lange Statements gegenüber der Presse. Mehr...

 

WM-Aktuell: Doppelsieg für Kenia, Europarekord für Tahri über die Hindernisse

[19.08.2009] Gold und Silber für Kenia, Bronze für Frankreich – so endete der 3.000-m-Hindernislauf der Männer bei den 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Berliner Olympiastadion. Die Kenianer stellen damit zum achten Mal den Goldmedaillengewinner über diese Distanz: Es ist Ezekiel Kemboi, der mit 8:00,43 Minuten zudem einen Meisterschaftsrekord aufstellte. Der 27-Jährige gewann in einer Spurtentscheidung vor seinem Landsmann Richard Mateelong (8:00,89) und dem Europarekord laufenden Bob Tahri (8:01,18). Der Franzose verhinderte, dass die Kenianer wie vor zwei Jahren in Osaka alle drei Medaillen gewannen. Mehr...

 

WM-Spezial: Kenenisa Bekele stellt Äthiopiens Langstrecken-Stolz wieder her

[18.08.2009] Es brauchte einen sehr starken Kenenisa Bekele, um Äthiopiens Stolz über die Langstrecken wieder herzustellen. Zwei Tage nach dem Schock, für den die Kenianerin Linet Masai mit ihrem 10.000-m-Gold in Äthiopien gesorgt hatte, gewann er das 25-Runden-Rennen. „Ich bin sehr froh, dass ich dieses Rennen für Äthiopien gewonnen habe. Es ist nicht so einfach, für sein Land bei einer großen Meisterschaft zu laufen“, erklärte Kenenisa Bekele. Mehr...

 

WM-Aktuell: Bekele zum Vierten, Dominguez überrascht

[18.08.2009] Kenenisa Bekele ist zum vierten Mal in Folge Weltmeister über 10.000 Meter. Der 27-jährige Äthiopier hat damit sein großes Vorbild Haile Gebrselassie eingeholt, der den Titel 1993, 1995, 1997 und 1999 gewonnen hatte. Bekele siegte in Paris 2003, Helsinki 2005, Osaka 2007 und nun in Berlin 2009. Mehr...

 

WM-Spezial: Paul Koech auf Erfolgsjagd in Berlin

[17.08.2009] Wenn am Dienstagabend bei den Weltmeisterschaften im Berliner Olympiastadion das 3.000-m-Hindernisfinale gestartet wird, kommen vier der 15 Läufer aus einem Land: Kenia. Die Hindernisse ,gehören’ den Kenianern, daran wird sich auch in Berlin nichts ändern. „Unser Ziel ist es, alle drei Medaillen zu gewinnen“, sagte Olympiasieger Brimin Kipruto, der seinen Vorlauf am Sonntag gewann und als Titelverteidiger ins Finale geht. Da er vor zwei Jahren in Osaka gewonnen hatte und damit automatisch für die WM in Berlin qualifiziert war, konnte Kenia einen vierten Läufer für die Titelkämpfe nominieren. So werden heute auch Ezekiel Kemboi, der mit 7:58,85 Minuten die Jahresweltbestenliste anführt, Richard Mateelong und Paul Koech an den Start gehen. Mehr...

 

WM-Aktuell: Kenianer dominieren Hindernis-Vorläufe, Radcliffe siegt in New York

[16.08.2009] Die Kenianer haben ihre Vormachtstellung über die 3.000 m Hindernisstrecke bei den Vorläufen der Weltmeisterschaften in Berlin am Sonntagvormittag eindrucksvoll bewiesen. Da Brimin Kipruto als Titelverteidiger automatisch für die WM in Berlin qualifiziert war, gingen die Kenianer zu Viert ins Rennen. Und das Quartett erreichte geschlossen das Finale, das am Dienstagabend stattfinden wird. Von 15 Finalteilnehmern kommen damit vier alleine aus Kenia. Am Sonntagabend standen in Berlin keine Entscheidungen im Mittel- oder Langstreckenlauf auf dem Programm. Mehr...

 

WM Spezial: Linet Masai auf dem schnellsten Weg zum Sieg

[16.08.2009] Der Schiedsrichter hielt die Fahne hoch, doch es gab kein Zurück mehr: Das Berliner 10.000-m-Finale der Frauen wurde zu einem Novum bei einer derartigen Meisterschaft. Am Ende gewann die Kenianerin Linet Masai ein dramatisches Rennen mit weniger als einem Meter Vorsprung, obwohl die 19-Jährige streng genommen wohl ein paar Meter weniger gelaufen war als die knapp geschlagene Zweitplatzierte aus Äthiopien, Meselech Melkamu. Mehr...

 

WM Aktuell: Kenianerin Linet Masai schockt Äthiopien, Antje Möldner rennt ins Finale

[16.08.2009] Im Wettstreit der beiden besten Läufer-Nationen der Welt hat Kenia gleich zum Auftakt der Weltmeisterschaften im Berliner Olympiastadion Äthiopien einen Schock versetzt. Ausgerechnet im 10.000-m-Finale, in dem die Äthiopierinnen den Sieg zuletzt quasi im Abonnement hatten, triumphierte eine Kenianerin: Die 19-jährige Linet Masai gewann die Goldmedaille in 30:51,24 Minuten, nachdem sie auf den letzten Metern noch die schon jubelnde Äthiopierin Meselech Melkamu (30:51,34) überholt hatte. Dritte wurde Wude Ayalew (Äthiopien) in 30:51,95. Mehr...

 

Irina Mikitenko nach ihrem WM-Startverzicht: „Ich fühle mich erschöpft und leer“

[15.08.2009] Der Tod ihres Vaters hat Irina Mikitenko aus der Bahn geworfen. Die zurzeit schnellste Marathonläuferin der Welt wird bei den Weltmeisterschaften in Berlin am 23. August nicht antreten. Am Tag ihres 37. Geburtstages hätte die Läuferin des TV Wattenscheid Chancen gehabt, ihre Karriere mit einer Goldmedaille zu krönen. Das deutsche Team hat damit eine der größten Hoffnungen auf einen WM-Triumph verloren. Mehr...

 

WM-Vorschau (Teil 4): Startet Paula Radcliffe im Marathon?

[13.08.2009] Am Sonnabend beginnt in Berlin das größte Sportereignis des Jahres: die 12. IAAF Leichtathletik-Weltmeisterschaften. In einer vierteiligen Vorschau lesen Sie über die Favoriten bei den Langstrecken-Wettbewerben. Heute geht es abschließend um den Marathon der Frauen. Mehr...

 

WM-Vorschau (Teil 3): Männer-Marathon ein offenes und spannendes Rennen

[13.08.2009] Spektakulär sind immer wieder die Marathonrennen bei den globalen Meisterschaften. Das dürfte auch am Sonnabend der kommenden Woche in Berlin nicht anders sein. Dass eine Reihe der großen Stars fehlen, ist bei einem WM-Marathon nichts Neues. Viele verzichten auf die 42,195 km bei oft hohen Temperaturen im Hochsommer und starten lieber bei einem lukrativen Herbstmarathon. Auch die Zahl jener, die das Rennen bei einem WM-Marathon aufgeben, ist in der Regel relativ hoch. Mehr...

 

WM-Vorschau (Teil 2): Äthiopisches Feuerwerk in Berlin?

[12.08.2009] Ein äthiopisches Feuerwerk dürfte es über 5.000 und 10.000 m geben. Möglicherweise kommt es dabei gleich zweimal zum Aufeinandertreffen der beiden besten Bahn-Langstreckenläuferinnen der letzten Jahre: Tirunesh Dibaba und Meseret Defar. Doch Äthiopiens neueste Topläuferin, Meselech Melkamu, dürfte in diesen Zweikampf eingreifen. Und die Kenianerinnen werden alles geben, um die äthiopische Vormachtstellung in Berlin zu beenden. Mehr...

 

WM-Vorschau (Teil 1): Kenenisa Bekele könnte WM-Geschichte schreiben

[10.08.2009] Am kommenden Sonntag beginnt in Berlin das größte Sportereignis des Jahres: die 12. IAAF Leichtathletik-Weltmeisterschaften. In einer vierteiligen Vorschau lesen Sie über die Favoriten bei den Langstrecken-Wettbewerben. Heute geht es um die Bahn-Entscheidungen bei den Männern (5.000 und 10.000 m sowie 3.000 m Hindernis). Mehr...

 

Athleten bei der WM in Berlin: Zersenay Tadese

[09.08.2009] Der Bekanntheitsgrad von Langstreckenläufer Zersenay Tadese in seiner Heimat wird wohl am besten beschrieben, wenn man ihn als Eritreas Antwort auf Fußballer Michael Ballack bezeichnet. Während Tadese über den Vorschlag verlegen lächelt, nickt seine Managerin Julia Garcia entschieden: „So ist es. Ja.“ Mehr...

 

Kenianische Sieger in Bogota, Goucher stark in Chicago

[04.08.2009] In der Höhenluft von Bogota gelang dem Kenianer Isaac Macharia ein Hattrick. Seine Landsfrau Lydia Cheromei gewann das Frauenrennen des Internationalen Halbmarathons von Bogota. Über 45.000 Läufer gingen bei dem Halbmarathon sowie einem integrierten 10-km-Rennen an den Start. Währenddessen lief Kara Goucher (USA) beim Halbmarathon in Chicago eine überzeugende Generalprobe für den WM-Marathon. Mehr...

 

Sabrina Mockenhaupt bricht Streckenrekord in Berlin

[03.08.2009] Sabrina Mockenhaupt sorgte mit einem Streckenrekord für den Höhepunkt bei der Vattenfall City-Nacht in Berlin. Auf dem Kurfürstendamm siegte die Läuferin des Kölner Vereins für Marathon über 10 km in 31:49 Minuten. Damit verbesserte Sabrina Mockenhaupt den Kursrekord von Irina Mikitenko (32:11) deutlich und stellte ihre persönliche Bestzeit ein. Mehr als zwei Minuten später kam die Britin Hatti Bean als Zweite in 34:05 Minuten ins Ziel, Dritte wurde Melanie Schulz (LC Erfurt/34:07). Vorjahressiegerin Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken) fühlte sich nicht gut und gab das Rennen nach drei Kilometern auf. Mehr...

 

Athleten bei der WM in Berlin: Tobias Sauter

[02.08.2009] Die Geschichte des Marathonlaufes ist gespickt mit Kuriosa, Tragödien und Triumphen wie keine andere leichtathletische Disziplin. Auch noch in der heutigen Zeit produziert das Rennen über 42,195 km Dramen und Überraschungen. So schaffte es zum Beispiel 2004 beim London-Marathon eine Hobbyläuferin, sich für das britische Olympiateam zu qualifizieren: Tracey Morris steigerte ihre Bestzeit damals um über eine Stunde auf 2:33:52 Stunden und fand sich im Athen-Team neben Weltrekordlerin Paula Radcliffe wieder. Sie war in Griechenland sogar vor dem Superstar im Ziel, da Radcliffe aufgab. Mehr...

 

Schweden beeindrucken beim Swiss Alpine Marathon in Davos

[27.07.2009] Blau und Gelb sind die Farben der Gemeinde Davos, Blau und Gelb war aber auch die Farbe auf dem Siegerpodest beim weltweit größten Ultramarathonspektakel: Über 78 km ging es von Davos über Filisur und Bergün zu den beiden Kulminationspunkten Keschhütte auf 2.632 m und dem Scalettapass auf 2.606 m sowie wieder zurück durch das traumhafte Dischmatal nach Davos. Während der dritte Sieg des schwedischen 100-km-Europameisters Jonas Buud unter Fachleuten allgemein erwartet wurde, kam der Erfolg seiner Landsfrau, der 2:30-Marathonläuferin und Debütantin Lena Gavelin völlig unerwartet. 4.800 Teilnehmer aus 54 Nationen gingen im Höhenzentrum Davos bei insgesamt sechs Konkurrenzen beim 24. Swiss Alpine Marathon an den Start. Mehr...

 

Vivian Cheruiyot nach Sieg bei Kenia-Trials optimistisch für Berlin - Tirunesh Dibaba meldet sich in London zurück

[26.07.2009] Einen Außenseitersieg gab es im 5.000-m-Rennen der Männer bei den kenianischen Ausscheidungen für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin (15. bis 23. August): Vincent Chepkok setzte sich in Nairobi am Wochenende mit 13:19,8 Minuten gegen die stärker eingeschätzte Konkurrenz durch. Hinter dem zweitplatzierten Joseph Ebuya (13:20,2) wurde der Olympia-Zweite Eliud Kipchoge (13:24,2) nur ganz knapp Dritter und sicherte sich somit gerade noch das Berlin-Ticket. Die WM-Nominierung verpasste dagegen Edwin Soi, der zeitgleich mit Kipchoge Vierter wurde. Mehr...

 

Kibet läuft in Berlin gegen Haile, Wanjiru in Chicago

[22.07.2009] Zu einem großen Duell kommt es beim real,- Berlin-Marathon am 20. September: Nachdem Race-Direktor Mark Milde zum vierten Mal in Folge Haile Gebrselassie verpflichten konnte, wurde nun bekannt, dass der Äthiopier in Berlin auf Duncan Kibet treffen wird. Der Kenianer hält die Jahresweltbestzeit und gehört zu jener kleinen Gruppe von Weltklasseläufern, denen man zutrauen kann, Haile Gebrselassie im Marathon zu schlagen. Zugleich gab der Chicago-Marathon bekannt, dass Olympiasieger Sammy Wanjiru dort am 11. Oktober an den Start gehen wird. Damit dürfte es bei beiden Rennen eine Jagd auf den Weltrekord geben. Mehr...

 

Bekele auch über 3.000 m in Paris nicht zu schlagen

[18.07.2009]Kenenisa Bekele war auch bei der vierten Station der Golden League nicht zu schlagen. Der Äthiopier gewann in Paris die 3.000 m und bleibt somit im Rennen um den Jackpot von einer Million US-Dollar. In der französischen Metropole bewies Kenenisa Bekele dabei einmal mehr aufsteigende Form. Mehr...

 

Arslan und Strähl Berglauf-Europameister, Zeiler verpasst Bronze knapp

[13.07.2009] Der Türke Ahmet Arslan verteidigte bei den 8. Berglauf-Europameisterschaften in Telfes (Stubaital/Österreich) seinen im Vorjahr in Zell-Unterharmersbach gewonnenen Titel in eindrucksvoller Manier, während bei den Frauen in Abwesenheit der Vorjahressiegerin Elisa Desco (Italien) die Schweizerin Martina Strähl vor Valentina Belotti (Italien) und der als Favoritin ins Rennen gegangenen Weltmeisterin Andrea Mayr (Österreich) gewann. Die mit Medaillenhoffnungen gestartete Vertretung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ging allerdings leer aus, da der als Medaillenanwärter gehandelte Timo Zeiler (Trochtelfingen) im überaus steilen Zielhang den dritten Rang hinter dem Italiener Marco de Gasperi noch an den Schweizer Sebastién Epiney verlor und auf dem undankbaren vierten Platz einkam. Mehr...

 

British 10 k in London werden zur Familiensache von Nderebas

[12.07.2009] Zu einer Familiensache wurden die Asics British 10 k in London am Sonntag. Bei dem 10-km-Straßenlauf im Herzen der Metropole gewann Marathon-Weltmeisterin Catherine Ndereba (Kenia) in 33:54 Minuten während ihr Bruder Cirus den Männerlauf mit 30:19 für sich entschied. Bei den British 10 k gingen bei sehr warmem Sommerwetter über 27.000 Läufer an den Start. Mehr...

 

Meseret Defar läuft im zweiten Versuch unter 30 Minuten über 10.000 m

[12.07.2009] Die Äthiopierin Meseret Defar hat im zweiten Versuch die 30-Minuten-Barriere über 10.000 m unterboten und sich damit in letzter Minute auch über diese Strecke noch für die Weltmeisterschaften in Berlin qualifiziert. Zum ersten Mal hatte der britische Leichtathletik-Verband UK Athletics im Rahmen seiner Meisterschaften in Birmingham die 10.000-m-Rennen auch für ausländische Athleten geöffnet. Diese Gelegenheit nutzte Meseret Defar, die mit 29:59,20 Minuten als fünfte Läufer in der Geschichte der Leichtathletik über die 25-Runden-Distanz unter 30 Minuten blieb. Mehr...

 

Bekele weiter im Rennen um den Jackpot

[11.07.2009]Zur Halbzeit ist Kenenisa Bekele weiterhin im Rennen: Nach drei der sechs Golden League-Meetings hat der äthiopische Läuferstar weiterhin die Chance, zumindest einen Teil des Jackpots in Höhe von einer Million Dollar zu gewinnen. In Rom wuchs sein möglicher Anteil dabei, denn aus sechs möglichen Gesamtsiegern wurden im Olympiastadion von Rom am Freitagabend nur noch vier. Gewinnen alle vier auch bei den nächsten drei Golden League-Meetings in Paris, Zürich und Brüssel ihre Disziplin, erhält jeder von ihnen eine Viertelmillion US-Dollar. Mehr...

 

Kigen, Cheruiyot und Weidlinger beim Frankfurt-Marathon

[08.07.2009] Zu einem hochkarätigen Duell zweier kenianischer Marathonläufer und dem Auftritt eines perspektivenreichen europäischen Athleten kommt es beim Commerzbank Frankfurt-Marathon. Am 25. Oktober werden jene zwei Athleten am Start stehen, die in den letzten vier Jahren in der Börsen-Metropole jeweils gewannen: Wilfred Kigen gelang von 2005 bis 2007 ein Hattrick, Robert K. Cheruiyot überraschte 2008 mit einem Streckenrekord von 2:07:21 Stunden. Zu beachten sein wird auch der Österreicher Günther Weidlinger, der in Frankfurt seinen zweiten Marathon laufen wird und dabei den österreichischen Rekord brechen möchte. Der Commerzbank Frankfurt-Marathon hat sich in den letzten Jahren sowohl spitzen- als auch breitensportlich enorm entwickelt und ist inzwischen zu den Gold Label-Rennen des internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) aufgestiegen. Mehr...

AIMS zeichnet Berlin-Marathon als Rennen des Jahrzehnts aus

[07.07.2009] AIMS, die ,Association of International Marathons and Distance Races’, verleiht zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Ehrenpreis an einen Marathon mit dem Titel: „MARATHON OF THE DECADE“. Der real,- Berlin-Marathon wurde am Dienstag im Büro des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, als Rennen des Jahrzehnts ausgezeichnet. Mehr...

Kitwara und Chepkurui laufen hochklassige Zeiten in Atlanta

[06.07.2009] Hochklassige Siegzeiten gab es am Sonntag bei der 40. Auflage des Peachtree-Rennens in Atlanta (USA). Über die 10-km-Strecke siegten dabei die Kenianer Sammy Kitwara und Lineth Chepkurui. Über 50.000 Athleten erreichten bei dem Traditionsrennen das Ziel und machten den Lauf zu einem der größten der Welt in diesem Jahr. Mehr...

 

Ngatuny und Nakamura siegen in Sapporo

[06.07.2009] Zwei Läufer, die bei den Weltmeisterschaften in Berlin im August auf der Bahn starten werden, gewannen am Sonntag den Sapporo-Halbmarathon in Japan: Der Kenianer Gideon Ngatuny lief flotte 60:39 Minuten und die Japanerin Yurika Nakamura war nach 69:20 im Ziel. Mehr...

 

Mockenhaupt und Gabius dominieren 5.000 Meter bei Deutschen Meisterschaften

[05.07.2009] Sabrina Mockenhaupt und Arne Gabius haben bei den Deutschen Meisterschaften die Finalläufe über 5.000 m dominiert. Bei warmen Temperaturen in Ulm wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht, ohne dabei jedoch gute Zeiten zu erzielen. WM-Normen waren in Ulm erwartungsgemäß außer Reichweite. Mehr...

 

 

Kenenisa Bekele und Meseret Defar siegen nach dem Sturm von Oslo

[03.07.2009] Kenenisa Bekele und Meseret Defar haben bei den Bislett-Games in Oslo die 5.000-m-Rennen gewonnen. Damit gab es bei dem AF Golden League-Meeting die erwarteten Siege für Äthiopien. Doch die Hoffnung auf den dritten Frauen-Weltrekord über diese Distanz in Folge erfüllte sich vor gut 15.000 Zuschauern nicht. Das lag auch an einem krachenden Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen, die die Veranstaltung über eine halbe Stunde unterbrachen und den Zeitplan durcheinander warfen. Zwei Wochen hatte es in Oslo nicht mehr geregnet, doch ausgerechnet zu Beginn des Hauptprogramms in Bislett entluden sich Wassermassen über dem Stadion. Mehr...

 

Starkes Duell in Oslo am Freitag: Dibaba gegen Defar über 5.000 m

[02.07.2009] Zu einem ebenso seltenen wie hochklassigen Duell kommt es am Freitag bei den Exxon Mobil Bislett Games in Oslo: Über 5.000 m treffen mit den Äthiopierinnen Tirunesh Dibaba und Meseret Defar die beiden besten Bahn-Langstreckenläuferinnen der letzten Jahre aufeinander. Das Meeting in Oslo – die zweite Station der ÅF Golden League – wird am Freitag erstmals seit Jahren live im freien Fernsehen zu sehen sein, denn Eurosport überträgt ab 19.30 Uhr. Mehr...

 

Linet Masai siegt auch bei Kenias Meisterschaften souverän

[29.06.2009] Linet Masai hat ihre starke Form auch bei den kenianischen Ausscheidungen für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin im August umsetzen können. Sie gewann das 10.000-m-Rennen bei den nationalen Meisterschaften in Nairobi in 32:49,3 Minuten deutlich vor Linet Chepkurui (32:57,3). Die beiden ersten Läuferinnen sind damit automatisch für Berlin qualifiziert. Das dritte Ticket vergibt eine Nominierungskomission. Dritte wurde in Nairobi Philes Ongori in 33:04,1, Rang vier belegte Peninah Arusei (33:16,9). Mehr...