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BERLIN LÄUFT MIT 9.871 MELDUNGEN - Matthew Koech und Peninah Arusei gewinnen BIG 25 Berlin im besten 25-km-Rennen aller Zeiten

Sieger Matthew Koech (1:13:24) und Siegerin Peninah Arusei (1:22:31)
Foto: Victah Sailer/photorun.net
[10.05.2009] Die 29. Auflage der BIG 25 Berlin produzierte das gemessen an den Siegzeiten hochklassigste 25-km-Rennen aller Zeiten. Bei perfekten Wetterbedingungen nutzten die Kenianer Matthew Koech und Peninah Arusei die schnelle Strecke und stellten jeweils Jahresweltbestleistungen auf: Der 25-jährige Koech siegte in 1:13:24 Stunden. Das ist die siebtbeste Zeit aller Zeiten über diese Distanz. Arusei gelang es als erste Athletin in der Geschichte der BIG 25 Berlin das Rennen zum dritten Mal zu gewinnen. Die 30-Jährige, die bereits 2006 und 2008 als Siegerin in das Berliner Olympiastadion eingelaufen war, stellte mit 1:22:31 Stunden einen Streckenrekord auf und erzielte die viertbeste je gelaufene Zeit. Bei keinem anderen 25-km-Rennen gab es zuvor derartige starke Ergebnisse des schnellsten Mannes und der schnellsten Frau.
Auch breitensportlich machen die BIG 25 Berlin große Schritte: 9.871 Läufer aus 45 Nationen hatten für das älteste deutsche City-Rennen gemeldet. „Wir freuen uns über die starke spitzen- und breitensportliche Entwicklung. Mit den heutigen Resultaten haben wir angeknüpft an die früheren Erfolge der Veranstaltung, die einst als ,25 km de Berlin’ Maßstäbe gesetzt hat für den deutschen Laufsport“, sagte Race-Direktor Gerhard Janetzky.
Lange Zeit sah es im Männerrennen so aus, als ob Matthew Koech sogar den Welt- und Streckenrekord seines Landsmannes Paul Kosgei brechen könnte, der 2004 bei den BIG 25 Berlin 1:12:45 Stunden gelaufen war. Nach 28:19 Minuten hatte Koech gemeinsam mit Fred Kosgei und dem Marathon-Weltmeister Luke Kibet (alle Kenia) die 10-km-Marke erreicht. Bei Kilometer 15 (42:50 Minuten) hatte der spätere Sieger dann bereits einen Vorsprung von 20 Sekunden auf Kosgei, der am Ende als Zweiter in 1:14:35 vor Luke Kibet (1:15:31) im Ziel war. Auf dem letzten ansteigenden Stück zum Olympiastadion wurde Matthew Koech etwas langsamer, so dass er den Weltrekord noch verpasste. Bester Deutscher war der Berliner Lennart Sponar (BSV 92), der als Elfter 1:22:26 Stunden erreichte.
"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen und hoffe, dass ich mich in diesem Jahr für die Halbmarathon-Weltmeisterschaften qualifizieren kann“, erklärte Matthew Koech, der erst seit Donnerstag von seinem Start bei den BIG 25 Berlin wusste. Er war kurzfrisitg als Ersatzmann für den verletzten Paul Tergat (Kenia) nominiert worden.
Ein extrem schnelles Rennen entwickelte sich auch bei den Frauen. Peninah Arusei übernahm dabei frühzeitig die Führung. Als sie die 10-km-Marke nach 31:18 Minuten erreicht hatte, hatte sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden und war auf Kurs für die erste Zeit einer Frau unter 1:20 Stunden. Doch auf dem letzten Stück verlor auch die Titelverteidigerin etwas an Fahrt und verpasste schließlich den Weltrekord der Japanerin Mizuki Noguchi (1:22:13) um nur 18 Sekunden. „Schade, wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich den Rekord heute gebrochen. Nun werde ich es nächstes Jahr wieder versuchen“, erklärte Peninah Arusei, die ihren eigenen Kursrekord aus dem vergangenen Jahr (1:24:10) deutlich unterbot. Auch die beiden nächstplatzierten Läuferinnen – Furtuna Zegergish (Eritrea/1:22:57) und Caroline Cheptonui (Kenia/1:23:43) – blieben noch unter der alten Streckenbestmarke. Schnellste deutsche Läuferin war hier Karsta Parsiegla (SCC Berlin) in 1:43:56 auf Platz neun.
Die nächste Auflage der BIG 25 Berlin wird am 9. Mai 2010 gestartet.
Am 11. Oktober veranstaltet BERLIN LÄUFT das nächste Rennen: die zweite Auflage der ASICS Grand 10 Berlin. Hier können 10 km oder in einer Staffel 2x5 km gelaufen werden.
Text: race-news-service.com
Pech für Paul Tergat: Trainingssturz in Kenia Marathon-Weltmeister Luke Kibet läuft BIG 25 Berlin

Der frühere Marathon-Weltrekordler Paul Tergat (2:04:55 Stunden in Berlin 2003) und Titelverteidigerin Peninah Arusei mit Schülern, die beim 2-km-Rennen am Sonntag starten werden.
Foto: photorun.net
[09.05.2009] Paul Tergat kann bei den BIG 25 Berlin am kommenden Sonntag nicht starten. Der ehemalige Marathon-Weltrekordler aus Kenia hatte großes Pech und verletzte sich bei seinem letzten Trainingslauf vor dem geplanten 25-km-Rennen am Rücken. Auf einer nach Regenfällen nassen Laufstrecke in Kenia war Paul Tergat ausgerutscht und gestürzt. Trotzdem kommt der 39-Jährige zu den BIG 25 Berlin, um sich das Rennen anzusehen und für Interviews zur Verfügung zu stehen. Seit seinem Weltrekordlauf beim Berlin-Marathon 2003 ist er erstmals wieder bei einem Straßenlauf in Deutschland präsent.
Neben dem 25-km-Lauf stehen am kommenden Sonntag auch ein 10-km-Rennen sowie eine 5x5-km-Staffel auf dem Programm. Gestartet wird auf dem Olympischen Platz um 10 Uhr, Ziel aller Wettbewerbe ist das Berliner Olympiastadion. Veranstalter BERLIN LÄUFT erwartet bis zu 9.000 Teilnehmer. Anmeldemöglichkeiten für alle Wettbewerbe gibt es am Freitag (13 bis 20 Uhr) und Sonnabend (10 bis 18 Uhr) noch im Rahmen der BERLIN LÄUFT-Sportmesse im Ku’damm-Karree am Kurfürstendamm 206 bis 209. Weitere Informationen zu den BIG 25 Berlin im Internet unter: www.berlin-laeuft.de
Als hochkarätiger Ersatzmann für Paul Tergat wurde ganz kurzfristig noch ein anderer kenianischer Weltklasseläufer verpflichtet: Der aktuelle Marathon-Weltmeister Luke Kibet. Der 26-jährige Kenianer hat die BIG 25 bereits 2005 gewonnen und war zuvor 2004 Zweiter in 1:12:52 Stunden. Damals wurde er nur geschlagen von Paul Kosgei (Kenia), der mit 1:12:45 den heute noch gültigen Weltrekord aufstellte.
"Ich habe mich wirklich auf die BIG 25 gefreut, denn ich bin in meiner Karriere nie zuvor ein 25-km-Rennen gelaufen und wollte eine gute Zeit erzielen. Aber am Montag bin ich im Training ausgerutscht und gestürzt, weil es geregnet hat und die Oberfläche rutschig war. Zunächst habe ich mich nicht schlecht gefühlt, doch am nächsten Tag merkte ich, dass ich ein Rückenproblem bekam. Mein Arzt sagte mir, ich solle nicht rennen, weil es sonst ein ernsthaftes Problem geben würde. Ich bin sehr traurig, aber ich wollte trotzdem kommen, um das Rennen zu unterstützen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr starten kann", sagte Paul Tergat.
"Es ist uns ganz kurzfristig mit Hilfe von Paul Tergats Management gelungen, einen weiteren hochkarätigen Ersatzläufer zu verpflichten. Matthew Koech wird nun neben Luke Kibet als Favorit ins Rennen gehen", sagt Christoph Kopp, der bei den BIG 25 Berlin für die Verpflichtung der Eliteathleten zuständig ist. Der Kenianer bewies in diesem Jahr bereits ausgezeichnete Form, als er beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) als Fünfter die Weltklassezeit von 59:54 Minuten erzielte. Unter Koechs Konkurrenten werden seine Landsleute Fred Kosgei und Richard Lagat sein. Kosgei ist der Sieger des Prag-Halbmarathons 2008, Lagat hat eine 10-km-Bestzeit von 28:28 Minuten.
Doch auch einige Europäer wollen sich im Rennen gegen Paul Tergat beweisen. Allen voran gilt dies für Dimitri Baranovskiy. Der ukrainische Marathon-Rekordhalter (2:07:15) will am Sonntag versuchen, eine europäische Bestmarke über 25 km aufzustellen. Dieser Rekord steht seit dem 5. April bei 1:14:20 Stunden und wird gehalten vom Franzosen James Kibocha Theuri.
Bei den Frauen wird am Sonntag unter anderen Titelverteidigerin Peninah Arusei an den Start gehen. Die 30-jährige Kenianerin hatte das Rennen mit Ziel im Berliner Olympiastadion im vergangenen Jahr in der Streckenrekordzeit von 1:24:10 Stunden gewonnen.
"Peninah Arusei wird es bei den BIG 25 Berlin nicht leicht haben, ihren Vorjahressieg zu wiederholen, denn sie trifft auf starke Konkurrenz. Es sind zwei weitere Frauen im Rennen, die im Halbmarathon schon unter der 70-Minuten-Marke geblieben sind. Es ist durchaus möglich, dass der Sieg nur über einen neuen Streckenrekord führt", erklärt Christoph Kopp.
Dabei trifft Peninah Arusei, die eine Halbmarathon-Bestzeit von 68:20 Minuten hat, auf Magdaline Mukunzi und Pauline Wangui (beide Kenia). Mukunzi ist mit ihrer Halbmarathon-Bestzeit von 68:52 Minuten in etwa im gleichen Leistungsbereich wie Arusei. Wangui hat in diesem sowie im vergangenen Jahr den hochklassigen Den Haag-Halbmarathon gewonnen. Dabei erzielte sie 2008 ihre Bestzeit von 69:49 Minuten. In jenem Jahr war sie zudem Zweite beim Berliner Halbmarathon in 69:51. In diesem März gewann sie das 20-km-Rennen ,Alphen aan den Rijn’ in Holland mit einer persönlichen Bestleistung von 66:39.
Text: race-news-service.com
berlin läuft | 05.05.2009
Paul Tergat von kenianischen Landsleuten gefordert bei BIG 25 Berlin

Paul Tergat bei seinem Weltrekord in Berlin 2003
Foto: photorun.net
Paul Tergat wird bei den BIG 25 Berlin am kommenden Sonntag gefordert. Der ehemalige Marathon-Weltrekordler aus Kenia trifft über die 25-km-Distanz auf eine Reihe von starken Landsleuten sowie einen der besten europäischen Marathonläufer der letzten Jahre. Der 39-jährige Paul Tergat wird am Sonntag zum ersten Mal seit seinem Weltrekordlauf beim Berlin-Marathon 2003 wieder in Deutschland an den Start gehen.
eben dem 25-km-Lauf stehen am 10. Mai auch ein 10-km-Rennen sowie eine 5x5-km-Staffel auf dem Programm. Gestartet wird auf dem Olympischen Platz, Ziel aller Wettbewerbe ist das Berliner Olympiastadion. Veranstalter BERLIN LÄUFT erwartet am 10. Mai bis zu 9.000 Teilnehmer. Anmeldemöglichkeiten für alle Wettbewerbe gibt es am Freitag (13 bis 20 Uhr) und Sonnabend (10 bis 18 Uhr) noch im Rahmen der BERLIN LÄUFT-Sportmesse im Ku’damm-Karree am Kurfürstendamm 2006 bis 209. Weitere Informationen zu den BIG 25 Berlin im Internet unter: www.berlin-laeuft.de
„Es wird sicher spannend zu beobachten, inwieweit die jüngeren kenianischen Athleten Paul Tergat gefährden oder sogar schlagen können“, sagt Christoph Kopp, der bei den BIG 25 Berlin für die Verpflichtung der Eliteathleten zuständig ist. Unter den Konkurrenten des 39-jährigen Paul Tergat, die ebenfalls aus Kenia kommen, sind zum Beispiel Fred Kosgei und Richard Lagat. Kosgei ist der Sieger des Prag-Halbmarathons 2008, Lagat hat eine 10-km-Bestzeit von 28:28 Minuten.
Doch auch einige Europäer wollen sich im Rennen gegen Paul Tergat beweisen. Allen voran gilt dies für Dimitri Baranovskiy. Der ukrainische Marathon-Rekordhalter (2:07:15) will am Sonntag versuchen, eine europäische Bestmarke über 25 km aufzustellen. Dieser Rekord steht seit dem 5. April bei 1:14:20 Stunden und wird gehalten vom Franzosen James Kibocha Theuri.
Paul Tergat hat in diesem Frühjahr bisher zwei Straßenrennen bestritten: Anfang März gewann er zunächst den Lake Biwa-Marathon in Japan trotz Jetlag-Problemen mit 2:10:22 Stunden. Im April wurde er dann Zweiter beim Great Ireland-Rennen über 10 km in Dublin. Erst im Endspurt musste sich Paul Tergat knapp dem Portugiesen Rui Pedro Silva geschlagen geben. „Drei Wochen nach dem Marathon schon wieder so schnell rennen zu können, das ist für mich nicht nur gut, das ist fantastisch“, sagte Paul Tergat damals in Dublin. „Ich werde jetzt vor allem Schnelligkeit trainieren, die Ausdauer ist vorhanden“, sagte der Kenianer mit Blick auf die BIG 25 Berlin.
Bei den Frauen wird am Sonntag unter anderen Titelverteidigerin Peninah Arusei an den Start gehen. Die 30-jährige Kenianerin hatte das Rennen mit Ziel im Berliner Olympiastadion im vergangenen Jahr in der Streckenrekordzeit von 1:24:10 Stunden gewonnen.
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